#261 “Mobilität verbindet Europa – Deutsch-italienisches Webinar zur Zukunft der Mobilität”

Shownotes

Unsere Gäste sind (in alphabetischer Reihenfolge):

Dr. Davide Ciferri | Leiter der Taskforce zur Umsetzung des EU-Wiederaufbauplans “NextGenerationEU” im italienischen Ministerium für Infrastruktur und Verkehr Katja Diehl | Mobilitätsexpertin und Bestseller-Autorin “Autokorrektur” Enrico Giovannini | Minister a.D. für nachhaltige Mobilität und Infrastruktur in der Regierung Mario Draghi, Gründer und Wissenschaftlicher Direktor von ASviS (per Video) Dr. Volker Wissing | Bundesminister für Digitales und Verkehr a.D. Moderation: Karoline Rörig, platea2030 & Fachbüro für den deutsch-italienischen Dialog, und Maximilian Fries, Geschäftsführer von Europe Calling e.V.

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00:00:00: Willkommen zu dieser zweihundertsechzigsten Ausgabe von Europe Calling.

00:00:05: Ganz besonders begrüßen darf ich vielen tausend Menschen aus Italien und Deutschland, die heute live hier auf Zoom und auf YouTube dann mit dabei sind und das später auch noch angucken natürlich unsere Diskussionsgäste, die ihr schon seht aus beiden Ländern und die wir gleich noch genauer vorstellen und heute ganz viel Expertise mitbringen.

00:00:22: Und dieses Zusammenbringen von Menschen, Expertise Ganz genau das, für was wir bei Europe Calling schon ganz lange stehen.

00:00:32: Und heute zwei Tage vor dem ganz offiziellen Europatag gibt es für dieses Event kaum einen besseren Zeitpunkt.

00:00:39: Ich will die inhaltliche Rahmung und Einführungen meiner Co-Moderatorin Caroline Röhrig vom Fachberufe den deutschen lernischen Dialog überlassen.

00:00:47: Von mir bekommt ihr heute nur die Hausmitteilung.

00:00:51: Mein Name ist Maximilian Fries.

00:00:52: ich bin Geschäftsführer von Europe Calling.

00:00:55: Wir werden heute einen Mix aus Deutsch und Italienisch sprechen.

00:00:59: Sollte die selber Unterstützung brauchen, haben wir eine oder zwei wunderbare Dolmetscherinnen.

00:01:04: unter dem kleinen Klobus in der Kontrollleiste könnt ihr die Sprache auswählen.

00:01:08: ganz oft ist das auch unter mehr Caroline

00:01:20: Gut, also ich übersetze das jetzt nicht noch einmal zurück.

00:01:25: Hier haben wir Maximilian Fries und ich möchte an dieser Stelle noch einmal sagen wie es mit der Verdolmetschung geht.

00:01:40: Also unten ist ein kleiner Globus und da kann man dann klicken auf Italienisch oder auf Deutsch nach dem was sie benötigen.

00:01:54: Grazie Carolina!

00:01:55: Genau, ich mache weiter auf Deutsch.

00:01:57: Und wie immer bei Europe Calling könnt ihr eure Fragen stellen und die Fragen der anderen bewerten.

00:02:01: Heute nutzen wir dazu Slido, den Link dazu seht ihr gleich im Chat.

00:02:04: Stellt dort gerne eure Fragen und bewertet die Frage der Anderen.

00:02:08: Nur so können wir bei über eine Tausend Fünfhundert Anmeldungen die Fragen stellen, die euch interessieren!

00:02:12: Wie immer wird Europe Calling aufgezeichnet und danach auf YouTube als Podcast online gestellt.

00:02:16: Bitte beachtet das wenn ihr Fragen stellt.

00:02:19: Das war schon mit in Hausmitteilung.

00:02:21: Ich übergebe an meine Co-Moderation Caroline Röhrig.

00:02:25: Ja, von meiner Seite auch ein herzliches Willkommen.

00:02:29: Ich bin Leiterin des Fachbruchs für den deutsch-italienischen Dialog und Begründerin dieser Initiative Deutsche-Talienischer Dialog von Nachhaltigend-Richtentwicklung und Plattform platea-二zigdreißig.

00:02:43: Und ich freue mich sehr herzlich und begrüße Sie alle ganz herzlich zu diesem Dialog.

00:02:47: tatsächlich haben wir auch hier bei platea auch einen gewissen Jubiläum zu feiern ist es nämlich in diesem Jahr das Fünfjährige bestehen von Platea, dass wir feiern, das im September begonnen hat.

00:02:59: Und wir sind mit diesem Seminar heute zur Zukunft und Mobilität in Europa zu Gast beim Festival für nachhaltige Entwicklung Ausgabe zwanzig sechsundzwanzig unter dem Motto Darelouche Allersoße Libylita.

00:03:16: Das Festival hat gestern begonnen.

00:03:18: von Heute an in den nächsten siebzehn Tagen genauso So viele, wie wir Sitzunghaltigkeitsziele haben finden in Italien über allen verschiedenen Orten und auch online virtuell so wie wir heute Abend Initiativen und Events statt.

