#260 "Wertschöpfung und Beschäftigung: So stark profitieren die Regionen von Erneuerbaren!"
Shownotes
Referent*innen:
Studienautor Dr. Steven Salecki, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektkoordinator am Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)
Für die Fragen auch: Prof. Dr. Bernd Hirschl, Leiter des Forschungsfeldes „Nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz“ am Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)
Ko-Moderation: Sven Giegold, stv. Bundesvorsitzender von Bündnis90/Die Grünen, Staatssekretär BMWK a.D. & Dr. Maximilian Fries von Europe Calling e.V.
Mehr Infos hier: https://europe-calling.de/webinar/europe-calling-die-versteckte-studie-so-stark-profitieren-die-regionen-von-erneuerbaren/
Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen zu dieser zweihundertsechzigsten Ausgabe von Europe Calling.
00:00:05: Mein Name ist Maximilian Fries, ich bin der Geschäftsführer von Europe calling und werde heute gemeinsam mit Sven Gigold moderieren.
00:00:10: ganz besonders begrüße ich heute unseren heutigen Diskussionsgas Dr.
00:00:14: Steven Salecki wissenschaftlicher Mitarbeiter am Projekt Koordinator im Institut für ökologische Wirtschaftsforschung dem IEÖW.
00:00:21: Und heute bei diesem Europe Calling wird sich alles um eine wissenschaftliche Studie drehen, die den Namen trägt Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch erneuerbare Energien und von Dr.
00:00:32: Selecki mit verfasst wurde.
00:00:34: Mehr als jetzt in sechstausendfünfhundert Menschen wollen heute Abend am Vorabend des ersten Maies und das hat vielleicht auch eine Bedeutung darüber reden wir dann später dabei sein.
00:00:44: so groß sind bei uns wirklich nur wenige Webinarer.
00:00:46: also großartig dass ihr alle dabei seid.
00:00:49: Jedenfalls hier in Düsseldorf ist das ein schönes Wetter, wo man noch andere Sachen tun könnte.
00:00:53: Von daher unsere Schöne dass ihr da seid.
00:00:55: und bevor es losgeht kurz ein paar Hausmitteilungen.
00:01:00: wie immer bei Europe Calling könnt ihr eure Fragen stellen und die Fragen der anderen bewerten.
00:01:04: heute nutzen wir dazu Slido den Link dazu seht ihr gleich im Chat stellt da gerne eure Fragen bewertet.
00:01:09: die fragen der Anderen können so einen Daumen hoch geben.
00:01:13: So kommen wir bei wirklich so vielen Anmeldungen, die Fragen stellen, die euch interessieren.
00:01:16: Selbst das wird heute ziemlich tricky bei so vielen aber wir versuchen das so gut wir können.
00:01:21: und wichtig schreibt gerne auch euren Namen dazu dass es zu viele anonyme Fragen ist.
00:01:25: nicht so schön habe ich lieber gern einen Namen den ich vorlesen kann.
00:01:28: genau und wie immer bei Europe Calling wird es aufgezeichnet und als Service danach dann auf YouTube in das Podcast untergestellt.
00:01:35: Auf YouTube sind wir jetzt schon online, weil einfach falls dann doch noch über dreitausend reinkommen ist nämlich gar nicht soweit davon
00:01:43: weg.
00:01:44: Und damit legen wir los.
00:01:45: ich übergebe an Sven Giegolt.
00:01:47: Sven hat in seiner Zeit als Europa-Abgeordneter Europe Calling erfunden war Staatssekretär bei Robert Hager Habeck im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und ist heute Stellvertreter Bundesversitzender von BIDES.
00:01:59: Die Grünen uns sagt jetzt auch noch ein paar Worte, lieber Sven.
00:02:02: Herr
00:02:03: Dürke-Max ganz kurz ich bin auch super gespannt weil diese Studie zu den Wertschöpfungseffekten und Beschäftigungen durch erneuerbare Energien in den Regionen ist direkter Ausfluss einer Arbeit die wir im Ministerium damals bei Robert Habeck gemacht haben und die ich initiiert hatte, also die Leitfrage, die mich damals umtrieb war.
00:02:29: Wie können wir dafür sorgen dass mehr von der Wertschöpfung aus den erneuerbaren Energien tatsächlich in den Regionen landet?
00:02:36: Denn gerade ihre Erneuerbarren sind ja eine Chance für Regionen, die viel Fläche haben aber vergleichsweise weniger Einwohnerinnen.
00:02:45: da sind sie zumindest eine besondere Chance vor.
00:02:48: das sind häufig Gegenden die wir im Rahmen der Regionalförderung stärken, wo wir versuchen wirtschaftlicher Aktivität in der ganzen Fläche zu halten um eine Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse wie unser Grundgesetz so schön formuliert zu erhalten.
00:03:04: Und da sind die Erneuerbaren eine riesige Chance.
00:03:07: und dann stellten wir fest Wir können gar nicht genau sagen Wie viel Beschäftigung?
00:03:12: Wieviel Wertschöpfung In welcher Region Deutschland eigentlich durch die ErNeuerbahn erzielt wird.
00:03:20: Genauso schwierig war es in der Arbeit, da gab es mehrere Sitzungen über Abteilung hinweg.
00:03:27: herauszufinden, unter welchen Bedingungen und welchen Instrumenten man dafür sorgen kann dass ein größerer Teil der Wertschöpfung die mit den Erneuerbaren erzielt wird tatsächlich in den jeweiligen Regionen wo die Produktion stattfindet verbleibt.
00:03:44: Wir wissen alle das es Klagen gibt zum Beispiel von Bürgermeistern zum Beispiel aus Deutschland über Investoren, große Windparks die von auswertigen Investoren betrieben werden wo praktisch in diesen Regionen kaum etwas von der Wertschöpfung verbleibt.
00:04:02: Die Politik hat ja darauf reagiert zum Beispiel dadurch dass Gewerbesteueranteile in den jeweiligen Regionen, wo produziert wird auszuweisen sind.
00:04:11: Aber viele andere Faktoren sind davon bisher nicht berührt.
00:04:15: einige Bundesländer wie mein eigenes aber auch Nordrhein-Westfalen haben Beteiligungsgesetze gemacht die eine lokalen Anteil an der Wertschöpfung garantieren und das aber es gibt auch viele andere Modelle Und da ist diese Informationen einfach nicht gab haben wir damals diese Studie beauftragt.
00:04:34: Deshalb ist es so spannend, was jetzt in dieser Studie steht.
00:04:38: Denn offensichtlich passt das zu einer sehr aktuellen Diskussion nämlich wie sollen die erneuerbaren weiter entwickelt werden?
00:04:45: Sollen weiter Aufdach-PV Anlagen eine garantierte Einspeisevergütung bekommen oder soll das wegfallen, wie Katharina Reiche das derzeit ja angekündigt hat für die kleineren Anlagen?
00:04:57: Wie ist es mit den Eigentumsverhältnissen und Pachtverträgen, wenn etwa Wind oder Freiflächen Solaranlagen passiert?
00:05:07: Oder wie vergleichen sich Freiflächenanlagen mit Aufdach-Solaranlagen in?
00:05:12: mag sein, dass die Freiflächenanlagen etwas günstiger pro Kilowattstunde sind.
00:05:17: Aber vielleicht sind die regionalen Wertschöpfungseffekte ganz andere und deshalb sind da so viele Fragen mit Verbunden, die spannend sind.
00:05:26: Und ich begrüße es sehr, dass das Konsortium eben auch direkt mit Betroffenen Gemeinden geredet hat und versucht hat nicht nur makroökonomische Daten zu analysieren, volkswirtschaftliche Daten zu analisieren sondern in in den Regionen geschaut hat, was sind die Gelingensbedingungen für regionale Wertschöpfung.
00:05:47: Und diese Studie verdient voller Aufmerksamkeit und es ist großartig das wir sie jetzt herstellen.
00:05:53: also insofern ich bin gespannt Steven Das Wort.
00:05:57: Und ich will noch eins sagen, alle interessanten Dinge die hier so gesagt werden postet, die Greierne in den sozialen Medien das soll viel Aufmerksamkeit bekommen was ihr gesagt wird und umgekehrt können auch noch weitere Leute hier dazu stoßen wenn ihr die Links zu dieser der Anmeldung hier verbreitet zum Beispiel mit dem was ich euch jetzt zuschicke Ich wünsche über den Chat!
00:06:21: Ich
00:06:27: fange einmal damit an, meine Folien zu teilen die ich heute zeigen möchte und da bin ich auch schon.
00:06:38: Ja vielen Dank für die Vorstellung!
00:06:39: Vielen dank an Sven G. Gold für die Einladung hier sprechen zu dürfen und für die freundliche Vorstellung und auch an das Team von Europe Calling für die Organisation dieses Webinars.
00:06:49: Ich bin froh dass das Thema hier eine so große Aufmerksamkeit erfahren darf weil eine wichtige Stellschraube für das Gelingen der Energiewende sind.
00:07:00: Ich spreche hier heute alleine, aber das Vorhaben ist natürlich das Ergebnis einer Kooperation in diesem Fall von drei Instituten mit jeweils auch mehreren beteiligten Personen.
00:07:09: Da hätten wir einmal das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung ansässig auch hier in Berlin.
00:07:14: namentlich möchte ich hier Frederik Sixtus hervorheben, der das Gesamtvorhaben koordiniert und geleitet hat und heute leider nicht hier sein kann.
00:07:23: Dann haben wir die Institute der deutschen Wirtschaft Köln-Konsult GmbH, die uns mit Regionaldaten versorgt hat und die in einem ökonometrischen Modell Spillover Effekte untersucht hat.
00:07:34: Und auch Fallstudien für Unternehmensansiedlungen betrieben hatte.
00:07:38: Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung hier bin ich selbst tätig Auch im Berlin ansässig.
00:07:42: Wir sind ein mittlerweile schon ganz großes Institut geworden.
00:07:46: In diesem Projekt habe ich unterstützt meine Kollegen Titian Behrens und Bernd Hischel Der heute hier auch ist.
00:07:53: Erstellt haben wir das Ganze im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, wie es damals zwanzig-vierundzwanzig noch hieß.
00:07:59: Genau!
00:08:00: Und mein Dank gilt allen Beteiligten die das Vorhaben zu einem über zweihundert Seiten starken vielseitigen und spannenden Gutachten gebracht haben.
00:08:08: Nun hat die Studie in den letzten Tagen sehr viel Aufmerksamkeit und Berichterstattung bekommen.
00:08:12: dabei war zur unserer Überraschung nicht immer alles korrekt und wir möchten zum Einstieg daher zunächst ein paar Fakten über den Zeitrahmen des umfangreichen und komplexen Vorhabens geben.
00:08:22: Der Projektverbund, bestehend aus Berlin-Institut IVC und IÖW hat bei der Ausschreibung des damaligen BMW K. regelgerecht in Zuschlag gehalten und im August zwanzig vierundzwanzig die Bearbeitungen gestartet.
00:08:33: Erste vorläufige Ergebnisse haben wir dann auf den Berliner Energietagen im Mai zwanzich fünfundzwanzig gemeinsam mit dem betreuenden BMW E-Fachrefferrat vorgestellt.
00:08:43: Redaktionsschluss der Studie war dann bezogen auf unsere Datengrundlage, mit der wir gearbeitet haben, und vereinbart war, dass weitere Änderungswünsche und Ergebnisse aus den zwei geplanten fachlichen Diskussionen auch danach bei Bedarf noch in die Studie aufgenommen werden können.
00:08:58: Dann hatten wir eine zweite öffentliche Vorstellung der Ergebnisse im November twenty-fünfundzwanzig auf die regionalpolitischen Jahrestagung des BMW E in Chemnitz hier ebenfalls auf Einladung des Fachreferats.
00:09:09: Die Veranstaltung verteilt unsere Projektplanung und da sich aber keine Überarbeitungsbedarfe ergeben haben wurde dann entschieden den Relektionsschluss mit Juli.
00:09:21: Nun danach, nach November haben wir die über zweieinzeitige Studie nochmal bearbeitet zu einer finalen auch barrierefreien Fassung bis zum Februar zwanzig-fünfundzwanzig und ja bis heute.
00:09:30: bis zum April wurde sie dann veröffentlicht.
00:09:33: All diese Prozesse geschah in konstruktiver Abstimmung mit dem begleitenen Fachhefferrat des Wirtschaftsministeriums, die Prozessive inhaltliche formale Überarbeitung schleifen und z.B.
00:09:42: auch die technische Sicherstellung der Barrierefreiheit.
00:09:45: Die gehören zu den üblichen Vorgängen Und damit können wir nun hoffentlich zu einer Klärung beitragen.
00:09:49: und ich komme nun zum wichtigsten Teil, indem nicht der Studie selbst.
00:09:54: Die drei Institute die ich eben vorgestellt habe haben auch drei Analyseebenen gebracht.
00:09:59: also wir haben Ideen, Fragestellungen, Kompetenzen eingebracht und anhand dieser Analyseebenen wird sich auch der Vortrag gleich noch weiterhin gliedern.
00:10:08: Wir haben zumeinen uns, wenn GIGOLZ hat schon erwähnt Erfolgsgeschichten und Rahmenbedingungen des regionalen erneuerbaren Ausbaus untersucht.
00:10:14: Das Berlin-Institut hat hierfür Best Practice Fälle recherchiert fünf Gemeinden und Landkreise insgesamt.
00:10:22: Und auch Interviews mit relevanten Stakeholdern geführt, also mit regionalen politischen Entscheidungsträgern aber auch mit Anlagenbetreibern und anderen aktiven Personen in den Regionen.
00:10:33: Hier im EW haben wir direkte Wertschöpfungs- und Beschäftigungspotenziale durch Wind- und Photovoltaikanlagen berechnet.
00:10:39: das ist ihnen wahrscheinlich am meisten bekannt.
00:10:42: Das sind Zahlen die schon veröffentlicht wurden, die auch in den Karten durch die Medien eingegangen sind, dargestellt wurden.
00:10:50: Das ist modelbasiert passiert.