00:03:33: Dazu werden wir gleich noch etwas von Donatus Beroni mehr erfahren.

00:03:38: Wir haben uns für unser Jubiläumsfestival oder unsere Jubilääumsteilnahme passend zu diesem grenzüberschreiten Projekt Deutsch-Italienischer Dialog das Thema Mobilität in den Fokus genommen.

00:03:51: Und die Frage ist natürlich schon lange nicht mehr, ob sich Mobilität verändert sondern wie und wie wir diese Mobilität gestalten und wo wir hinwollt.

00:04:00: Deutschland und Italien sind als Motoren der Wirtschaft in Europa herausgefallen, stehen vor den gleich und vergleichbaren Herausforderungen.

00:04:11: Und unsere Fragen die wir heute mit unseren Gästen diskutieren wollen und mit Ihnen, wie sich diese Mobilität dazukonftig nachhaltig effizient und gesellschaftlich eben akzeptabel gestalten kann?

00:04:29: dieses Ziel hin, Gemeinden zusammenarbeiten können.

00:04:32: Diese und diese weiteren Fragen die sich daraus ergeben wollen wir in den kommenden zwei Stunden diskutieren und mit Ihnen, mit euch, mit folgenden Gästen, die ich jetzt im alphabetischer Reihenfolge begrüße.

00:04:44: Zuerst dann Dr.

00:04:46: David Schieferi ist Leiter der Taskforce zur Umsetzung des EU-Wiederaufbauplans Next Generation EU.

00:04:54: Im italienischen heißt es der Piano Nationale di Represa Resilienza, PNRR.

00:04:59: also diese Abkürzung werden wir heute noch häufiger hören.

00:05:02: Herzlichen herzliches Willkommen an Sie!

00:05:05: Dann begrüße ich ganz herzlich Katja Diel.

00:05:08: die kommt etwas später noch in das Seminar weil sie noch Mobilesagen unterwegs ist.

00:05:15: Sie ist Mobilitätsexpertin und Bestseller Autorin des Buches Auto Korrektur.

00:05:20: Dann begrüße ich Professor Enrico Giovannini, ehemals Minister für nachhaltige Mobilität und Infrastruktur in der Regierung Mario Draghi.

00:05:30: Und vor allen Dingen Gründer und wissenschaftlicher Direktor der Italienischen Alliance für Nachhaltigentwicklung die dieses Festival möglich macht und auch Gastgeber ist und Initiator oder mit der ich zusammen diesen wunderbaren deutsch- italienischen Dialog von nachhaltiger Entwicklung gestalten darf seit vielen Jahren Und wir begrüßen Herrn Dr.

00:05:52: Volker Wissink, ehemaliger Bundesminister für Digitalverkehr.

00:05:57: Herzlich willkommen an Sie alle!

00:05:59: Ich freue mich sehr auf diese Diskussion.

00:06:02: Anders als vielleicht in teilweise dem Programm noch angekündigt hat.

00:06:05: Frau Maike Asmussen fehlt leider heute Abend, die ist kurzfristig verhindert.

00:06:10: das tut uns allen sehr leid denn ihrem Beitrag jetzt auch gerade aus der Wirtschaftsperspektive herrscht raus zu diesem Zentraler, auch gerade im Infrastur, also Kago Freight und so weiter.

00:06:24: Aber wir haben einen Überraschungsgast der so nett ist dass er auch gegen neunzehn Uhr dazukommen wird Massimo Romagnoli, RSC oder DKS Eliquid GmbH ein Pionier im Bereich nachhaltige Kraftstoffe Kurz im Ablauf des Abends, der entwickelt sich quasi in entgegengesetzter Richtung dieser alphabetischen Reihenfolge.

00:06:47: Wir werden jetzt zum ersten Teil zusammen mit Herrn Volker Wissink und Herrn Giovannini, der leider nur uns eine Video-State mit dem Vorfeld aufgezeichnet hat und mit Herrn Schiferri die Entwicklungen der Mobilitätswende im vergleich betrachten unter Ordnern und einordnen Und im zweiten Teil ab neunzehn Uhr sprechen wir damit Katja Dill, Meta Giferri und Meta Massimo Romagnoli über die Fragen des Kulturwandels, der mit dieser Transformation einhergeht.

00:07:17: Und über die Strategien der Zukunft und über die Innovationen.

00:07:23: Ja!

00:07:24: Und jetzt beginnen wir bei Donato.

00:07:25: Wir beginnen mit einer kleinen Introduktion zur Festival des Videoposostenibles, in dem sie in zehn Jahren die Asfis von der Allianz entlangt haben.

00:07:37: Ja, danke Carolin.

00:07:41: Ich möchte erst einmal daran erinnern dass die Alleranz der Italiener Berlos Vellupo Sostenibeli vor zehn Jahren entstanden ist und war auf Initiative von Herrn Giovannini und hat versucht alle an einen Tisch zu setzen die in Italien sich engagieren für diese Ziele der nachhaltigen Entwicklung.

00:07:59: Und wir haben auch hervorragende Ergebnisse bekommen.

00:08:03: Zum Beispiel geht es auch um die Grundprinzipien unserer Verfassung, da wurde zum ersten Mal das Thema Umwelt eingeführt

00:08:14: und

00:08:15: die zukünftigen Generationen gleichzeitig... Es ist aber auch ein Button-up Ansatz, das heißt wir versuchen von unten die Teilhabe und die Aufmerksamkeit der Nachhaltigkeit gegenüber zu schüren.

00:08:30: Und das ausgehend von diesem Festival bei dem wir eben den zehnten Jahrestag feiern dieses Jahr also die Zehnte Veranstaltung.

00:08:39: Und es ist auch noch nicht ganz vorbei.

00:08:45: Wir sind immer noch dabei Die Events die ja nicht nur von uns organisiert werden, sondern auch von privaten beispielsweise und von Schulen.

00:08:56: Wir sind immer noch dabei dieses Thema abzuschließen.

00:09:01: Also wir haben ein Tausend zweihundert Teilnehmer.

00:09:08: Und ich muss dazu sagen dass im Jahr zweitausend wir auch versucht haben unser neues Ziel zu setzen nämlich nicht einfach nur bis zwanzig dreißig denken.

00:09:23: Das ist natürlich unsere große Zielsetzung, unser Kompass.

00:09:27: aber zweitausenden Stand eben futurer Network um auch darüber hinaus zu planen weil wir überzeugt sind dass wir den Menschen auch eine mittel- und langfristige Vision geben müssen.

00:09:40: ich weiß nicht wie das in Deutschland ist aber in Italien es ist so dass die Politik immer nur an die dringenden Themen denkt, ohne aber langfristig zu planen.

00:09:51: Und das ist der Grund, warum wir versuchen auf der einen Seite uns an der Agenda-Zwanzig-Treißig zu orientieren und auf der anderen Seite denken wir auch schon an zwanzigfünfzig und eben etwas langfristiger.

00:10:06: Im Rahmen von Futura Network was für fünf ist vor fünf Jahren eben diese Initiative mit dem deutsch-italienischen Dialog entstanden.

00:10:17: Dank Frau Röhrig, vielen herzlichen Dank dafür!

00:10:23: Ja und dann übergeben wir auch gleich das Wort an Herrn Dr.

00:10:29: Wissink für seinen Kino.

00:10:33: Lieber Max?

00:10:33: Genau, ich stelle unseren Kino-Gast hier.

00:10:37: Unser ersten Gast erst mal kurz vor, wen ihn nicht kennt.

00:10:41: Viele in Deutschland werden ihn kennen.

00:10:43: Ich glaube, in Italien ist das ein bisschen anders.

00:10:45: Wir freuen uns sehr, dass Sie heute dabei sind.

00:10:48: Dr.

00:10:48: Volker Wissing war von year two thousand und zwanzig bis zwei tausendfünfundzwanzig Bundesminister in Deutschland für Digitales und Verkehr im Kabinat von Olaf Scholz und zur Regierungsende dann auch noch Bundesjustizminister.

00:11:01: Warum das so war?

00:11:04: Das ist nicht Thema des heutigen Tages, aber vielleicht erinnern sich noch ein paar Menschen dran wie das so war.

00:11:12: Wer sich wundert?

00:11:12: und im Jahr zwei tausendsechzehn bis zwanzig-einundzwanzig war er Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau – was ich einfach ganz großartig finde – des Landes Rheinland-Pfalz.

00:11:24: Im.

00:11:25: Rheinland-Pfalz als Bundesland in Deutschland hat enge Verbindungen in die italienischen Regionen Südtirol und Lombardal, was ja auch für den heutigen Tage sehr spannend ist.

00:11:35: Wenn wir über Mobilität und Industrie und Wirtschaft miteinander reden – Volker Wissing war Jurist schon in seiner Zeit bevor er Minister war – und als solcher heute auch wieder tätig.

00:11:45: Und bis zum Jahr zwanzivierundzwanzig war Mitglied der FDP das ist die Liberale Partei in Deutschland.

00:11:51: Lieber Herr Wissing, schön dass Sie da sind und sie haben jetzt das Wort für Ihre Kinot.

00:11:56: Ja herzlichen Dank für die Einladung fürs Interesse und auch für die Initiative.

00:12:01: Ich freue mich, dass wir über europäische Mobilitätspolitik sprechen.

00:12:05: Das ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass Europa gelingt.

00:12:08: Die Mobilität der Menschen ist aus vielerlei Kunden wichtig.

00:12:12: Sie ist wichtig für ein Gelingen des europäischen Binnenmarktes.

00:12:17: Grenzüberschreitende europäische Mobilität ist aber auch eine zwingende Voraussetzung für unsere äußere Sicherheit.

00:12:25: Military Mobility ist eines der großen Themen, mit denen sich die EU-Kommission heute beschäftigt und auch in meiner Amtszeit spielt das eine ganz zentrale Rolle.