00:10:51: Wir haben die Status Co.o.u.s.i.k.e XXIII bewertet und auch ein Ausbaupfad für die Zukunft bis zum Jahr XXXIII für alle Vierhundert Landkreise und Städte.
00:11:00: Das es erstmalig in dieser Form so passiert.
00:11:07: Das IWC hat sich dann noch mit indirekten Spillover Effekten befasst.
00:11:10: das können Sie sich vorstellen als die Wirkung von erneuerbarer Wertschöpfung in den Regionen.
00:11:15: Dazu haben sie ein ökonomisches Modell aufgebaut und die Wirkung des Ausbaus auf regionalwirtschaftliche Entwicklungsindikatoren abgeschätzt.
00:11:23: Und auch Fallstudien zu Unternehmensansiedlungen durchgeführt, die ich hier in dem Detail nicht vorstellen kann.
00:11:28: Dafür möchte ich schon mal auf die Studie verweisen.
00:11:32: Diese drei Analyse-Teile der Studien möchte ich Ihnen jetzt vorstellen – nicht in dieser Reihenfolge!
00:11:37: Ich fange nämlich an mit den regionalen Wertschöpfungspotenzialen Finnish Data Score eine Zukunftsprognose für das Jahr zwanzig dreiunddreißig.
00:11:50: Das war ein zentrales Ziel unseres Forschungsvorhabens, nämlich die Quantifizierung von Wertschöpfungspotenzialen durch Erneuerbare auf der Landkreisebene.
00:11:58: Dafür hat es EUW einen eigens entwickelten und seit Jahren auch erfolgreich angewandten Modellansatz eingesetzt.
00:12:04: Wir haben hierfür die Onshore Windenergie und für Photovoltaik Dach- und Freiflächenanlagen regionalspezifische erneuerbaren Bestands- und Zubauzahlen ermittelt und dann hinsichtlich ihrer Wertschöffungs- und Beschäftigungseffekte bewertet.
00:12:16: Sie sehen hier in der Grafik abgetragen einmal die bundesweit agigierten Bestandszahlen im Jahr zwanzig, dreiundzwanzig.
00:12:22: Und die von uns ermittelten den und von uns über die Zubau-Fahre bis zwanzigg drein Dreißig ermittelten Anlagenbestand im Jahr Zwanzig Dreiunddreißig.
00:12:32: Sie sehen dass es hier ja in allen drei Technologiespaten beträchtliche Zuwächse gibt vom Faktor zwei zwei bis drei so in den nächsten zehn Jahren also bis zwanzig, drei und dreißig.
00:12:42: Es gibt aber natürlich regional Unterschiede, sowohl beim Status Co.
00:12:45: als auch bei der Zubauprognose bis zum Jahr.
00:12:50: und dann kommen wir zu ersten kathographischen Darstellungen.
00:12:55: Hier abgetragen sehen Sie die Windenergieanlagenleistung im Jahr zwanzig dreiundzwanzig.
00:13:01: Die haben wir dem Marktstammdatenregister entnommen.
00:13:04: Die Karte zeigt flächenspezifische Ausbauzahlen in Kilowatt je Quadratkilometer Fläche pro Landkreis und Stadt.
00:13:12: Diese Bezugsgröße wurde gewählt, um ja Ausreißer nach oben und unten ein bisschen einzufangen.
00:13:17: Und deutlich zu machen dass es auch durchaus Regionen gibt die einfach weniger Fläche zur Verfügung haben.
00:13:23: Sie macht deutlich was grundsätzlich schon bekannt ist Die Windenergiepotenziale sind im Norden Deutschlands größer und bisher auch weiter erschlossen als in Süden.
00:13:32: Technologische Entwicklung aber auch deutlich gesunken.
00:13:34: Stromgestehungskosten zum Beispiel lassen sich aber schon länger auch in südlichen Regionen Windenergie Projekte zu.
00:13:40: Hier ist der Ausbaustand aber nur vereinzelt überdurchschnittlich, wie beispielsweise im Landkreis Schebeschall, im nördlichen Baden-Württemberg.
00:13:48: Und ebenso gut erkennbar ist auch die Überschneidung hoher flächenspezifischer Anlagenbestände mit den GRW Fördergebieten.
00:13:54: Wir sehen also schon es sind vor allem ländliche zum Teil dann eben auch strukturschwache Regionen, die zu den Förder Gebieten der Gemeinschaftsaufgabe regionaler Wertschöpfung gehört sodass hier davon auszugehen ist und das werden wir auch in späteren Ergebnisterstellungen sehen, dass hier auch höhere Wertschöpfungspotenziale bestehen.
00:14:16: Das ist die gleiche Darstellung für die Solarleistung im Jahr zwanzig dreiundzwanzig.
00:14:22: Auch hier abgetragen in Kilowatt Leistung je Quadratkilometer Landkreis oder Stadtschläche.
00:14:29: Wir sehen hier gleich eine andere regionale Verteilung auch von Rot zu Blau vom kleinen Quartier bis zur großen Quartiert.
00:14:38: Das Gefälle ist ja andersherum.
00:14:39: Wir haben hier einen Süd-Nordgefälle und wir sehen auch, dass vor allem dichter bebaute städtische Regionen mit höheren Beständen an Dachanlagen im oberen Ende der Skala in Blau zu erkennen sind wie zum Beispiel Regensburg oder Leipzig.
00:15:00: Auch hier gibt es hohe Überschneidung der höheren Anlagenbestände mit den GW Fördergebieten wobei dafür hauptsächlich aber die Fotovoltaik Freiflächenanlagen in den ländlichen Gebieten verantwortlich sind.
00:15:12: Zu der Berechnungszusammenhang von diesen Anlagenbeständen als Datengrundlage bis hin zu den ermittelten Wertschöpfungspotenzialen ist DNA, das heißt diese Effekte für Windenergie, diese Verteilungen und auch für Solarenergie findet sich dann in späteren folgenden Ergebnisgradigen wieder.
00:15:28: Ich möchte sie aber erst einmal abholen um den Wertschaffungsbegriff definieren dem wir in unserem Rechenmodell unseren sogenannten WB-Modell verwenden.
00:15:38: Regionale Anlageninvestitionen und in erneuerbare Energien, aber auch die Umsätze, die im Zusammenhang mit dem Anlagenbetrieb stehen sind die Basis für die Wertschöpfungsentstehung und damit auch für unsere Berechnungen.
00:15:51: Die Wertschöffung setzt sich dann zusammen aus drei Bestandteilen, die wir auch einzeln berechnen – das ist einmal die Unternehmensgewinne, vor allem als Gewinne aus dem Anlagebetrieb anfallen, aber bald zum Beispiel Handwerksunternehmen, die Anlagen installieren oder warten.
00:16:06: Die zweite Größe sind die Beschäftigten-Einkommen.
00:16:09: Die sind bei Windenergie und Photovoltaikanlagen, vor allem bei Installations- und Wartungsunternehmen zu finden.
00:16:16: Und eher vernachlässigbar gering im Anlagenbetrieb selbst verallen zu geben der Anlagen Betrieb von diesen Anlagen eher wenig Arbeitsintensives.
00:16:26: Auf diese beiden Größen auf die Unternehmensgewinne und die Beschäftigten Einkommen werden wiederum Steuern gezahlt.
00:16:32: Teil dieser Steuerzahlung fließt auch an Standortkommunen.
00:16:36: Vorgänglich zu nennen ist hier den Gewerbesteuer die ja vor allem auf die Betreibergewinde gezahlt wird, aber dazu kommen auch noch Teile der Einkommen und der Abgeltungssteuer, die auf Kapitalgewinde bezahlt werden.
00:16:47: Und ganz unten rechts abgetragen sehen Sie noch seit ein paar Jahren können Kommunen darüber hinaus nämlich auch von direkten, aber bisher nur freiwilligen Zahlungen der Anlagenbetreiber nach Paragraf VI EEG profitieren.
00:17:03: Auf der nächsten Folie habe ich meine Beispiel-Rechnung mitgebracht bevor wir zu den Hochrechnungen für die Landkreise kommen damit noch deutlich wird mit wie viel Wertschöpfung pro Anlage eigentlich zu rechnen ist und welche Bestandteile eigentlich an regionale Akteure fließen können, denn nur diejenigen Wertschöffungsbestandteilen, die auch an regional ansässige Akteur fließen fassen wir als regionale Wertschüpfe.
00:17:28: Ich habe hier einmal eine kurze Hochrechnung vorgenommen für eine ja heute durchschnittlich große Bildenergieanlage also bei Neubauten, nämlich fünf Prozent auf fünf Meter was Leistungen und abgetragen, wieviel jährliche Wertschäpfung aus dem Anlagenbetrieb zu erwarten ist.
00:17:43: Wir sehen hier mit über zweiundfünfzigtausend Euro jährlich zu erwartenden Wertschöpfungseffekten, die generiert werden.
00:17:50: Verteilt sich das auf weit über die Hälfte auch die Betreiber gewinnen.
00:17:53: Das ist der grüne Teil dieses Kreis Diagramms und da werden wir auch gleich sehen dass die größte Stellschraube um überhaupt einen signifikanten Anteil der generierten Wertschüpfung vor Ort zu halten.
00:18:06: Wichtig ist dafür natürlich, dass die Eigentumsbeteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sichergestellt wird oder auch von der Kommune oder auch vom Unternehmen wenn sie in eine Gernlage investieren wollen.
00:18:16: Zweite wichtige Größe ist die Grundstückspacht.
00:18:19: Da ist die Frage, ob die Grundstudieigentümer denn Privatpersonen sind, die vor Ort ansässig sind oder auch die Kommune selber, wenn kommunale Grundstücke genutzt werden?
00:18:27: Oder ob eben diese Parkzahlung an auswärtige Grundstückseigentüme abfließt?
00:18:32: Die dritte Größe sind die kommunalen Einnahmen nach Paragraph VI-EG der Hela Block mit ca.
00:18:38: thirty five tausend Euro bei dieser Anlagengröße.
00:18:42: Der fließt natürlich an die Standortkommune, so ist es im Gesetz bestimmt.
00:18:46: Und man könnte es als niedrig-schwellig und einfach generierbare Einnahme für die Kommune sehen, sofern denn ja die Zahlungsverträge mit den Anlagenbetreibern auch eingegangen werden.
00:18:58: Und der kleine Block, die vierzehntausendsechslott Euro die Anwartungstienstleister fließen können.
00:19:03: hier ist am ehesten damit zu rechnen dass bei Windenergieanlagen dieser Teil der Wertschöpfung abfließt weil Wartungsdienstleister für Windenergieanlagen eher spezialisierte Unternehmen sind und selten direkt in den Standortregionen auch angesiedelt sind.
00:19:19: Das einmal als Beispielrechnung für eine Anlage, wir kommen dann ein paar Folien später zu den Hochrechnungen der Anlagenbestände pro Landkreis.
00:19:33: Ich möchte aber kurz noch einmal erläutern wie wir unsere Szenarien, die wir die Wertschöpfung berechnet haben aufgestellt haben.
00:19:39: Sie haben es wahrscheinlich in der Grafik durch die Öffentlichkeit gegangen ist gesehen, wir haben einen Szenario der mindestens vor Ort verbleibenden Wertschöpfung berechnet.
00:19:51: um klar zu machen das sind so
00:19:52: die
00:19:53: unteren Werte von dem man ausgehen kann dass sie auch in den Standortregionen verbleiben und haben darüber hinaus noch mit anderen Szenarien gerechnet weil nämlich nicht immer klar es wem gehören die Anlagen?
00:20:04: In diesen vierhundert Landkreisen und Städten.
00:20:06: Das war ein Erhebungsaufwand die wir nicht betreiben konnten.
00:20:10: da haben wir dann mit Durchschnittswerten und Annahmen rechnen müssen.
00:20:13: Aber hier erst mal zum Mindestszenario.
00:20:16: Anzunehmen ist, dass die Installation und die Wartung kleiner Anlagen – wir haben das Thema bei hundert Kilowatt begrenzt von lokalen, kleineren und auch Handwerksunternehmen durchgeführt wird.
00:20:27: Ebenso als anzunehmend, dass Gewinne der Betreiber kleiner Anlage, nämlich gerade der Photovoltaik Dachanlagen aber auch kleinere PV Freiflächenanlagen eben an die Gebäudeigentümer und Flächeneigentüme gehen, die vor Ort dann tatsächlich ansässig sind weil das Gebäud in der Standardregion steht.
00:20:42: Bei den Pachteinnahmen haben wir eben die Annahme getroffen.
00:20:45: Die Flächeneigentümer sind auch in der Standortregion in dem Landkreis ansässig, das ist tatsächlich nicht immer so.
00:20:50: gerade in den neuen Bundesländern sind zum Beispiel kommunale Flächen im kommunalen Besitz eher weniger vertreten, sodass es hier schon ein bisschen weniger Spielraum gibt auf Pachteilnahmen vor Ort zu halten.
00:21:04: und dann sieht das Gesetz vor, dass es hart vorgeschriebenes Gewerbesteuern aus dem Anlagenbetrieb von Windenergieanlagen vor Ort verbleiben.
00:21:14: Aber auch eben die lokalen Unternehmen, die Installations- und Wartungsunternehmen zahlen vor Ort Gefährbesteuer.
00:21:25: Dagegen gibt es Größen, die aus der Standortregion abfließen.
00:21:30: Das ist in der Regel die Anlagenherstellung.
00:21:32: Auch die gehört zur Wertschaffungskette der Windenergie- und Photovoltaikanlagen.
00:21:35: Die Anlagen werden hergestellt bei Fotovolteikanlagen heutzutage oftmals nicht mal inländisch sondern tatsächlich im Ausland.
00:21:44: Die Installations- und Wartungstätigkeiten bei Großanlagen werden in der Regel von spezialisierten Herstellerunternehmen und Installationsunternehmen durchgeführt.
00:21:52: So auch das davon auszugehen ist, dass in den geradeortmals ländlichen Standortregionen die Installationstätigkeit nicht von Ortsansässigen Unternehmen durchgeführte wird.
00:22:02: Und auch die Gewinne von Betreibern vom großen Anlagen haben wir als Nichtpauschal ortsansäßig angenommen.
00:22:10: Hier muss man nämlich genauer hinschauen wem die Anlagen gehören.
00:22:12: wie gesagt Das sind Informationen, die man zu allen Anlagen, die untersucht haben nicht erheben konnten.
00:22:18: Aber es gibt tatsächlich bundesweit durchschnittliche Werte aus der Literatur und ein Teil der Gewerbesteuerzahlung nämlich rund zehn Prozent fließen an die Kommune der Betreibergesellschaft wenn sie eben nicht auch in der Standortregion ansässig ist.
00:22:37: Diese Zahlen haben Sie in den Pressemitteilungen, in den Medienberichten In den sozialen Medienbeiträgen schon gesehen leitet sich auch ab aus unseren zentralen Ergebnissen.
00:22:48: Für im Jahr zwanzig dreiundzwanzig konnten insgesamt drei Komma fünf Milliarden Euro Wertschöpfung als mindestens in den Standortregionen der Anlagen verbleibende Wertschüpfungen ermittelt werden.
00:22:57: Das Wertschäfungspotenzial für zwanzigg dreieinzwanzigt beträgt fünf Komma Fünf Milliarden.
00:23:02: Diese Höhe wird erreicht, wenn nämlich auch sämtliche Betreibergewinne von Großanlagen vor Ort verbleiben können aber eben auch die Wertschaffungseffekte, die sich durch die Installation und Wartung vom Großanlager geben würden.
00:23:14: Durch den weiteren Erneuerbaren-Ausbau bis zum Jahr die Zufachs haben wir vorhin auf einer der ersten Folien gesehen, können diese Werte für das gesamte regionale Potenzial steigen.
00:23:31: Die Verteilung dieser ermittelten Wertschöpfung auf die Landkreise und Städte habe ich hier nochmal eine Karte abgetragen.
00:23:39: Wir erkennen auch hier in Nord-Südgefälle die dunkelblauen und hellblauen Regionen bilden die oberen beiden Quartile das graue, mittlere Quantil und die roten bildende unteren Quantile.
00:23:56: Wie bereits angedeutet lassen sich die zugrunde liegenden Anlagenbestandszahlen nicht von vorgestellt haben hier wiederfinden.
00:24:01: im Norden werden die Effekte von Windenergieanlagen dominiert so dass diese Regionen in oberen Quartieren liegen mit zweistelligen Millionen Beträgen an jährlicher Wertschöpfung die mindestens regional vor Ort verbleibt.
00:24:12: Im Süden dagegen tauchen einige Regionen blau gefärbt auf.
00:24:15: Hier finden sich oftmals neben PV-Dach und Freiflächenanlagen auch Windenergieanlagen.
00:24:19: Ich habe vorhin einmal Schwäbe Schall erwähnt, aber es gibt doch noch andere Regionen in Hessen, in Rheinland-Pfalz oder Baden-Württemberg.
00:24:27: Und auch hier finden sich schon große Überschneidungen von Regionen mit hohen Wertschöpfungspotenzialen die mindestens vor Ort verbleiben und den GLW Fördergebieten.
00:24:36: Also wir sehen wie vorhin zu erahnen war dass die anerbarem Wertschöffung tatsächlich den endlichen und teilweise strukturschwachen Regionen dabei helfen kann ihrer Strukturschwäche zu begegnen, neue wirtschaftliche Standbeine aufzubauen und Wertschöpfungsquellen zu erschließen.
00:24:56: Und damit haben erneuerbare Anlagen und erneubaren Zubau durchaus das Potenzial zur Strukturstärke.
00:25:05: Die Ergebnisse für es ist für den Jahr zwanzig dreieinunddreißig sehen jetzt sehr, sehr blau aus.
00:25:09: Wir haben hier die Skala bei behalten.
00:25:12: also wir haben gerade beim Switch gesehen in dem meisten Regionen sind ja durchaus noch Anlagen Zubaueffekte zu erwarten, also weitere Zubauzahlen bis zum Jahr zwanzig dreiunddreißig.
00:25:23: Wir finden hier in den BV-Anlagen und dennoch gibt es ja ein paar Regionen die schon heute einen überunterdurchschnittlich geringen Anlagenbestand haben und bei denen wir auch angenommen haben dass die Ausbauzahlen nicht über durchschnittliche steigen.
00:25:38: das kann man natürlich von Landkreis zu Landkreise unterschiedlich sehen wie das dann am Ende wirklich so passiert.
00:25:43: Wie gesagt wir mussten Methoden wählen um für alle Landkreisen eine gewisse Entwicklung vornehmen zu können.
00:25:52: Die kennen wir rot gefährten städtischen Regionen, weil sie beim weiteren Ausbau weniger Flächenpotenziale auf und bleiben entsprechend auch vergleichsweise zurück.
00:25:59: Wenn auch noch immer ausbaupotenziale für PV-Dachanlagen bestehen.
00:26:02: aber wir sehen ja schon gerade der starke Windenergieausbau wird dann doch in den ländlichen Regionen vorgenommen.
00:26:09: Auffällig ist das immer noch roteingefärbte südliche Thüringen dass eben keine dicht besiedelte urbane Region ist.
00:26:14: also hier fehlen die Photovoltaik Anlagen Und hier sind die Ausbauzahlen bis heute auch so gering, dass die Fortschreibung der Ausbauzahlen auch relativ gering ausgefallen ist und damit eben auch die Wertschöpfungspotenziale für das Chiljahr-二zigdreienbeißig.
00:26:26: Das können die Kommunen selbstverständlich noch ändern.
00:26:28: unter Umständen hat sich in der Zwischenzeit neue Ziele in diesen Regionen ergeben, sodass euch hier andere Potenziale zu erwarten sind.
00:26:37: aber wir sehen, dass es hier ausgehend von dem heutigen Stand durchaus Unterschiede in den Regionen gibt, die sich auch in die Zukunft fortschreiben lassen.
00:26:48: Neben den Wertschöffungseffekten habe ich noch mal Zahlen zu den Beschäftigungseffekten mitgebracht.
00:26:53: Ich habe es vorhin kurz erwähnt, Windenergie und Photovoltaikanlagen sind vor allem in der Anlage Herstellung und Installation arbeitsintensiv.
00:27:00: im Betrieb über zwanzig Jahre hinweg dann deutlich weniger nämlich eher bei der Wartung.
00:27:08: Im Mindestszenario haben wir hier weiterhin angenommen, Installationen und Wartungen kleineranlagen wird durch das lokale Handwerk übernommen.
00:27:16: Das hatte mir als Jahr zwanzig dreiundzwanzig zu neuntausend siebenhundert Vollzeitarbeitsplätzen geführt, die wir als in den Standortregionen angesiedelt ermittelt haben.
00:27:27: Das kann bis zum Jahr zwanzig drein dreißig auf über zwanzichtausend Vollzeitarbeitsplätze anwachsen.
00:27:33: Nehmt man dazu die Herstellereffekte und die Tatsache dass die Installationen und Wartung großer Anlagen eher von auswertigen Unternehmen durchgeführt wird aber unterstellt auch dass die Beschäftigungseffekte, die damit verbunden sind innerhalb der Bundesrepublik verbleiben.
00:27:48: Dann haben wir bundesweit einundfünfzigtausend Vollzeitarbeitsplätze ermittelt und in der Prognose fürs Jahr zwanzigdreien dreißig über einen hunderttausenden von den über die Hälfte auch auf Indianergieanlagen enthält.
00:28:01: Dabei muss ich betonen Sie kennen sicherlich die Beschäftigungsstudien von anderen Instituten, DEW und GWS beispielsweise Die ja oftmals mit deutlich höheren Zahlen agieren.
00:28:12: Der methodische Unterschied ist, dass wir hier keinen indirekten Effekte berücksichtigt haben.
00:28:18: Also diejenigen Effekten, die sich ergeben, wenn zulieferer Unternehmen der Anlagenhersteller oder der Wagenunternehmen eben auch noch Beschäftigungseffekte zu verzeichnen haben.
00:28:28: und was sie auch nicht bewertet haben in dieser Ergebnis-Grafik sind die Anlageexporte, die vor allem durch die starken wirtschaftlichen Standorte der deutschen Windenergieanlagenherstellern eben auch noch zu weiteren Beschäftigungseffekten führen.
00:28:46: Das sind jetzt alles Zahlen, die bundesweit gelten oder für einzelne Landkreise angegeben wurden und da sicherlich viele von ihnen auch Praktiker sind, möchte ich Ihnen nahe legen dass Sie bei Bedarf Wertschöpfungspotenziale für den Status quo, für den Bestand der Anlagen Ihrer Region aber auch für eine möglichen Ausbau aus selbst berechnen können.
00:29:07: Ich habe gemeinsam mit der Agentur Verneuerbare Energien schon seit der umfasst aktuell vierundzwanzig Wertschöpfungsketten, benötigt Eingaben zum Anlagenbestand zu Zubauzielen aber auch zur Eigentumsverhältnissen.
00:29:20: Da muss man sich ein bisschen reinfuchsen.
00:29:21: Es hat aber den Vorteil dass man sich dann mit der Situation vor Ort wirklich gut auskennt und auch Stellschrauben identifizieren kann.
00:29:28: Und in dem Ergebnis liefert er ja tabellarisch und grafisch Wertschöffungs- und Beschäftigungseffekte durch den Anlagen Bestand eine maximale mögliche Wertschüpfung die man ausreizen kann und einige andere Gänze.
00:29:43: Dann komme ich jetzt Zum nächsten größeren Abschnitt.
00:29:45: nehme ich den Spillover-Effekten durch den Ausbau erneuerbaren Energien, die das IWC bewertet hat.
00:29:54: In der Abgrenzung zu den eben vorgestellten direkten Wertschöpfungseffekte werden mit spillover Effekten unmittelbare indirekte Effekte des erneuherbaren Ausbaus erfasst, die beispielsweise durch Unternehmensansiedlungen entstehen.
00:30:06: Zusätzlich hat das Iwc noch mittelbare spillovereffekte abgeschätzt.
00:30:11: Die ergeben sich wiederum aus den erneuerbar induzierten Steuereinnahmen, nämlich dann wenn Kommunen durch die Mehreinnahme in die Lage versetzt werden für mehr soziale und physische Infrastrukturen auszubauen.
00:30:25: Die Basis für diese Analyse ist ein statistisches Modell, indem die Wirkungen von Einflussvariablen wie dem regionalen Erneuerbaren Ausbau aber auch die eben vorgestellten direkten Weltschöpfungseffekte auf regionalwirtschaftliche Zielgrößen wie das Bruttoinlandsprodukt, der Werbszieligkeit oder die kommunalen Steuereiinnahm abgeschätzt werden.
00:30:41: Eine genaue Modellbeschreibung findet sich um Gutachten.
00:30:43: Für unsere Zwecke.
00:30:44: hier soll diese Erläuterung, diese kurze Ausreichen.
00:30:51: Das sind zwei Grafiken.
00:30:52: ich möchte ihre Aufmerksamkeit erst einmal auf die linke Grafik lenken.
00:30:56: Die zeigt auch dass bei den Kreisen die zu dem Top-Fünf Prozent beim Solarausbau gehören das Proteinlands Produkt im dargestellten Zeitverlauf von six bis zweitausendzweiundzwanzig um acht Prozentpunkte höher angewachsen ist als beim Durchschnitt aller Landkreise.
00:31:09: Wir sehen ja also, dass die Top-Performer in Sachen erneuerbaren Ausbau auch durchaus ein deutlich größeren Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt zu verzeichnen haben.
00:31:19: Das ökometrische Modell kontrolliert tatsächlich das der Zusammenhang nicht andersrum ist – nämlich eine gute wirtschaftliche Situation, die sich aus anderen Gründen entwickelt hat eben zum erneuherbaren Zubau führt.
00:31:32: Es wurde tatsächlich durch statistische Kennzahlen kontrolliert und herausgerechnet.
00:31:39: Die rechte Grafik zeigt Ihnen die Wirkung des Wind- und Solarausbaus auf das Broteinlandsprodukt im Zeitverlauf.
00:31:46: Kreise, die überdurchschnittliche Zubauraten aufzuweisen haben, erreichen im Falle der Windenergie hier im oberen Teil einen zusätzlichen Anstieg des Broteinnlandsprodukts um fast null neun Prozent – und zwar nicht nur im Jahr des Anlagenzubaus sondern auch in den bis zu vier folgenden Jahren.
00:32:00: Das sind die weiligen Balken von oben nach unten gewesen.
00:32:04: Beim Belastzubau ist der Effekt fast doppelt so hoch mit über ein Prozent Bruteinlandeprodukt Zuwachs bei einem entsprechenden höheren Solarausbaum.
00:32:14: Und er bleibt auch über die vier Jahre nach dem Anlagenzubau stabil.
00:32:17: Das deutet darauf hin, dass die Unternehmen, die die Installation von Anlagen vornehmen sich hier in diesen Standortregionen auch wirklich ansiedeln weiter wachsen und auch weitere Aufgaben übernehmen neben dem Zubau vom Solaranlager.
00:32:34: Hier nochmal zwei Landkreise herausgegriffen.
00:32:36: auf der linken Seite sehen wir das BIP-Wachstum des Landkreis Entsland.
00:32:41: Hier ist das BIP von zwölf bis zwanzig-zweiundzwanzig um achtundsechzig Prozent gewachsen und davon gehen drei Komma neun Prozentpunkte auf den Windenergieausbau zurück.
00:32:51: Rechts im Beispiel des Landkreis Borken, ist das Brote-Inlandsprodukt von zweitausend zwölft bis zweitauzentzeinzwanziger um dreinvierzig Prozent gewachsen.
00:33:00: Davon sind fünf Koma sieben Prozent Punkte auf den Solar Ausbauzeug zu führen.
00:33:05: Das sind immerhin dreizehn Prozent der gesamten wirtschaftlichen positiven Entwicklungen.
00:33:11: oder andersherum gesagt, ohne den Solarausbau hätte borken nach diesen Modellergebnissen dreizehn Prozent weniger.
00:33:18: Die Ergebnisse machen deutlich dass es ein paar Gestaltungsmöglichkeiten für regionale Akteure gibt um die Wertschöpfung auch tatsächlich auszuweizen.