00:12:36: Wichtig ist zu verstehen dass jeder Europäische Mitgliedstaat eine eigene Rolle und Aufgabe hat.

00:12:42: Es wird ja sehr oft Benchmarking betrieben.

00:12:44: Ich wurde oft gefragt, wieso gelingt etwas in einem anderen Land was bei uns schwieriger ist?

00:12:49: Naja die einzelnen Mitgliedsstaaten zu vergleichen ist eben doch immer ein Vergleich der Hinkt denn wir haben unterschiedliche Situationen.

00:12:59: Die Bundesrepublik Deutschland beispielsweise ist ein Land das extrem von Transit Verkehr betroffen ist.

00:13:06: Wir haben sehr viele Ostwest-Nord-Südverkehre.

00:13:09: Deswegen müssen wir bei der Infrastruktur und Mobilitätspolitik in Deutschland immer international denken.

00:13:16: Und daraus ergeben sich natürlich eine ganze Reihe von Aufgaben, und ergaben sie auch Aufgaben der Zusammenarbeit mit Italien.

00:13:23: Wir haben beispielsweise kleine Konflikte austragen müssen mit Österreich wenn es um die Blockabfertigung auf den Brenner ging Weil man sieht, Transitverkehre sind ganz wichtig und für ein Land wie Italien spielt es eine große Rolle ob die Verkehren aus dem skandinavischen Raum in den Süden Europas eben gut funktionieren.

00:13:47: Europa spielt auch eine große Roller auf.

00:13:50: die finanziellen Möglichkeiten die die europäische Union zur Verfügung stellt spielen eine große Role denn nicht alle Mitgliedstaaten sind in gleichem Maße in der Lage in Infrastruktur zu investieren und aufgrund historischer Entwicklungen haben auch nicht alle die gleichen Voraussetzungen oder hatten nicht gleich viel Zeit in Infrastruktur zu investieren.

00:14:11: Insofern spielte das immer eine große Rolle, wieviel Geld kann Europa zur Verfügung stellen?

00:14:16: Und ich will offen sagen, die finanziellen Mittel reichen meines Erachtens nicht.

00:14:19: Die müssen in den nächsten Jahren erhöht werden.

00:14:22: Insbesondere osteuropäische Mitgliedstaaten brauchen dringend mehr Investitionsmittel um auch eine bessere Anbindung zu schaffen, aber eben auch um militärische Mobilität sicherstellen zu können.

00:14:35: Wir kennen die Bedrohungen von totalitären Regimen ausgehen.

00:14:41: seit dem Krieg in der Ukraine im Überfall Russlands auf die Ukraine ist vieles infrage gestellt und Wir brauchen eben gute Verkehrswege, sichere Verkehrswäge um auch etwa die Sicherheitsinteressen der NATO erfüllen zu können.

00:14:58: Das ist Teil unserer Sicherheit, Teil auch der Abschreckung die zwingend oder ich sage leider zwingende notwendig ist.

00:15:06: was man auch verstehen muss das Infrastruktur sich stark verändern wird in den nächsten Jahren.

00:15:13: Die geopolitischen Veränderungen die wir auch in Europa haben werden das zwingend erforderlich machen, dass wir Infrastrukturen anpassen.

00:15:21: Wenn man alleine sich mit der Ukraine beschäftigt und der Notwendigkeit einer stärkeren Westernbindung der Ukraine wird es notwendig sein Verkehrswege auszubauen Und da gibt es viel zu tun sowohl bei der Straße als auch bei der Schiene.

00:15:36: Ich hatte aber die Straße oft gehört, dass man gesagt hat, da braucht man nichts mehr zu tun.

00:15:39: Die Straße ist fertig.

00:15:41: Aber die Straße ist niemals fertig Genauso wie auch die Schiene niemals fertiges.

00:15:45: Wie gesagt geopolitische Veränderungen müssen auch Anpassungen im Infrastrukturbereich zur Folge haben.

00:15:52: Ansonsten bleibt etwa eine stärkere Einbindung der Ukraine, den Binnenmarkt natürlich ein Lippenbekenntnis.

00:15:58: Wenn Güter nicht transportiert werden können ist das nicht realisierbar.

00:16:02: und wenn man sich die Verkehrswege anschaut ist da eben viel zu tun aber eben nicht nur bei der Straße auch bei der Schiene.

00:16:08: Dann haben wir übrigens in ganz Europa Herausforderungen, wenn wir alleine an die unterschiedlichen Spuren denken.

00:16:14: Nicht die Breitspur in Osteuropa oder die Iberische Spur auf der Iberischen Halbinsel da ist noch viel zu tun.

00:16:22: Ich war immer motiviert meine Kolleginnen und Kollegen dabei zu unterstützen Wenn sie Anpassungsbedarfe hatten Und auch finanzielle Unterstützung brauchten Oder auch mal Sonderregelungen brauchten.

00:16:36: Diese Infrastrukturen kurzfristig umzustellen sind eine sehr, sehr große Herausforderung.