00:33:32: Auf einer der ersten Grafiken haben sie gesehen das die Gewinne aus dem anderen Betrieb über fünfzig Prozent der potenziell regional verankerbaren Wertschöffungseffekte ausmachen.
00:33:39: Das ist also die größte Stellschraube für Regionale Aktyre.
00:33:43: Das heißt, hier muss eine direkte Gewinnbeteiligung durch Eigentumsbeteidigung an den Anlagen sichergestellt werden.
00:33:48: Das kann die kommunale Beteiligung sein.
00:33:50: Er wird direkt zur Projektierung oder auch später durch den Kauf von Schlüsselfertigenanlagen.
00:33:55: Das ist oftmals abhängig von der Bereitschaft vom Projektierern eben auch Anlagen-Eigentumsanteile zu verkaufen und abzugeben.
00:34:04: Und eine wichtige Voraussetzung ist auch dass die Kommunen finanzielle Mittel zu verfügen haben Ja, das Geld bebannten aufnehmen zu können.
00:34:16: Kommunen sind nun nicht immer von Beginn an an der Projektierung eingebunden.
00:34:19: Das können sie allerdings ändern wenn Sie gute Voraussetzungen haben nämlich eigene kommunale Potenzialflächen die Sie selbst nutzen können Auf denen Sie selbst Projekte anstoßen können und selbst entscheiden können.
00:34:31: Welche Form vom Betreibergesellschaft lässt man zu Und können wir auch anderen Akteuren noch eine finanzielle Beteiligung ermöglichen?
00:34:38: Nämlich Bürgern und Bürgerinnen Aber auch von Bürgeren und Bürgerin initiierte Bürgerenergiegesellschaften, zum Beispiel genossenschaftliche Modelle oder auch andere Konstrukte können dafür sorgen dass Eigentum in der Region verbleibt und damit eben auch die Gewinne, die aus dem Betrieb der Anlagen generiert werden.
00:34:58: Hier können einigen Initiativen genutzt werden.
00:35:03: das sehen wir deutschlandweit ziemlich oft.
00:35:06: aber es gibt auch abhängig von der Bereitschaft von Projektivern die Möglichkeit die professionellen Kompetenzen der Projektierer zu nutzen, die Anlage zu planen und zu bauen.
00:35:14: Und sobald es in Betrieb geht, eben auch Anteile dieser Anlagen an Bürgerenergiegenossenschaften unter andere Konstrukte abzugeben.
00:35:24: Es könnte Beteiligungshemmnisse geben.
00:35:26: wenn die Mindestkapitalanlagen zu hoch sind oder in der konkreten Bevölkerung vor Ort die Risikoaversion ein bisschen zu hoch ist, man nicht unternehmerisch beteiligt sein möchte dann hat man natürlich die Möglichkeit noch indirekte Gewinnbeteiligungen zu implementieren.
00:35:41: Da sind zum Beispiel Nachhagnarlehnen möglich.
00:35:43: Das sind Darlehnen, die der Anlagenbetreiber rausgibt und dafür festen Zins bei einer festen Laufzeit garantiert.
00:35:50: Das unternehmische Risiko ist ja auf den Insolvenzfall an der Anlage beschränkt.
00:35:53: Das kommt beim Fotoverteidigung und findet in den G-Anlagen eher selten vor.
00:35:57: Für den Anlagen Betreiber ist so ein Konstrukt sehr einfach und garantiert das es keinen weiteren Einfluss auf unternehnliche Entscheidungen gibt.
00:36:03: Das ist allerdings auch der Nachteil.
00:36:05: Bürgerinnen, die so Geld investieren wollen und an den Anlag profitieren wollen haben eben keine Gelegenheit, die Anlagen und die Gesellschaften mitzugestalten.
00:36:16: Es gibt ja mittlerweile neben den Paragraf VI EEG auch weitere Beteiligungsgesetze in einigen Ländern, die Zahlungen im Kommunen oder Bürgern-Bürgerinnen verpflichtend machen.
00:36:25: Auch hier sind in der Regel keine weitere Mitgestaltungsmöglichkeiten damit verbunden, sondern es sind einfache Transaktionen, die dort vorgeschrieben sind.
00:36:34: Das ist eine einfache Mindestbeteiligung.
00:36:36: Ist aber in Relation zu dem Gewinn, die man mit dem Betrieb machen kann einen oft sehr überschaubaren Anteil.
00:36:41: Meine Meinung nach besteht die Gefahr eines Logineffects, wenn sich Kommunen darauf ausruhen diese Anteile abzugreifen und sich keine weiteren Mühe geben zum Beispiel eigene Anlagen zu initiieren oder Bürgernergiegesellschaften zu unterstützen.
00:36:56: Dann kennen wir noch viele Modelle von Forst-Stiftungen oder auch Sponsoringmodellen, die auch parallel zur Eigentumsbeteiligung implementiert werden.
00:37:05: Hier wird Geld beispielsweise als Stiftung gegeben und entsprechend eingerichteten Gremien mit kommunalen Vertretern wird dann gemeinsam entschieden, wofür dieses Geld verwendet wird.
00:37:14: Das hat den großen Vorteil dass es öffentlichkeitswirksam ist wenn es entsprechend kommuniziert wird und das tatsächlich auch ein großer Breiterteil der Bevölkerung finanziell berücksichtigt werden kann, wenn sie sich nicht am Anlagen Eigentum beteiligen können.
00:37:29: Unterneben kennen wir auch viele Beispiele von teilweise vergünstigten lokalen Stromtarifen die sich aus den Anlagen vor Ort ergeben.
00:37:38: Hier gibt es den großen Vorteil, es gibt einen direkten Bezug zwischen dem Stromverbrauch und der lokalen Stromerzeugung.
00:37:44: Man sieht die finanzielle Beteiligung direkt auf seiner Stromrechnung.
00:37:50: Über die Fachflächen habe ich schon gesprochen Das mache ich mal ein bisschen kürzer angesichts der Zeit.
00:37:55: Am wichtigsten wäre es wenn Kommunen sich wirklich frühzeitig einbringen gerade dann wenn Regionalpläne neu aufgestellt werden Und sie dafür sorgen können dass auch eigene kommunale Flächen für Wind- und Photovoltaikanlagen nutzbar sind.
00:38:08: Kommunen nehmen das nicht immer wahr.
00:38:10: Hier gibt es oftmals feine Kapazitäten, sich damit zu befassen oder auch Kompetenzen und die regionalwirtschaftliche Potenziale stehen dann oft erst später auf der Agenda, nämlich wenn auswertige Investoren schon auf Flächen suche sind und sich die Prozesse von alleine entfalten.
00:38:25: Dabei haben eigene Potenzialflächen eben die Möglichkeit, die ganzen Prozessen zu steuern.
00:38:29: Man kann einen eigenen Betrieb, kommunalen Eigenbetrieb anstreben oder eben regionale oder beteiligenesaffine Projektierer auf diese Flächen lassen und sicherstellen, dass sie auch Beteiligungsmodelle implementieren.
00:38:47: Hier am Jahr zwanzig vierundzwanzig hatten laut einer Studie der Fachentur Windenergie uns Solar circa sechzig Prozent der Kommunen einen Beteidigungsangebot nach dem Paragrafen VI in EEG vorliegend oder auch schon Verträge unterschrieben.
00:39:00: das heißt hier sind schon Zahlungen geflossen.
00:39:02: seit dieser Paragrafenkraft getreten ist es also viel passiert.
00:39:06: Ganz viele regionale Akteure freuen sich über gewisse Geldsegen, gerade wir haben es vorhin gehört.
00:39:11: Kommunen die wie in Brandenburg teilweise fanden mit großen Windenergieanlagen vor Ort ich sag mal leben müssen und davon ausgegangen sind das viel Gewerbesteuer fließt was dann am Ende oftmals doch nicht passiert Und jetzt mit den Betreibern eben diese Zahlung ausmachen können und endlich auch von den Anlagen profitieren.
00:39:36: Der Paragraph VI ist aber immer noch freiwillig ausgestaltet.
00:39:38: Daher eben die im Arbeiten vieler Bundesländer hier eigene Gesetze vorzulegen, die sich entweder am Paragraf VI orientieren oder viele andere verschiedene Beteiligungsmodelle zulassen.
00:39:54: Dann komme ich zu den Erfolgsgeschichten.
00:39:57: Das sind die Best Practice Beispiele, die das Berlin-Institut herausgesucht hat und mit Interviews bei wichtigen Akteurenstakeholdungen vor Ort.
00:40:07: mal herausgesucht hat, herausgefunden hat welche Rahmenbedingungen denn für den erfolgreichen erneuerbaren Zubau wichtig waren und wie sie ja den Wertschöpfungszuwachs erlebt haben.
00:40:22: Wohnsiedel ist eine Kleinstadt mit ca.
00:40:24: neuntausenddreundet Einwohnern ländlich perifer im Osten Bayerns gelegen.
00:40:29: Die Region hat ein harter Strukturwandel getroffen in den neunzehnt neunziger Jahren aber schon damals haben die Stadtwerke eine Energiestrategie aufgebaut.
00:40:38: Sie betreiben heute zahlreiche Windenergie- und PV-Anlagen, Biomasaanlagen, Energiespeicher.
00:40:44: Und produzieren auch grünen Wasserstoffe.
00:40:45: Also sind breite aufgestellt was die Technologien angeht.
00:40:48: Verstehen sich eben als Energieregion und ein großer Teil der Wirtschaftsfunk verbleibt auch vor Ort.
00:40:54: Sie haben eine Bürgerbeteiligung durch Nachhagnahlen implementiert und nach Aussagen der Türe vor Ort stärkt das den Wirtschaftsstandort und verbessert eben auch die Daseinsvorsorge.
00:41:05: Das soll auch das Zitat vom Bürgermeister darlegen, dass ich ja mitgebracht habe.
00:41:10: Der sagt in der Stadt Wunsiedel haben wir jetzt wieder eine steigende Bevölkerungsentwicklung und dass sich daran das Menschen ja einfach wieder Perspektiven haben und das hochwertige Arbeitsplatz entstehen.
00:41:20: Was Wunsiegel hier richtig gemacht hat ist, dass die Kommune selbst sehr aktiv ist und dass sie beispielsweise Mitglied in einem regionalen Verbund zur Stärkung der Wertschöpfung zum Beispiel durch den Erneuerbaren zubeholt.
00:41:31: Interkommunale Zusammenarbeit- und Wissenschaftstransfer sind jetzt zentrale Erfolgsfaktoren Und Stadtwerke als starke Akteur mit Zielsetzungen und Kompetenzen, aber auch mit Überzeugung für Bürgerbeteiligung sind ein wichtiger Erfolgsfaktor.
00:41:43: Innerlich planerisch Beteiligungen wie auch finanzielle Beteilligungen wurden hier aufgesetzt.
00:41:50: Das zweite Beispiel das ich mitgewacht habe ist die Kleinstadt Lichtenau in Westphalen.
00:41:55: Elftausende Einwohner nahm Paderborn gelegen.
00:41:58: Geografisch können sich das vorstellen eine wisfelischen Bucht begrenzt durch den Teutoburger Wald und das Rotargebirge.
00:42:04: Ich war selbst erstaunt, als ich die Ergebnisse gesehen habe.
00:42:06: Auf offensichtlich gibt es hier sehr gute Windenergiepotenziale.
00:42:09: Hier wurden Windenergienlagen schon seit deinerneunzig geplant und gebaut also auch deutlich vor der EEG-Förderung.
00:42:16: Man hat ja früh mit Konzentrationszonen gearbeitet Also seitens der Kommune und damit auch gezielt einen konfliktarmen Ausbau zu betreiben.
00:42:23: Auch das ist ja nicht unwichtig wenn man auf dem Stand von heute Hundertsechsundsechstig Windenergiennagen kommen möchte.
00:42:31: Es gab ein integriertes Klimaschutzkonzept.
00:42:34: Daraus hat sich auch eine dauerhafte Arbeitsgruppe gebildet, die auch eine weitere Mitgeschaltung sicherstellt.
00:42:38: Also hier sind Bürgerinnen und Bürger vertreten um den weiteren Ausbau mitzubegleiten.
00:42:44: Finanzielle Beteiligungsmöglichkeiten wurden gekoppelt es gab Eigentumsbeteiligung an Genossenschaften und Kommilitgesellschaften Es wurde ein günstiger lokaler Stromtarif implementiert Und aus dem Windpark Einnahmen, die die Kommune generiert durch Steuereinnahmen, durch Pachteinnahme aber du auch durch Beteiltigung an den Betreiber gewinnen.
00:43:02: So wird der Wasserpreis subventioniert und vergünstigt.
00:43:04: Also auch davon haben alle privaten Haushalte in der Region was.
00:43:10: Akzeptant stiftend ist darüber hinaus eine Bürger- und Energiestiftung, die wir teilweise finanziert aus Windparkeinnahmen und diese Stiftungen unterstützt gemeinnützige Projekte, die es also sichtbar in den Zivilgesellschaft verankert hat und wird auch wahrgenommen zur Stärkung des Wetterstandortes und zur Verbesserung der Lebensverhältnisse vor Ort.
00:43:32: Auch das betont hier der Herr Piepenbrock als Mitglied der Bürger- Der sagt, die Lichtnau hat eben gerade bei sehr jungen Leuten ein positives Image und es wird eine sehr positive Wertschätzung wahrgenommen.
00:43:45: Es wird ausgesagt, dass hier was passiert und das nachhaltig agiert wird und auch wirklich zukunftsträchtig eine Entwicklung passiert.
00:43:54: In der Studie selbst finden Sie noch drei weitere Praxisbeispiele mit spannenden Ausgestaltungsvarianten und Erfahrungen.
00:43:59: also schauen sie gerne rein.
00:44:02: zusammengefasst lässt sich sagen die von den Interview-Nateuren immer wieder hervorgehobene Potenziale und der Volksfaktoren sich folgendermaßen darstellen.
00:44:10: Kommunen können Steuereinnahmen generieren, also wirklich auch substanziell gerade da wo ja seit dem Umbrüchen, seit den Neunzigern beispielsweise auch viele Einnahmen weggefallen sind.