00:16:43: Dann haben wir natürlich auch ein großes Thema.

00:16:45: das ist die Transformation.

00:16:47: Wir müssen und wollen klimaneutral werden aber dass es gar nicht so einfach denn für die transformation braucht man einem wie soll ich sagen einen gemeinsamen Weg.

00:16:59: Es ist nicht möglich dass ein land alleine sich auf diesen weg macht weil die transformation starke Implikationen auf die Wettbewerbsfähigkeit hat.

00:17:08: Der Industrie, der Wirtschaft insgesamt.

00:17:12: Sie ist natürlich auch kostspielig aber sie lohnt sich.

00:17:16: das wissen wir und deswegen wollen wir sie auch.

00:17:18: nur wir erleben eben weltweit dass diejenigen mit uns Europäerinnen und Europäern einmal Klimaschutzziele vorangetrieben haben heute nichts mehr davon wissen wollen.

00:17:30: ich denke etwa an die USA.

00:17:32: Und umso wichtiger ist es, dass wir in Europa möglichst geschlossen im Gleichklang vorangehen.

00:17:37: Da gibt es große Herausforderungen, weil wir von der Transformation unterschiedlich betroffen sind.

00:17:43: Ich würde sagen ich hatte hervorragende Zusammenarbeit mit den italienischen Kollegen, weil das immer ähnlich war.

00:17:50: Wir haben einen Bereich der Nutzfahrzeugindustrie und auch der Fahrzeugindustrie ähnliche Interessen.

00:17:56: andere die keine eigene Fahrzeugindustrie haben innerhalb der Europäischen Union fühlen sich da logischerweise weniger betroffen, aber mittelbar geht es uns alle an.

00:18:06: Denn wenn die Staatenindustrie Staaten innerhalb der Europäischen Union schwächeln dann wird das nicht möglich sein auch die Infrastruktur Investitionsmittel auf europäischer Ebene nach oben zu fahren und insofern betrifft das jede und jeden und deswegen ist es wichtig dass man hier einen gemeinsamen Weg weiter sucht.

00:18:29: Aber nochmal, die Herausforderungen sind groß.

00:18:31: Denn die Betroffenheit ist recht heterogen.

00:18:35: Wenn man keine Fahrzeugindustrie hat, dann kann einem die Sache gar nicht schnell genug gehen und wenn man hohe Beschäftigungszahlen im Bereich der Fahrzeugindustrie hat, stellt man sich natürlich die Frage wie kann es gelingen dass die Transformation ein Erfolg wird ohne dass dabei Arbeitsplätze in großer Zahl verloren gehen?

00:18:51: Das sind etwa die Fragestellungen vor denen Deutschland steht und je stärker wir uns abstimmen innerhalb der Europäischen Union, je stärkere wir einen gemeinsamen Weg suchen umso erfolgreicher werden wir sein.

00:19:03: Und dass wir erfolgreich sind in diesem Bereich ist notwendig denn wenn wir es nicht schaffen in Europa dann wird es sehr schwer in der Welt nachahmer zu finden.

00:19:16: Ja, wir haben uns auf den Weg gemacht in Deutschland.

00:19:18: In meiner Amtszeit sehr viel zu tun für den öffentlichen Verkehr.

00:19:21: Wir haben ein deutschlandticket eingeführt Ein nationales flat rate ticket Für den öffentliche Personennahverkehr.

00:19:28: das ist ein erfolgsmodell Dass ich mir in ganz europa wünschen würde.

00:19:33: Ich glaube dass es der richtige weg Den zugang zum epnv zu erleichtern die leute zu motivieren und vor allen Dingen auch Die menschen zu motiviert multimodal unterwegs zu sein viele immer noch Ein Verkehrsträger im Kopf, wenn man mit dem Auto auf den Land losfährt.

00:19:48: Meinst viele müsste man zwangsläufig zwei bis drei Hundert Kilometer damit zum Ziel fahren.

00:19:52: das ist nicht notwendig.

00:19:53: es gibt Umstiegsmöglichkeiten und deswegen ist es wichtig dass wir den ÖPNV stärken.

00:20:00: Deutschland hat ein großes Bahninvestitionsprogramm auf den Weg gebracht unter meiner Amtszeit weil wir dort viel Erneuerungsbedarf im Bereich der Infrastruktur haben.

00:20:09: unser Schienennetz ist in die Jahre gekommen Und das ist eben sehr, sehr stark befahren heutzutage durch nationale Verkehre aber auch internationale Transitverkehe.

00:20:19: Will zum Abschluss noch sagen eine der großen Herausforderungen ist der Güterverkehr auf der Straße.

00:20:25: Da erleben wir ja im Augenblick jede Menge Probleme.

00:20:27: was die Transformation angeht.

00:20:29: Die technologischen Fragen sind in diesem Bereich noch nicht beantwortet.

00:20:33: Es gibt noch keine Klarheit darüber welcher Energieträger in zehn Jahren zu welchem Preis zur Verfügung stehen wird um Güterverkehrer auf der Straße klimafreundlich abzuwickeln.

00:20:43: Und solange diese Fragen offen sind, ist es natürlich auch für die Industrie sehr schwer im großen Stil auf einzelne Technologien zu setzen und zu investieren.

00:20:52: Das ist eine Herausforderung aber auch die wird uns gemeinsam gelingen.

00:20:57: wenn wir wollen und mein Eindruck ist wir wollen weil wir müssen.

00:21:00: Der Klimawandel zwingt uns zum entschlossenen Handeln Bleibe ich optimist, dass es uns gelingen wird von europäischer Seite unsere Ziele zu erreichen, wenngleich das keine einfache Sache ist.

00:21:18: Wunderbar!

00:21:19: Vielen vielen Dank für diesen Einstieg.

00:21:23: Da sind schon ganz viele Stichworte gefallen und ich bin jetzt sehr gespannt, wie wir dann in der Diskussion uns noch ein paar denke ich rauspicken.

00:21:30: Ich sehe auch schon Fragen des Publikums auf.

00:21:33: Slido nutzt das gerne auch noch.

00:21:35: da gehen wir rein aber erstmal hören wir quasi die italienische Seite.

00:21:39: Sie haben sich beide nicht hundert Prozent oder glaube ich gerade nicht überladen mit Enrico Giovannini aber wie Sie schon gesagt haben, Italien und Deutschland haben ähnliche Herausforderungen gerade was sie in Industriestandort auch angeht.

00:21:54: Deswegen ist es total spannend wenn wir jetzt Enrico Giovanini hören.

00:21:57: ich bereite mal das Video vor.

00:21:58: Caroline Wenn du da noch etwas vorher noch das sagen möchtest tu das gerne sonst drücke ich auf Play.

00:22:05: Ja ich denke Enrico Giovannini Wir haben Ihnen jetzt ein Donator ja auch gerade nochmal vorgestellt.

00:22:10: nochmal zur Erinnerung dass er heute leider nicht bei uns persönlich sein Aber als Gründer der ASVIS, als wissenschaftlicher Direktor ist er heute natürlich schwer in dem Festival eingebunden und hat aber sehr gerne auf unsere Frage im Vorfeld geantwortet.

00:22:31: Und hier sehen wir seinen Statement!

00:22:35: Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend und ich bedanke mich, dass Sie bei dieser Veranstaltung dabei sind.

00:22:46: Denn sie besiege die Zusammenarbeit im Rahmen dieses italienisch-deutschen Dialogs der Danke Caroline Röhrich nun schon seit fünf Jahren dem Rahmen des Festivals für nachhaltige Entwicklung stattfindet.

00:22:59: also hier geht mein besonderer Dank aber auch all denen jedes Jahr den Dialog über wichtige Themen suchen, wie zum Beispiel Mobilität und nachhaltige Mobilität dieses Jahr.

00:23:12: Ich wurde gebeten auch auf der Grundlage meiner Erfahrung als Minister einige Überlegungen anzustellen um den Namen des Ministeriums für Nachhaltig-Infrastruktur und Mobilität abgeändert habe.

00:23:28: das war weil beide Bereiche während der Region Tragi nachhaltig sein sollten.

00:23:33: Das war eine ganz außergewöhnliche Zeit, in der wir auch die Europäische Mitte für den nächsten Jahr über einhundert Milliarden Euro an Investitionen für Veränderungen in der Verkehrsinfrastruktur bereitstellen konnten.

00:23:49: Aber nicht nur dort denken wir auch an die Wasserinfrastruktur oder zum Teil auch an Energieinfrastrukturen.

00:23:56: Meine Aufgabe als Minister bestand auch darin den nationalen Plan wieder auf und Resilienz im Rahmen von Next Generation EU aufzustellen.

00:24:08: Und tatsächlich erhielt unser Ministerium den größten Anteil der europäischen Mittel, um eine neue Idee von Mobilität voranzutreiben – eine nachhaltige Mobilität, aber auch eine Mobilität die Italien und andere Länder besonders die jenseits der Alpen in einem wirklich effizienten modern.

00:24:31: Die erste Krise, die ich mich aussetzen musste war wenige Stunden nach meiner Ernennung und zwar mit Österreich, die den Lkw-Fahrern einseitiger auflagen.

00:24:48: im Bezug auf die Covid-Zertifikate aufgelegt hatte.

00:24:56: Dies hatte sowohl Deutschland als auch Italien sehr überrascht und wir mussten diese Krise sehr schnell bewältigen, um eine Unterbrechung der Lieferketten zu vermeiden.

00:25:06: Und das war auch eine Gelegenheit, um die Investitionen in den Brennerkorridor zu beschleunigen ein Großprojekt den Transport von Alberso.

00:25:21: Von und nach Italien, Österreich und Deutschland aber auch nach Osteuropa ein enormen Sprung nach vorne ermöglichen sollte.

00:25:31: Es handelt sich dabei um ein riesiges Unterfangen aus ingenieurtechnischer Sicht dass die Umweltflussmutzung auf den Autobahnnetzen reduzieren sollte.