00:44:21: es können Pachteinnahme generiert werden mit Flächen die sonst ungenutzt bleiben.
00:44:25: mittlerweile gibt's Einnahmen nach den Beteiligungsgesetzen entweder nach den Paragraf VI EG oder Atlantis Gesetzen Und Kommunen, die sehr aktiv sind können eben durch den Eigenbetrieb von Anlagen auch ziemlich viel selbst gestalten.
00:44:37: Die Bürgerinnen und Bürger haben betont dass sie ja auch vom Pachteinnahmen profitieren das sie es am positivsten finden wenn sich direkt beteiligen kann einem Eigentum von Windparks oder Genossenschaften.
00:44:49: Das ist aber auch durchaus indirekte Beteiligung wie Darlene oder Sparmodelle sehr positiv gegenübergestellt sind.
00:44:55: Und auch regionale Stromtarife nützlichen Entwicklungen durch Bürgerenergie-Stiftung werden immer wieder positiv hervorgehoben.
00:45:03: Wir sehen also, dass Wertschöpfungspotenziale durchaus auch gut bei Kommunen, Bürgerinnen und Bürgern ankommen – das Stichwort Akzeptanz kann man hier hervorheben.
00:45:16: Ich möchte allerdings einmal betonen, dass Akzeptance kein Selbstläufer ist.
00:45:22: Also nur durchs Angebot von individueller finanzielle Beteiligung oder die Die Präsentation möglicher regionalwirtschaftliche Effekte ergibt sich nicht gleich eine positive Wirkung auf die Akzeptanz von Bürgerinnen und Bürgern.
00:45:34: Hier gibt es viele weitere Akzeptanzeinflussfaktoren, immer wieder diskutiert wird das Landschaftsbild werden Naturschutzbelange effekt auf Immobilienpreise zum Beispiel aber auch viel kommuniziert wird ob man den Akteuren mit den Projektierungen vor Ort betraut sind oder eben auch vertraut.
00:45:54: Hier habe ich ein bisschen Literatur verlinkt.
00:45:55: Ich schätze mal, dass wir die Folien hinterher auch verteilen können.
00:45:58: Sprich schauen Sie da gerne mal rein um hier noch mehr zu diesem Zusammenhang zu lernen.
00:46:06: Dann komme ich zu meinen letzten Folien nämlich zur Handlungsempfehlung.
00:46:11: Wir haben hier Ansatzpunkte für Politik mitgebracht um regionale Wertschöpfung anzuregen und zu stärken zum einen zur Unterstützung beim Ausschöpfen der bestehenden Möglichkeiten durch den Ausbau von Beratungs- und Informationsangeboten.
00:46:26: Ich komme gleich noch zu Details.
00:46:29: Dann sind wir eingegangen auf Rahmenbedingungen durch gesetzliche und regulatorische Anpassung, die verbessert werden können.
00:46:36: Und auch finanzielle Anreize, die man direkt im Förderprogramm setzen könnte um Wertschöpfungs- und Beteiligungskonzepte zu fördern.
00:46:48: Es gibt auf regionaler Ebene aber eben auch auf Bundesebene oftmals Energieallenturen, die ja Multiplikatoren sind.
00:46:56: Die haben Informationen, die haben Kompetenzen Die kennen sich in vielen Themen aus.
00:47:00: Die betreiben teilweise schon unseren Online-Wertschöpfungsrechner zum Beispiel, um ihre Kommunen damit beraten zu können und auch die sind wichtige Akteure, die man stärken könnte, um das Thema Wertschöpfung, das Thema Akzeptanz des Thema Beteiligung voranzutreiben und in den Regionen klarzumachen dass man hier noch viel herausholen kann und dass man einerseits der neuerbaren Ausbau für die wirtschaftliche Stärkung nutzen kann aber eben andererseits diese positiven Effekte, sofern man sie erlangt auch den weiteren Ausbau der Erneuerbaren vorantreiben können.
00:47:34: Hier kann man Leitlinien formulieren hier kann man Betreiber- und Projektierungsunternehmen zertifizieren.
00:47:39: wir kennen das aus Thüringen wo es ein Label für faire Windenergieanlagen gibt.
00:47:43: sowas auf Bundesebene zu implementieren wird zum Beispiel eine unserer Vorschläge die wir in der Studie gemacht haben.
00:47:49: bei den Rahmenbedingungen haben wir uns mehreren Aspekten gewidmet.
00:47:58: Man kann gesetzlich und regulatorische Anpassungen vornehmen, zum Beispiel um Eigentumsbeteiligung zu stärken.
00:48:04: Das ist teilweise schon bei Landes-Beteiligungsgesetzen so vorgesehen, dass Bürgerinnen und Kommunen auch Beteiligsangebote gemacht werden müssen seitens der anderen Betreibern.
00:48:15: Dazu gehört aber eben auch das gerade strukturschwachen Kommunen die Investitionen ermöglicht also Kommunen die unter Haushaltsaufsicht sind keinen Kredit aufnehmen dürfen sich nicht wirtschaftlich betätigen dürfen ohne Zusage der Aufsichtsbehörden.
00:48:27: den muss es hier deutlich erleichtert werden, auch zu investieren.
00:48:30: Das sind langfristige Investitionen die Risikoarm sind und durchaus dazu beitragen können ja auch die kommunalen Haushalte wieder zu stärken.
00:48:41: Die Beteiligungsumdelle habe ich gerade schon angesprochen.
00:48:43: Die können teilweise vereintlacht werden gerade in dem ein oder anderen Landesbeteiligung gesetzt, auch wenn sie mutig und gut vorangehen und teilweise aber auch noch voneinander lernen müssen was hier am besten Wirkung entfalten kann.
00:49:00: Dann haben wir noch über Förderprogramme gesprochen, geschrieben um auch finanzielle Anreise zu setzen.
00:49:07: Also unsere Idee hierbei ist das Wertschöpfung und Beteiligung in kommunalen Konzepten und Strategien verankert werden können.
00:49:12: Es werden schon Klimaschutzkonzepte, es werden Energiekonzepten gefördert, indem die Kommunen sich durchaus Gedanken machen sollen wie sie die Energiewende vor Ort umsetzen und wie Sie für sich am meisten rausholen können.
00:49:23: Wir kennen tatsächlich schon Klima-Schutzkonzepts in denen Grafiken vom Online-Wertschöpfeungsrechner vertreten sind also Kommunen, die tatsächlich ihre Ausbauziele regionalwirtschaftlich bewertet haben und damit eben auch die Bevölkerung informieren und diese Potenziale ausschöpfen wollen.
00:49:38: Im bestehenden Förderprogramm wie der Nationalen Klimaschutzinitiative oder auch der GLW ließe sich sowas durchaus implementieren zum Beispiel aus Voraussetzungen für die Förderung oder eben auch durch Unterstützung in dem Bewertungsmethoden verbreitet werden oder eben ein kommunaler Austausch stattfindet um voneinander zu lernen kann sowas natürlich untergebracht werden.
00:50:02: Das war meine letzte Folie, ich schau auf die Uhr!
00:50:04: Ich habe einigermaßen meinen Zeitziel eingehalten.
00:50:07: Danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und freue mich auf die Fragerunde.
00:50:14: Ja ganz herzlichen Dank auch von uns.
00:50:16: es waren jetzt wirklich im März des Jahrhunderts und Leute haben ihn jetzt einfach wirklich zugehört.
00:50:21: diese diese vierzig Minuten das ist schon ziemlich beachtlich also wirklich großartig gemacht.
00:50:27: man sieht mich noch gar nicht so sieht man uns drei jetzt wieder Genau.
00:50:31: Und wir würden jetzt einmal noch, glaube ich, Sven Gigault wollte, einmal reagieren und auch von seiner Seite noch so ein bisschen die Ergebnisse einordnen.
00:50:41: Dann gehen wir in die Fragen.
00:50:42: Wir werden das ein bisschen so machen.
00:50:43: Es sind natürlich sehr viele Fragen schon mal als Ankündigung.
00:50:46: Ich werde versuchen, die Fragen, die ganz konkret zur Studie sind dann jetzt als erstes dann zu stellen... gut durchkommen und wo es dann politischer wird, würden wir am Ende noch mal fünf oder zehn Minuten mit zwei G-Golden eher die politischen Fragen machen.
00:51:04: Deswegen lieber Sven, gerne jetzt du.
00:51:08: Kurz vielen Dank.
00:51:10: Es muss echt sagen, die Ergebnisse sind super spannend und ich würde gerne ein paar Punkte, die ich besonders da mitgenommen habe nochmal betonen.
00:51:21: also das eine ist Wie deutlich die Wirkung auf Beschäftigung und Wertschöpfung war im Vergleich zwischen einerseits Wind- und Solarenergie, und innerhalb der Solarenergie zwischen Aufdach und Freifläche.
00:51:37: Die Daten – vielleicht kann man die ja nochmal kurz zeigen – aber die waren wirklich beeindruckend dass gerade bei der regionalen Beschäftigungen in den strukturschwächeren Gebieten die Beschäftigkeit induziert wird durch Freiflächen-Solar fast nicht wahrnehmbar war, während sie eben bei der Aufdachsolar dann eben... Vielen Dank.
00:52:07: Sehr schön sieht man das hier dass sowohl bundesweit als auch dann bei dem was mindestens regional verbleibt über die zehn Jahre wie ein Aufwachsensehen von neuntausend siebenhundert auf zwanzig tausend sechshundert Jobs für die Aufdachsolar und die Freifläche bleibt an der Wahrnehmungsschwelle.
00:52:30: Und also das heißt, die Solarenergie-Aufdach ist das was regional Wertschöpfungen ermöglicht und umgekehrt.
00:52:41: wenn man aber Wertschöpfungseffekte insgesamt ansah, dann war der Wind treibend für die Gesamtsumme an Wertschöffungen.
00:52:53: Ich war eben unpräzise!
00:52:54: Für die Beschäftigung ist solartreibend
00:52:58: aber
00:52:59: für die Wertschüpfung nach Kreisen war eindeutig windtreibent.
00:53:04: also das heißt Regionen die sich gegen die Nutzung der Windenergie entscheiden, entscheiden sich auch gegen den größten Teil des Potenzials für an Wertschöpfung durch die Erneuerbaren.
00:53:18: Das fand ich noch mal einen ganz wichtigen Punkt und das sah man auch sehr, sehr deutlich in den Grafiken, die du gezeigt hast.
00:53:31: Also hier war sehr klar dass auch die Regionen in Bayern Absolut hohe Freiflächen-PV Ausbauzahlen haben, sind in der Grafik hier rot oder hellrot und es gelingt ihnen häufig nicht aufzuschließen zu dem Wertschöpfungspotenzial was etwa durch die Windenergie möglich ist.
00:53:58: Auch im Süden wie man sehen kann dass es einige Kreise gibt die im Süden liegen, aber Wind eben mehr nutzen und andere nicht.
00:54:07: Auch der Vergleich Rheinland-Pfalz zu Bayern und Baden-Württemberg ist da spannend oder auch zwischen Sachsen-Anhalt und Thüringen.
00:54:18: Das finde ich politisch wirklich total relevante Ergebnisse.
00:54:23: Es ist spannend auch dass die Wachstumseffekte in den Regionen wieder getrieben
00:54:30: waren
00:54:31: durch die Dichterin Solarzubau.
00:54:35: Das zeigt wiederum, dass eben dann mehr von der dort auch regional wirtschaftlich wirksam wird.
00:54:43: Ich fand dann noch spannend das die Beteiligungsgesetze also bzw erstmal die Betteiligung im EEG.
00:54:53: Null Komma zwei Cent pro Kilowatt Stunde dass das doch ein ganz erheblichen Teil dessen, was in die Regionen fließt ausmacht.
00:55:05: Die Nullkommar-Einszellen, die wir zusätzlich verbindlich haben mit Niedersachsen sind dann immerhin fünfzig Prozent mehr.
00:55:12: Das ist natürlich erfreulich.
00:55:16: Spannend fand ich jetzt vor allem politisch.
00:55:18: noch eins und da bin ich gespannt wie ihr das analysiert habt!
00:55:23: die dann bestimmen für die Regionen, wie viel der regionalen Wertschöpfung bei ihnen verbleibt.
00:55:31: Da hat er eher die Handlungsempfehlungen hinten.
00:55:34: Davon sind ja etliche für die Kommunen nicht so leicht beeinflussbar.
00:55:38: also zum Beispiel haben manche Kommunen eben hohe eigene Flächen und andere haben das eher nicht.
00:55:46: Manche Kommunen
00:55:47: haben
00:55:48: institutionelle Kapazität selber Anlagen zu betreiben sich da stark einzumischen andere sind Pfeifen vielleicht schon auf dem letzten Loch und haben kaum die Möglichkeit das zu tun.
00:56:01: Da wäre also spannend, über welche Einflussfaktoren können Kommunen im Rahmen geltenden Rechts eigentlich verfügen?
00:56:11: Weil es ist ja
00:56:13: planungsrechtlich
00:56:14: gar nicht so leicht Genehmigungen zu versagen oder zu begünstigen, wenn zum Beispiel die Eigentümerstruktur in einer bestimmten Weise gestaltet ist.
00:56:26: Da würde mich interessieren welche Unterschiede ihr da gemacht habt.
00:56:29: Diese ganzen Ergebnisse sind hochspannend und ich will nur eins nochmal betonen auch mit Blick auf die Debatte, die es ja gab Ich habe von der Veröffentlichung der Studie durch das Wirtschaftsministerium erst durch die öffentliche Debatte auf LinkedIn
00:56:49: erfahren
00:56:51: weil die übliche Weise Studien, die hochinteressant sind gerade angesichts einer öffentlichen Diskussion über genau dieses Themenfeld.
00:57:02: Die werden natürlich normalerweise mit eigener aktiver Kommunikation des Ministeriums betrieben.
00:57:09: Das habe ich selber oft gemacht und mitgemacht und das ist das Ungewöhnliche.
00:57:19: Und da liegt auch überhaupt keine Kritik, dass die Autoren dieser Studie nicht über ihre Seiten und Übervorträge über diese Ergebnisse informieren durften.