00:25:43: Aber kommen wir noch mal zum PNRR als nationalen Plan für viele Aufbau und Residenz der von vier Grundgedanken.

00:25:51: Die erste ist, dass der ökologische und digitale Wandel natürlich nicht nur worthülsen sein sollten sondern im Mittelpunkt der mit europäischen Mittel umgesetzten Maßnahmen stehen musste.

00:26:08: Und deswegen haben wir auch eine außerordentliche Investition in die Eisenbahn beschlossen aber auch in die Verknüpfung zwischen Eisenbahnhäfen, Interportzentren.

00:26:19: Und am Ende dieses Investitionszyklus wird Italien neun Häfen, elf Flughäfen und elf Früteumschlagzentren miteinander verbunden haben.

00:26:32: Was diesen so lang ersehnten Wandel, der aber noch nie vollzogen wurde von einem hauptsächlich auf dem Straßenverkehr basierenden System zu einem auf der Schiene basierendem System anmöglichen sollte.

00:26:49: Und auch eine umfassende Erneuerung der Bahnhöfe, des rollenden Materiales sowohl für die Passagiere als auch für den Güteverkehr.

00:26:59: In meinem Buch Es gibt keine Fachminister das am Ende der Region tragisch veröffentlicht wurde habe ich versucht zu erklären wie diese großen Leitlinien für unsere entscheidenden Aussagen und nun fast vier Jahre später muss ich sagen dass sie sich als richtig erwiesen haben, auch weil andere Länder diesen Weg eingeschlagen haben.

00:27:22: Und der Bericht von Enrico Letta über die Verwirklichung des Binnenmarktes fordert Hochgeschwindigkeitsstrecken für den Personen aber auch für den Güterverkehr, die perfekt in den strategischen Plan integriert sind, den wir damals bestätigt haben.

00:27:44: war die der Intermodalität.

00:27:47: Ich habe dies bereits angedeutet, eine Intermodality, die die Energiewende berücksichtigt und somit die Möglichkeit sowohl elektrifizierte Eisenbahnstrecken als auch Wasserstoffstrecken bietet.

00:28:04: Und dabei wird auch neue Technologien erprobt wie um die Verfügbarkeit von Ladestationen für heutige Leichtfahrzeuge und den Zukunft auch für schwere Fahrzeuge, die mit Wasserstoff betrieben werden.

00:28:20: Und ich erinnere mich dass Deutschland zu dieser Zeit gerade in Wasserstoff investiertes wohl für die Eisenbahn als auch für den Schwerlastverkehr.

00:28:28: Tatsächlich hat sich die Technologie nicht so entwickelt wie man das gehofft hatte.

00:28:33: Die Kosten für den Bau von Wasserstoffanlagen sind immer noch sehr hoch Und daher scheint es, dass man auch im schwerer Lastverkehr in Richtung Elektromobilität geht.

00:28:46: Vielleicht mit Battery Swap also dem Aushauch der Batterien von LKWs zum Beispiel anstatt sie aufzuladen.

00:28:53: Aber es ist wichtig das aus dieser Perspektive große Industrieländer und damit sicherlich Deutschland und Italien hier vorbereiter werden um diesen Wandel zu beschleunigen.

00:29:06: Die dritte Richtung betraf die nachhaltige Mobilität innerhalb der Städte und auch in Menschenbieten.

00:29:18: Hier gab es wieder zwei Denkrichtungen.

00:29:22: Also Wasserstoff und Elektro.

00:29:25: Wir haben sehr stark in Elektromobilität investiert, das war auch richtig, denn die Erneuerung der Busflotte beispielsweise ist sehr weit fortgeschritten.

00:29:35: Einige Städte wie Rom zum Beispiel werden auch dank der Mitte aus dem Jubiläumsfonds im Jahr twenty-sevenundzwanzig über hoch moderne Flotten verfügen.

00:29:46: Rom wird sogar die jüngste flotte öffentlicher Verkehrsmittel in ganz Europa haben.

00:29:52: Wir müssen diesen Weg konsequent weitergehen und dabei auch in das Produktangebot investieren, nicht nur in die Nachfrage.

00:30:00: Wie wir heute wissen dominiert China diesem Markt.

00:30:02: Und wir müssen stattdessen technologisch fortschrittliche europäische Vorzeigeprodukte schaffen und das auch zu niedrigeren Produktionskosten.

00:30:13: Und hier würde eine integrierte Europäische Industriestrategie helfen, den Übergang zu beschleunigen.

00:30:20: Dann haben wir das Thema der individuellen Mobilität.

00:30:23: Wir hatten die Herausforderung des emissionsfreien Autos mit der europäischen Verordnung klar identifiziert, die bis zu zweizig fünfunddreißig ein Verbot von Autos mit Verbrennungsmotoren vorsieht.

00:30:41: Abgaseausschuss.

00:30:44: Auch hier müssen wir das Tempo erhöhen, wenn die Technologie geht in diese Richtung.