00:57:30: Das wollte ich noch mal sagen das ist kein Widerspruch zu dem Dargestellten aber das erklärt wahrscheinlich die doch intensive Diskussion.
00:57:40: ja soweit
00:57:42: Danke dir, Sven.
00:57:43: Steven magst du einmal eingehen auf das was Sven gesagt hat oder gefragt hat bezüglich auch ich glaube die letzte Frage war ja eher zu was Kommunen innerhalb ihres Rahmens dann noch konkret tun können?
00:57:57: Und auch was an ob du noch irgendwas rausgepickt hast dass du reagieren magst.
00:58:01: Ja gerne Ja, das ist natürlich eine absolut korrekte Beobachtung gewesen.
00:58:08: Wir haben betont und haben es auch in der Studie selbst betont in unserem schriftlichen Bericht Das Kommunen dort wo sie selbst aktiv werden können dass auch tun sollten.
00:58:18: allerdings sind die Kommunen Naja nicht zwingend die Hände gebunden das wäre das wäre falsch der falsche begriff sondern Es kann einfach teilweise kompliziert und aufwendig werden.
00:58:28: ja wir haben eine ganze Menge kommunen gerade Die kleineren nädlichen die potenziell strukturschwachs sind denen das Budget fehlt, den die Kapazitäten fehlen.
00:58:37: Wir kennen ganz kleine Kommunen wo auch die Bürgermeisterinnen und Bürgemeistern oftmals Antreiberinitiatoren von solchen Ausbauaktivitäten sind, die ehrenamtlich noch unterwegs sind und sich dann über ihren Pflichtaufgaben hinaus solche Themen nicht immer widmen können.
00:58:54: auf der anderen Seite kennen wir aber viele Best Practice Beispiele wirklich ich habe sie mit Wunsiedel und Lichtnaut zwei dazu geholt die schon seit den Neunzigerjahren sich diesem Thema verschrieben haben, die das Potenzial gesehen haben und gesagt haben wir wollen hier was machen.
00:59:08: Wir müssen das machen und wollen es auch selbst steuern also eigene Flächen bereitgestellt haben und da wo sie keine eigene Fläche haben mit dem flächeneigentüm ansprechen Und durchaus sagen pass auf ist gibt hier Potenziale.
00:59:21: ihr habt hier Fläche die ja einen ganz neuen Wert haben kann.
00:59:26: Die Frage ob man das zum Beispiel mit landwirtschaftlicher Nutzung oder ähnlichem vergleicht Kann man mal ganz kurz ausklammern Aber die neuen Wert hat, und wenn man sagen kann dieser Wert sollte auch möglichst nicht nur bei Einzelpersonen bleiben, nämlich bei euch Flächeneigentümern.
00:59:38: Ihr kennt tolle Modelle wo es Flächen-Pulling gibt, wo die Pachteinnahmen auf umliegende Flächenneigentümer verteilt werden, die sonst leer ausgehen.
00:59:48: Wo Flächneigentüme in Stiftungen einzahlen teile ihrer Pachteinnahmen, um auch andere Bevölkerungsteile profitieren zu lassen damit ihr nicht nur ein einzelner Eigentüma fließt.
00:59:58: Und wir kennen auch Beispiele, wo die Kommunen es geschafft haben Flächeneigentümer dazu zu bewegen.
01:00:03: Nicht jeden auswertigen Investor der an die Tür klopft und hier ein Projekt aufbauen möchte.
01:00:10: Die sind ja mittlerweile aus dem Tag sehr schnell bei der Hand mit auch mit Flächensicherungsverträgen diese auf diese Flächen zu lassen sondern tatsächlich auch zuzulassen dass sich vor Ort entsprechend Initiativen gründen Bürgerinnen zusammenkommen können und sagen können Diese Fläche die zwar einzelnen gehört aber zu unserer Gemeinde gehört wollen wir auch hier für unsere Gemeinde nutzen.
01:00:30: Also, wir müssen Kontakte gesucht werden.
01:00:32: Hier müssen Potenziale aufgezeigt werden und es muss klar gemacht werden dass man in der Region etwas bewegen kann wenn man eben selbst daran arbeitet.
01:00:44: Super vielen Dank!
01:00:45: Da ist Professor Hünschel noch dazu gekommen.
01:00:50: Hallo hat Steven Saleki vorgestellt.
01:00:55: Wollen Sie gerade noch was ergänzen?
01:00:59: Genau, ich habe mich im Hintergrund gehalten weil das bisher ein wunderbarer Vortrag von Steven war.
01:01:05: Ich denke an der Stelle keine Angst, ich will keinen Kurreverrat machen aber wir kurz mal die Gelegenheit für politische Aktivitäten nutzen oder beziehungsweise darauf hinzuweisen dass wir eigentlich jetzt gerade sehr günstige Zeitfenster haben mit dieses Thema einzusteigen und zwar auf allen Ebenen.
01:01:21: Wir haben durch das Windflächenbedarfsgesetz im Moment das Zeitfenstern wo in allen Kommunen und Regionen die planerischen Vorgänge laufen Und Kommunen können sich dann natürlich im Gegenstrom Prinzip auch einbringen.
01:01:32: Das heißt die Frage, welche Flächen werden ausgewiesen?
01:01:34: Will ich mich da einbringen oder will ich das verhindern?
01:01:36: Die wird gerade verhandelt und mit dem was wir hier präsentieren zeigen wir gute Gründe auf sich da proaktiv einzubringen und dieses Zeitfenster der Regionalplanung zu nutzen um Flächen zu haben, die dann eben so verwendet werden können wie wir es aufgezeigt haben.
01:01:50: Das können viele Kommunen aber nicht aus Kapazitätsgründen.
01:01:53: Das heisst an dieser Stelle kommt die nächste Ebene ins Spiel des Land.
01:01:57: Das heißt, wir brauchen diese Unterstützungsstrukturen.
01:01:59: Hier ist interessanterweise Thüringen ein ganz gutes Beispiel die eben sehr gute Beratungsangebote für Kommunen haben, die auch diese Frage wie baue ich solche Projekte auf?
01:02:09: Wie kann nicht mich da eventuell finanziell einbringen?
01:02:11: dafür braucht es Unterstützung Strukturen für viele Kommunen, die da gar nicht das Personal dafür haben.
01:02:16: Da ist das Land gefordert und das Land ist auch geforderd bei dieser Frage der finanziellen Beteiligung weil viele finanzschwache Kommunen und die, die unter Haushaltsaufzieh stehen dürfen im Moment nicht.
01:02:26: Und das ist aber widersinnig!
01:02:28: Wir haben interessanterweise gerichtliche Untersuchungen dazu, was Steven Salecki vorhin gesagt hat, dass es sich ja um vergleichsweise risikoarme Investitionen handelt, die dann aber nachhaltige Einnahmen in den Haushalt längerfristiger ermöglichen.
01:02:44: Dafür braucht es haushalterische Regelwerke, die diese Investition ermögliche zum Beispiel mit Bürgschaften und Krediten, aber auch mit diesen Beratungsunterstützungen helfen.
01:02:54: Und am Ende die Bundesebene ist natürlich ganz entscheidend.
01:02:57: und da nur mal auf einen Aspekt hingewiesen wir verhandeln gerade das Strommarkt-Design neu.
01:03:02: Da geht es ganz stark in die Richtung dass endlich erkannt wird, dass wir stärker die regionale Ebene berücksichtigen müssen.
01:03:09: Jetzt haben wir sowas wie Regionalstromangebote, die da ein enorm Beitrag leisten können.
01:03:14: Die sind heute so konstruiert, dass sie quasi immer teurer sind als der Standardtarif weil sie müssen, um eine grüne Eigenschaft nachzuweisen, Zertifikate kaufen und um die Regionalnachweis zu erbringen.
01:03:26: Wieder ein Zertifikat kaufen – das macht es immer teurer!
01:03:28: Wenn ich aber einen Regionallstromangebot habe was sich netzdienlich bereitstelle, was Erzeugung und Verbrauch kommunal oder regional zusammenbringt und damit eben einen Beitrag zur Netzdienlichkeit leistet, dann sollte das günstiger gestellt werden.
01:03:41: Das muss ein günstigeres Angebot sein!
01:03:43: Das ist genau passend zu der Debatte und an dieser Stelle haben wir jetzt glaube ich ein Zeitfenster wo wir sowas reinbringen können.
01:03:48: Wir sind bei der Frage von Strompreiszone-Trennung.
01:03:52: da kommen wir nicht weiter.
01:03:53: Die anderen Angebote werden auch gerade alle tot diskutiert Und es ist wahnsinnig komplex.
01:03:57: dass wäre eine einfache Möglichkeit um für Wertschöpfung Systemliehnigkeit Akzeptanzbeiträge zu leisten.
01:04:06: Vielen Dank.
01:04:07: Das war super, weil das ganz viele von den Topf-Fragen, die ich jetzt zur Studie hier rausgefiltert habe auch mitbeantwortet hat.
01:04:15: also wir haben mich sehr, sehr viele Fragen.
01:04:17: dann auch z.B.
01:04:18: Sabine fragt hier und es hat auch vielen Leuten gefallen Ich hätte gerne eine Blaupause Anleitung für kleine Dörfer bis zu Tausendeinwohner wie die erneuerbaren Energien zum Wohle des Dorfes ausbauen und nutzen können zur Anteiligen Selbstversorgung, Energy Sharing Wertschöpfungen im Dorf intelligent digital vernetzt und für die elektrische Zukunft.
01:04:36: Das fragt Sabine.
01:04:38: Toni, macht er ein kleines Beispiel auf der Seil?
01:04:45: angenommen, er sei Leiter einer ländlichen Kommune.
01:04:47: Welche Tools brauche ich um herauszufinden?
01:04:50: So eins haben wir ja schon gesehen, dass den Rechner, der Steven Sandliky vorgestellt hat zum Beispiel.
01:04:56: aber der fragt hier auch noch Tools oder da gibt es ganz viele Fragen zu und genau auch Handlungsempfehlen für ehrenamtliche Kommunalpolitikerin.
01:05:04: Ich bin hier auch ehrenamlich in Düsseldorf unterwegs, auch in der Kommunalpolitik Und das ist immer so was natürlich die eine Sache ist Was die Stadtverwaltung so mitbekommt.
01:05:11: Aber das hat noch wenn man durch die Ehrenamtlichen stattredet Stadträte, da dann auch noch mal für die Waldung zugehen.
01:05:16: Dann kann das auch nochmal einen Unterschied machen.
01:05:18: Also vielleicht können wir uns mal zusammenfassen.
01:05:19: hier ein ganz großer Aspekt von.
01:05:21: wie kriegt man diese Informationen?
01:05:23: Diese Möglichkeiten auch besser an die Leute dran.
01:05:27: Hier müssten nicht alle Stadtkämmerinnen dieses Studium bekommen.
01:05:32: Wie kann dieser Personengress angesprochen und adressiert werden?
01:05:36: Bisschen weiß.
01:05:36: ich glaube, vieles davon hat Bert Hinschel jetzt erhörstelt.
01:05:39: Jetzt schon gerade gemacht.
01:05:42: Sorry, immer schon gesagt wollt ihr drei da noch ergänzen?
01:05:50: Wie kommt man besser gleich auch an die kleinen Kommunen und auch in die Ehrenamtlichen etc.
01:05:54: ran?
01:05:58: Ja gerne Steven!
01:05:59: Ja aber gerne.
01:06:03: nach meiner Erfahrung, nach einigen Gesprächen mit Akteuren, die sich ähnliche Fragen gestellt haben wie kann ich vorgehen aber auch selbst zu Ansätzen gekommen sind, kann ich eine Empfehlung geben nämlich nach links und rechts zu schauen.
01:06:17: Was machen die Nachbarkommunen?
01:06:19: Es gibt durchaus Situationen da passiert in der Nachbarkommune sehr viel.
01:06:23: Da haben sich schon Energiegenossenschaften gegründet, sind Bürger aktiv geworden oder bei den Stadtwerken gibt es Leute, die Konzepte haben, die Visionen haben, dass uns gemeinsam ein Bild zeichnen wo wir hin wollen.
01:06:37: Und das kann ja durchaus auch, ich sage mal so ein regionaler Spillover werden.
01:06:41: Dass man sich genau diese Konzepte hernimmt und sagt, so sehr unterschiedlich sind wir gar nicht als gegenüber unserer Nachbarregion.
01:06:47: Es gibt eine ähnliche Kultur, ähnische Zivilgesellschaftliche Strukturen und da kann man auch durchaus davon lernen sodass man damals durchaus schauen kann was gibt es schon an Energie- und Klimaschutzkonzepten?
01:07:01: Was gibt's schon an Aspekten die Wertschöpfung Beteiligung dort umfassen?
01:07:06: Und ja, ein allererster Schritt könnte auch durchaus sein bei bestehenden also Beanlagenbetreibern die schon vor Ort ansässig sind.
01:07:12: Auch mal anzuklopfen mit dem Musterverträgen von der Fahrrangantur für Wind und Solar zu winken was die Zahlung nach § six EG angeht und erstmal einen ersten Schritt zu gehen und zu sagen hier das Minimum wollen wir schon einmal rausholen und damit kann man dann auch durchaus weitere Planungen angehen Bürgerinnen einfangen und sagen schaut hier fließt Geld hier kann etwas passieren gibt es Potenzial auch für weitere Tätigkeiten.
01:07:38: Und dann natürlich die Unterstützung der Aktivitäten vor Ort, also ist passiert immer sehr schnell sobald die ersten Planungsschritte losgehen das gegen Initiativen vor Ort sind.
01:07:48: Also da gibt's ja durchaus Akteure, die gut organisiert sind, die schnell mit Infomaterialien und teilweise kritischen Aussagen daherkommen, einer guten Überprüfung standhalten, sag ich mal.
01:08:01: Und den muss man auch entgegentreten.
01:08:03: also wirklich die Zivilgesellschaft zu aktivieren und zu sagen wir wollen hier nicht nur eine kleine laute Minderheit hören, die dagegen ist aus welchen Gründen auch immer sondern wir wollen dass die gesamte Gesellschaft vor Ort sich zum Thema einbringt und dann kann man mal schauen wo die Mehrheit steht.
01:08:20: das ist ja erfahrungsgemäß wenn sich genügend beteiligen, dann doch immer ein positives Bild auf das was gerade passiert.
01:08:26: Nämlich dass wir hier Infrastrukturen aufbauen, dass man zukunftsgerichtet mitgestaltet.
01:08:35: Lieber Sven, ich glaube da hast du sicher auch was zu sagen.
01:08:38: Du fährst ja so viel durch Niedersachsen und durchs Land und wirst dir sicher auch ganz von vielen Leuten angesprochen.
01:08:47: Wie ist deine Erfahrung?
01:08:50: Ist der mehr Wissen, braucht es denn mehr Vernetzung oder Beratung?
01:08:54: Oder was braucht das?
01:08:57: Bei uns ist es ein bisschen anders.
01:09:02: das Niedersächsische Beteiligungsgesetz.
01:09:05: Das hat einen enormen Aufmerksamkeit auf dieses Thema gelenkt, ich sage mal ein Beispiel hier der Nachbarlandkreis Rotenburg-Würme.
01:09:15: da werden jetzt vier Prozent der Fläche genau wie Professor Herschel gesagt hat ausgewiesen für Wind.
01:09:22: Das sind richtig viele Windanlagen.
01:09:25: es gibt null Bürgerinitiativen dagegen.
01:09:27: Es gibt nur Streit im Wesentlichen darum wer in den Genuss dieser vier Prozent kommt und Leute sind beleidigt, wenn sie es nicht kommen.
01:09:37: In anderen Teilen Deutschlands haben wir ganz andere Lagen.
01:09:40: da gibt's dann jeder Milchkanne eine Bürgernizrative Und also hier zumindest würde ich sagen Gibt natürlich auch grummeln.
01:09:49: aber die Lage ist sehr anders durch dieses Beteiligungsgesetz.
01:09:53: und und das kommt hinzu Das Land hat eine Beratungsinfrastruktur Die meisten Landkreise haben Energie Agenturen und das sind diese Institutionen, die es gibt.
01:10:06: Was natürlich ein Problem ist wenn Kommunen wenig Geld haben und sich finanziell nicht selber beteiligen können.
01:10:11: also dass was gesagt wurde Das muss man den Kommunen so gut es irgendwie rechtlich geht ermöglichen.
01:10:17: Und auf der anderen Seite gibt es Bürgerenergie Genossenschaften Die zumindest auch dafür sorgen können Dass mehr Kapital in der jeweiligen Region bleibt.
01:10:27: wo ich Hagte, bei dem was gesagt wurde war also zum einen will ich noch nicht aufgeben dass wir irgendwann Marktwirtschaft auch im Bereich der Stroms bekommen.
01:10:39: Was meine ich damit?
01:10:41: Das kann nicht sein das auf Dauer wir ein bundesweiten Preis haben.
01:10:47: Das ist auch etwas was mich an Katharina Reiche irritiert.
01:10:51: während sie sonst immer für Marktwirtschaft
01:10:53: ist
01:10:54: will sie hier lieber den Zubau begrenzen.
01:10:57: Die Alternative wäre doch klar, Preissignale die einen Überfluss von Elektronen in den Gebieten billig machen wo sie besteht und ein Defizit etwas teurer machen.
01:11:08: Wir wissen aus den Studien das durch die besseren Anreize dann überall in Deutschland der Strom billiger würde.
01:11:15: er würde nur im Norden etwa und im Osten etwas mehr billiger als in anderen Teilen Deutschlands die zu lang gezögert haben.
01:11:24: Deshalb, ich will das noch nicht aufgeben.
01:11:25: Ich habe aber eine Rückfrage an Herrn Hirschel und zwar haben Sie ja gesagt man solle ermöglichen was sich sehr logisch fand regionale Bezüge von Strom wenn sie netzdienlich sind dass hier günstiger werden als anderer Strom.
01:11:43: Das ist ja im Grunde eine Form dessen was die EU Energy Sharing nennt Und heute ebenso ist wenn ich zum Nachbarn
01:11:50: einen
01:11:51: Direktliefervertrag mache nur über die Straße, dann zahle ich die gleichen Netzentgelte und Gebühren.
01:11:59: Ich habe am Ende höhere Kosten als wenn ich den Strom einfach normal
01:12:03: verschicke.".
01:12:05: Da ist die Frage wie bemisst man Netzdienlichkeit?
01:12:10: Und dafür hab' ich noch kein praktikables Modell gesehen, wenn das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung das hätte!
01:12:19: Ich glaube, damit könntet ihr die Debatte aufrollen.
01:12:22: Ja
01:12:23: dazu vielleicht zwei Anmerkungen.
01:12:25: das eine ist mein Regionalstrom Vorschlag also grüner regional Strom.
01:12:31: Das ist ja was Stadtwerke Energieversorger anbieten Die das eben heute teurer anbietet und ich finde die sollten ein Level-Playing-Field haben.
01:12:39: Was wenn dass der Netz den nicht läuft dann auch günstiger anzubieten ist?
01:12:43: weil das habe ich hab ich am Benefit Vielleicht klappt das irgendwann mit dem dynamischen Netz entgelten, dass das dann auch günstiger wird.
01:12:51: Aber so wie es im Moment konstruiert ist, dass sich sozusagen Nachweise kaufen muss die das per se immer teurer machen – das ist absurd!
01:12:59: Das zweite Energy Sharing ist dann sozusagen die semi-professionelle Variante davon wo sich verschiedene Akteure zusammenschließen, wo natürlich auch professionelle Dienstleister das mit unterstützen können.
01:13:10: vielleicht sind's auch Energieversorger.
01:13:13: Wissen wir im Moment noch nicht, wie das läuft oder wie es laufen wird?
01:13:16: Der Rahmen der im Moment gesetzt ist.
01:13:18: Der scheint erst mal darauf hinaus zu laufen dass es eine Nische bleibt und das ist schade muss ich auf jeden Fall sagen.
01:13:24: Es ist schad ideal ums ohne das weiter auszuführen.
01:13:27: Ideal wäre in Grunde man würde diese vielen Detail Regelungen Mieter Strom und Gebäude Energieversorgung Dass man das vielleicht alles integriert In einen Energy Sharing Ansatz der dann aber so konstruiert sein muss wieder vereinfacht.
01:13:40: gesagt wenn das Netz dienlich auf die Straße gebracht wird, dann soll das auch ein günstiges Angebot werden können.
01:13:45: Weil im Grunde wollen wir es ja, dass Strom der Lokal erzeugt wird, auch lokal verbraucht wird und das ist ja das Ziel bei Energy Sharing sollte es dann auch die Bürgerinnen und Bürgern noch überschreiten können, dass da bis hin zu eben Kommunalbeteiligungen und kleinere Unternehmen wie auch mit da reingehen können.
01:13:59: Das wäre der Idealzustand.
01:14:01: Und wie kriege ich das jetzt regional verankert?
01:14:03: Auch da würde ich sagen einen leichterer Zugang als das was alles im Moment diskutiert werde weil wir sind um mal gleich die beiden Pole aufzuzeigen zwischen der einheitlichen nationalen Strompreiszone und nodal pricing, also die ganz dezentralen Variante liegen von der Umsetzung her wälten.
01:14:21: Und ich bezweifle dass wir da weiterkommen bei der Debatte.
01:14:24: was aber mittlerweile sich so ein bisschen etabliert ist so der Blick auf eine dezentrallere ich sage mal regionalen Netzstruktur.
01:14:32: Also wenn ich mir vorstelle Ich hätte so statt Umland Netzverbünde, Regionalnetzverbünde in der Größenordnung.
01:14:39: Zwanzig, dreißig, fünfzig regionalen Netze die Stadt-Umland Verbünde wo Wind und Sonne nahrräumlich gut zusammenwirken können Und da drin mit dem klassischen Bilanzkreismodell solche Regionallstrom Angebote.
01:14:52: Das könnte vielleicht eine Lösung sein.
01:14:54: das sind alles Elemente.
01:14:55: also da geht es nicht um eigentumsrechtliche Fragen sondern um die Zusammenarbeit von solchen Netzverbünden In denen dann netzdienliche Stromangebote stattfinden mit Mechanismen, wie man sie vom Energiewirtschaftsgesetz erkennt.
01:15:09: Bilanzkreisausgleich ist ein gängiges für alle Beteiligten bekanntes Instrument.
01:15:14: aber das vielleicht nur dazu?
01:15:15: Das ist nicht durchgerechnet, dass es so eine Idee um eventuell aus dieser Verfahrenen Diskussion die wir im Moment haben rauskommen.
01:15:24: Wieder sehr gut.
01:15:24: Ein sehr gut erzogenes Podium, weil ihr habt direkt die Fragen schon beantwortet, die ich jetzt stellen wollte bzw.
01:15:30: unsere Gäste gestellt haben.
01:15:31: Heinz Schwalb hat genau diese Frage gestellt nach zur regionalen Netzinfrastruktur unter Bedeutung und wir haben auch einige Fragen in der Tat zu Strompreis-Zonen und grundsätzlich Netzinfostruktur.
01:15:43: Haben wir glaube ich jetzt schon sehr gut einmal beantwortete?
01:15:47: Ich habe hier noch Ich versuch die Frage ein bisschen zusammen, so was drei Themenbereiche, die die Menschen jetzt bezüglich explizite Studie und regionaler Wertschöpfung interessieren.
01:15:57: Also einmal ist es der Bereich Speicher- und Batterien inwieweit die Rolle die Nutzung etc.
01:16:07: von Speicher mit einbezogen werde oder ob es da eine Frage war, ob es eine Folgestudie zu speichern gibt?
01:16:14: Also vielleicht nochmal den Themenbereich Speicher und bisschen damit verbunden auch Themenbereich regionale Wärme, Pyrolyse diese Themen inwieweit das zur Wertschätzung beitragen kann, ob's da schon Daten gibt.
01:16:30: Vielleicht fangen wir dann mal an haben wir noch zwei kleinere, bevor wir schließen.
01:16:39: Wer mag das?
01:16:40: Stephen, magst du das?
01:16:42: Ja gerne!
01:16:44: Ich würde mal mit dem Bereich Wärme und Pyrolyse anfangen.
01:16:48: Wir haben hier in der Studie bewusst Stromerzeugungsanlagen bewertet und ich habe schon gehört, den sozialen Beiträgen hat sich der Fachverband Bioenergie schon traurig geäußert dass er die Bioenergien nicht berücksichtigt haben.
01:16:59: Das ist natürlich nicht persönlich gemeint sondern es braucht einfach eine Eingrenzung damals sodass man durchaus da auch noch mal drauf schauen könnte.
01:17:08: Da haben wir mehr Beschäftigungseffekte zum Beispiel und wir haben ja auch eine starke Bioenergiebranche, die seit Jahrzehnten schon zu Energiewende beiträgt.
01:17:18: Zur Wärme!
01:17:21: Im Wärmebereich, bei der Wärmewende haben wir natürlich eher die Verbindung zwischen Erzeugung vor Ort und den Verbrauch vor Ort.
01:17:27: Also hier geht es deutlich eher auch um die Eigenversorgung.
01:17:30: Gerade in den letzten Jahren haben wir gemerkt dass Wärmen auch beim privaten Haushalten bei Bürgerinnen als Thema an Bedeutungen gewinnt, dass man da auf die Kosten schaut und das man auch guckt was man selber machen kann sowohl als Gebäudeigentümer selber aber auch auf Quartiersebene.
01:17:44: gerade in den Städten wird geschaut Wie bekommen wir es hin, unsere ja teilweise dicht besiedelten Gebiete hier denn auch nachhaltig zu versorgen.
01:17:52: Die kommunale Wärmeplanung die die Kommunen mittlerweile in die Pflicht nimmt, die sorgt auch dafür dass man sich da genauer Gedanken drum macht.
01:17:58: und auch hier kennen wir wirklich schöne Beispiele von Bürgerinitiativen die Genossenschaften gegründet haben bei denen die Kommune eingestiegen ist ins Netz mit investiert hat Und dafür gesorgt hat, dass ein großer Teil der Wertschöpfungskette die von der WM Erzeugungen über den Transport bis zu den Haushalten und ja auch den Vertrieb.
01:18:15: Die Wärme müssen ja auch vertrieben werden, die Kunden müssen gemanagt werden, das dann größer Teil der wertschöpfungsketter vor Ort angesiedelt ist und entsprechend auch ein großer Teil der Wert-Schöpfungen, die mit der Wärmenversorgung einhergeht, vor Ort gehalten werden kann.
01:18:28: wo wir früher Geld für Erdöl und Gas ausgegeben haben nicht nur an Akteure außerhalb der Region sondern an Aktaüre außerhalb Deutschlandes, außerhalb EU kann man das eben sehr gut vor Ort machen und entsprechend ähnliche Konstrukte gestalten.
01:18:43: Und die aber auch tatsächlich in Verbindung bringen mit der Stromseite, also da kann man über Sektorkopplung nachdenken.
01:18:49: Da kann man aber auch darüber nachdenke, mit den finanziellen Erträgen, die man hat, mit denen er lösen, die wir uns zum Beispiel aus, wie haben es gesehen?
01:18:56: Mit den Gernlagen sind prässtiniert für hohe Erlöse über viele Jahre hinweg mit diesen Erträgen auch weitere Bereiche der Energiewende oder auch des Klimaschutzes insgesamt zu finanzieren und ans Laufen zu bringen.
01:19:12: Genau, zum Speichern von Batterien würde ich glaube ich mal einen Bernd abgeben, der bestimmt ein gutes Bild davon hat wie die auch zur Netzsituation beitragen.
01:19:20: Ja vielleicht auch da nur kurz... Ich denke heutzutage ist es standard das bei den kleinen Anlagen kleine Speicher dazu verkauft werden gibt es natürlich dann auch einen Beitrag zur Wertschöpfung.
01:19:33: Viel spannender finde ich den Blick auf größere Speicher und deren systemische Wirkung, und da auch jetzt mit Blick auf die aktuelle Debatte – auch da wieder so ein aktuelles Schlagwort was gerade diskutiert wird oder was ja droht zu kommen der sogenannte Redispatch-Forbehalt.
01:19:48: Das heißt das werden sogenannte gestresste Netzgebiete ausgewiesen wenn da drei Prozent des Erneuerbaren Stroms abgeriegelt wird.
01:19:58: Wenn angeblich zu viel erneuerbarer Strom da ist, dann werden die nicht mehr vergütet um sozusagen den Anreiz wegzunehmen also eigentlich letzten Endes ein Ausbauverbot.
01:20:07: ich halte diesen Ansatz für falsch weil wenn man es hinbekommt das auch in gestressten Netzgebieten sage ich mal Wind und Sonne und Speicher zusammen angeschlossen wären.
01:20:20: ja Im Moment ist es so, dass sich diese Leistung dieser drei Technologien, die werden aufeinander gestapelt und dann müsste das Netz gigantisch ausgebaut werden.
01:20:29: Und das geht nicht!
01:20:30: Wenn ich aber in Zukunft an einem Netzverknüpfungspunkt diese drei Technogen zusammenbringe, die sich ja übers Jahr gesehen ausgleichen, die so gefahren werden können, dass da sozusagen die auf einem Leistungsniveau einspeisert als Netz gehen... Dann kriege ich einen Zubau hin Und so, also wir könnten viel intelligenter mit diesen Herausforderungen umgehen und natürlich ist die Fußnote dazu immer der Netzausbau muss mit Hochdruck weiter gehen.
01:20:55: Ich sollte keine Signale setzen dass sie Netze jetzt schön langsam machen können und die erneuerbaren sich erst mal hinten anstellen.
01:21:02: Also dafür gibt es Lösungen und dafür sind deswegen habe ich das Beispiel genannt Die speichern natürlich eminent wichtig, die dann eben dafür sorgen können Dass der Stress im Netz kleiner wird.
01:21:12: Ja super vielen Dank.
01:21:14: Und dann, bevor ich fürs Ende an Sven nochmal für das politische Flösch übergebe.
01:21:20: Noch eine Frage weil wir Europe Calling gehasst und deswegen muss ich noch eine Frage zur Europa stellen.
01:21:25: Das war jetzt glaube ich gar kein Thema in der Studie, weil es wird nicht einfach brennt interessieren, weil wir hier zwei Experten da haben wie sind wir denn da in Deutschland so bei der regionalen Wertschöpfung im Internats- oder im europäischen Vergleich?
01:21:35: Also gibt es da besondere Länder wo man sagen würde die machen das noch viel besser wo man sagt, hey das sind besondere Beispiele.
01:21:45: Also wenn wir mal öffnen und wir haben einen europäischen Stromarkt sowieso dann können wir auch vielleicht dieses Thema regionale Wertschöpfung auch europäisch betrachten gibt es da besonders gute Beispiele die man dringend mal googeln sollte weil man sich dafür interessiert.
01:22:00: vielleicht ist so zu formulieren.
01:22:04: Ja gerne.
01:22:05: Da kann ich ja ein Beispiel hervorkraben dass sicherlich dem ein oder anderen auch schon eingefallen ist nämlich Dänemark.
01:22:12: Dänemark hat in Sachen finanzieller Beteiligung schon früh auf gesetzlicher Ebene, auf nationaler Ebene festgelegt.
01:22:19: Das ist da der Beteilligungsbrauch von Anwohnern an Windenergieanlagen.
01:22:24: Das wurde auch diskutiert zusammen mit möglichen negativen Effekten, sag ich mal – auch wenn man das nicht Kompensation nennt und wahrscheinlich auch nicht nennen sollte, sondern es geht ja wirklich um Chancen, um Potenziale und die auszunutzen.
01:22:40: Aber da ist tatsächlich viel passiert.
01:22:41: Auch wenn ich mich recht ansinne, ist die Wirkung dieses Gesetzes auch schon untersucht worden in Akzeptantstudien wo auch gezeigt werden konnte ja im Dänemark mit den Windenergiepotenzialen die es vor Ort gibt und dem starken Ausbau, den sie in den letzten Jahren noch einfach gab hat sich damit auch etwas getan bei der Einstellung der Bevölkerung.
01:23:02: Und wir haben ähnliche Beispiele ja auch im bundesweiten Vergleich also viel bürgergetriebene Anlagen mit hohen Beteiligungsgraden, beispielsweise in Stetswig-Holstein.
01:23:15: Also da ist das ja quasi in der DNA der Windenergiebranche vor Ort.
01:23:20: quasi quasi verankert sich dass es auch um Beteidigung geht und da haben wir auch ja zeigen auch Studien andere Akzeptanzwerte als teilweise anderen Bundesländern wo es erst durch sage ich mal Landesgesetze dazu kommen musste oder eben durch langwierige Erfahrungen weil der Ausbau nicht so schnell vorangehen konnte.
01:23:38: Danke vielleicht mal auf die ganz kleine Ebene zu ziehen.
01:23:42: bringen wir das Beispiel in diesem Web-Namen, dass glaube ich die höchste Akzeptanz für die Energiewende meiner Familie erzeugt wurde dadurch, dass mein Papa jetzt mit seinen Solarpanelen auf der Garage sein Elektroauto laden kann.
01:23:52: Also es sind ja auch diese kleinen Dinge wo man dann über so und da wird der Strom selber verbraucht ist eine eigene Wertschöpfung und so.
01:23:58: Das ist ja auch eine Form von Akzeptant und da dann nicht mehr verstanden wird warum dann auf dem Hügel vielleicht keine Windkraftanlage gebaut werden kann, die dann noch zur Kommune gehört.
01:24:08: also ein bisschen so, dass durch das persönliche dann auch oftmals dann die Bereitschaft und die Offenheit größer wird.
01:24:16: jetzt mal nur so anecdotisch, aber wir haben da ja schon ein paar Vivinare zugemacht zu dem Thema.
01:24:20: Das heißt das sind ja auch so ein paar Daten dahinter dass das hilft und ihr habt ja auch ein paar gezeigt.
01:24:25: Jetzt will ich in den letzten vier Minuten einmal noch politisch öffnen, weil wir natürlich ganz viele Fragen auch bekommen haben.
01:24:34: Wie geht das jetzt weiter mit den ganzen Energiegesetzen?
01:24:37: Wie kann man das?
01:24:39: Bernd Hürschel hatte schon angesprochen, auch Redis Patch Vorbehalt und Sven hat auch schon ein bisschen was angesprochen.
01:24:43: also Was kann man tun?
01:24:45: Sabine fragt hier, was können Bürgerinnen tun wenn die Bundesregierung dann Weg gehen, denen sie nicht gut finden.
01:24:54: Was können wir tun damit sich die Bundesregion eine Pariser Klimaziele hält?
01:24:58: Da haben ganz viele Fragen, das sind jetzt zweihundertfünfundvierzig Fragen.
01:25:01: so also Sven vielleicht für dich mal politisch wie geht es jetzt weiter mit den Gesetzespaketen, die da jetzt dann gekommen sind und wo ist der Einflussmöglichkeit für Bürgerinnen und Bürger, die sich einsetzen wollen um eine möglichst gute regionale Wirtschaftung eben zu bekommen?
01:25:20: Das ist eine gute Frage, denn im Moment ist ja der Stand so.
01:25:26: Es gab sehr intensive Kritik sowohl an den Vorschlägen zum Netzpaket.
01:25:32: Bernd Hirschl hatte das eben auf den Redispatch-Vorbehalt bezogen aber auch andere Elemente im Netzpaketen.
01:25:40: Das ist ja droppelt und dreifach genäht damit die Ausbaubremse wirklich zieht.
01:25:49: Gibt es eben die Vorschläge im EEG, für die Aufdachsolar die Vergütung?
01:25:56: Die feste Vergütungen zu beenden ohne dass es eine marktliche Alternative für die Betreiber bereits gibt.
01:26:04: Die funktioniert so.
01:26:07: das ist derzeit beides blockiert in der Regierung weil die SPD auch als Reaktion auf die Demonstrationen, die es gab Offensichtlich gesagt hat, so geht das für uns nicht.
01:26:20: Wir starten die Verbändebeteiligung noch nicht.
01:26:24: Also die Länder und Verbände Beteiligungen der Entwürfe aus dem Wirtschafts- und Energieministerium ist derzeit nicht geöffnet Und damit weiß keiner ganz genau, wie es denn nun weitergeht.
01:26:38: Heute gab es eine Einigung auf einige weitere Elemente bei dem Gebäudemodernisierungsgesetz wo ja auch nochmal Fragen der Erneuerbaren betroffen sind.
01:26:50: aber auch da weiß man noch nicht ganz genau wie das nun weiter geht.
01:26:57: an den heute bekannt gewordenen Fragen dort ist besonders auffällig dass Vermieter die noch schnell ihre fossile Heizungen nachrüsten wollen, ohne dass ihre Mieterinnen und Mietern sich dagegen schützen können.
01:27:12: Dadurch das der Vermieter einen Teil der Kosten übernehmen muss in Zukunft.
01:27:17: Die kriegen jetzt auch eine Laufzeitverlängerung und können noch schnell fossileHeizungen einbauen, ohne daß die Mieters geschützt sind.
01:27:25: Das finde ich schon ziemlich skurril.
01:27:28: Aber im Wesentlichen ist es so, es gab ganz viel Kritik an diesen entwürfen.
01:27:34: Und ich höre auch sehr viel Kritik aus CDU, CSU und Sozialdemokratie – auch aus den Ländern!
01:27:44: Es gibt glaube ich ganz viele Akteure die diese Studie sich sehr genau anschauen werden weil sie im Grunde für die Länder-und Verbändebeteiligung viele Argumente liefert.
01:27:56: Denn was hier im Kern sagt ist wenn das so weitergemacht wird Dann gehen genau.
01:28:02: die erneuerbaren Energieformen werden ausgebremst, die für regionale Beschäftigung sorgen.
01:28:09: Also die Aufdach-PV und auch einen relevanten Teil der Wertschöpfung und der Wachsumseffekte bringen, die wir in der Zukunft dann noch erwarten können – das sind ja beeindruckende Summen nicht?
01:28:20: Wenn man sagt was ihr da ermittelt habt, dass da in hohe Milliardenbeträge an zusätzlichem Wertschöpfungspotenzial für die Regionen kommen und dann dagegen rechnet, in welchen Sektoren das unter Druck steht.
01:28:40: Ich glaube, dass wird viel Aufmerksamkeit erfahren.
01:28:43: ich würde mich nicht wundern wenn die Daten aus Ihrer und Eurer Studie in der Verbände- und Länderbeteiligung eine ganz gewaltige Rolle spielen werden und deshalb ist es so ein spannendes Thema.
01:28:59: Ich hoffe, dass es gelingt in dieser Debatte die ganze Sache wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen.
01:29:08: Es gibt natürlich Probleme beim Ausbau.
01:29:11: das ist auch ganz normal weil die Energiewende so ein Riesenprojekt.
01:29:15: Da geht nicht darum, dass alles so bleibt wie es ist.
01:29:18: Also Katharina Reiche spricht ja reale Probleme in der Energiewende an.
01:29:23: Der Netzausbau ist nicht hinterhergekommen in dem Maße wir haben nicht genug Flexibilität im Markt weil die dynamischen Stromzählern nicht ausreichend da sind, weil die Batterien nicht die richtigen Anreize haben dann einzuspeisen und auszuspeisen wenn es sinnvoll wäre.
01:29:41: Die Autos die jetzt endlich in Markt kommen können bisher nicht bidirektional betrieben werden die Batterie also.
01:29:48: es gibt ganz viele Lösungselemente.
01:29:50: dazu gehören auch die regionalen Preisanreize die die Probleme lösen würden die Katharina Reiche zurecht anspricht ohne die Schäden anzurichten, die die Daten hier naheliegen.
01:30:04: Die in dieser Studie vorgelegt wurden und daher bin ich auch eigentlich ganz optimistisch dass am Ende sich die regionalen Interessen dort auch durchsetzen, weil wir wollen natürlich und ich glaube das ist parteiübergreifend so dass die Regionen, die es nicht so leicht haben, dass sie eine Chance haben weiter an den Erneuerbaren mit voller Kraft zu partizipieren.
01:30:27: Eigentlich sollte das ein Konsensthema in der Bundesrepublik sein – das war's auch mal!
01:30:33: Wie übrigens der Klimaschutz auch ein Konsentsthema sein sollte denn wir haben ja irgendwie alle Kinder und die haben keine Parteifarben.
01:30:42: Insofern ist das eine total relevante Diskussion, ich gehe auch davon aus dass sich am Ende dort etwas anderes durchsetzen wird und so lange wünsche ich der SPD vier Grad.
01:30:55: Danke,
01:30:57: Sven.
01:30:58: Dann danke noch mal an Bernd Hirsch und Steven Sellecki für die Zeit, die ihr euch genommen habt.
01:31:04: alle mehr als das waren.
01:31:06: wir waren drei tausend in der Spitze jetzt sind noch zwei Tausende gehen jetzt schon raus.
01:31:10: Vielen Dank dafür, eure vielen Fragen.
01:31:12: Das ist wirklich großartig.
01:31:15: Danke!
01:31:16: Wir haben ein nächstes Webinar nächsten Donnerstag einen Tag zwei Tage vom Europatag Mobilität verbindet Europa unter anderem mit.
01:31:22: dabei.
01:31:23: zu deutsch-italienisches Webinar ist das unter anderm.
01:31:25: Volker Wissing wird dabei sein als ehemaliger Verkehrsminister aus Ampelzeiten.
01:31:32: Sven kennt ihn auch noch gut aus seiner Zeit in der Ampel.
01:31:35: von daher es wird dann ganz spannend.
01:31:36: das Webinar habe ich im Chat gepostet also Bis zum nächsten Europe Calling.
01:31:40: Habt einen schönen ersten Mai, morgen gerne raus auf die Straße kommen für faire Löhne und gerechte Arbeitsbedingungen und alle anderen wichtigen Dinge, die man so am ersten Mai fordert.
01:31:53: Vielen herzlichen Dank und alles Gute euch!
01:31:55: Tschüss.
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