00:30:49: Es ist ein sehr komplexes Problem.

00:30:52: Sowohl Deutschland als auch Italien leiden unter der Marktdynamik Unter der Konferenz aus China Aber die Märkte haben sich in Wirklichkeit bereits entschieden.

00:31:03: Das wird die Richtung sein und auch die Bürger haben sich entschieden.

00:31:07: Denn tatsächlich zeigt er der Boom auf bei der Zulassung von Hybrid seitens derer die sich noch kein Elektroauto leisten können oder auf neue Modelle mit einer größeren Reichweite warten, dass die europäischen Bürgern auf eine nachhaltige Mobilität zusteuern.

00:31:27: Und dann haben wir die jungen Menschen den immer weniger an einem eigenen Auto liegt und die stattdessen andere Verkehrsmittel bevorzugen, gemeinsam benutzt werden.

00:31:42: Also daher müssen auch die Städte diesen Weg einschlagen, doch die Industriepolitik ist dabei vom Grunde in der Bedeutung.

00:31:49: Ich möchte jetzt nicht auf die anderen Aspekte eingehen und komme zum Schluss.

00:31:53: Wir stehen an einem Scheiderweg den Übergang beschleunigen oder ihn verlangsamen.

00:31:58: ich stehe Ihnen sehr kritisch gegenüber dem Namen eines sehr kurzfristigen Vorteils.

00:32:03: glauben Sie könnten erst mal abwarten und aufschieben anstatt Gas zu geben brauchen.

00:32:11: nicht nur bei der Mobilitätsinfrastruktur, sondern auch in vielen anderen Bereichen, denken wir an den Energiesektor eine Beschleunigung und keine Verlangsamung.

00:32:24: Aus diesem Grund enthält der Berichter am sechsten Mai von Asfis zur Eröffnung des Festivals für nachhaltige Entwicklung veröffentlicht wurde Auch Daten die zeigen wie wettbewerbsfähig italienische Unternehmen auf Nachhaltigkeit gesetzt haben im Vergleich zu denen dastehen, die noch auf der Weiswasworte.

00:32:48: Aber es enthält eben auch Szenarien bis zum Jahr zwanzigfünfzig mit Maßnahmen

00:32:54: zur

00:32:55: Decarbonisierung, zur Innovation und Investitionen in human Kapital.

00:33:01: Wir brauchen stärkere und besser koordinierte europäische Politik.

00:33:05: aber und dies, dass Mantra für ein Italien der Deutschland sein die Wohlstand gerecht und nachhaltig verbreiten wollen.

00:33:17: Was übrigens auch in Artikel drei des Vertrags über die Europäische Union als Ziel der Union festgelegt ist.

00:33:26: Also viel Erfolg!

00:33:27: Ich bin überzeugt, dass interessante Ideen entstehen werden, die wir dann am twenty-zwei Mai in die Abgeordnetenkammer einbringen werden, wenn wir den Institutionen die Ergebnisse dieses Festivals vorlegen und darunter auch sich auf diesen Dialog ergeben.

00:33:45: Nochmals vielen herzlichen Dank.

00:33:46: Danke an Karolin für ihr Engagement.

00:33:49: Danke und bis bald!

00:33:56: Wunderbar!

00:33:57: Jetzt haben wir, ich finde das immer total spannend.

00:34:00: Wenn man einfach so einen Einblick in zelenische Mobilitätspolitik und Denke bekommt die bekommt man jetzt hier aus deutscher Sicht ja einfach nicht jeden Tag.

00:34:08: deswegen wunderbar.

00:34:10: Das haben wir zwei Sichtweisen Ich glaube die ganz viel Verbindung miteinander haben gesehen.

00:34:16: Wir haben jetzt gute zwanzig Minuten Zeit uns noch ein bisschen darüber in unserem ersten Teil zu unterhalten.

00:34:21: Es gibt doch schon ganz viele Publikumsfragen der gerne auch nochmal in das Slido rein und dann ranken die wir noch mal.

00:34:31: Ich würde gern mit einer Frage einsteigen, erst einmal für Herrn Wissing und dann gerne Herr Schäferi ist ja da um ein bisschen auch die italienischen quasi für Enrico Giovannini ein bisschen zu antworten bevor er denn im zweiten Teil noch ein bisschen länger Zeit hat, um einzuführen.

00:34:50: Er hat gesagt, es geht jetzt darum zu beschleunigen.

00:34:57: Wenn wir bei der Verkehrswende auf die deutschen Klimaziele gucken und ich stelle dieselbe Frage gleich an den Schäferi wie das mit den italienischen Klimazielen im Verkehr aussieht dann ist Weyer in der Tat der Verkehrsdecke der Bau- und Wohnungssektor in Deutschland.

00:35:16: Und es ist immer weiterhin auch ein Sektor, der sich sehr schwer tut die eigenen Klimaemissionen zu reduzieren anders als zum Beispiel der Energiesektor.

00:35:26: Deswegen würde ich gerne einmal fragen wie Sie auf diesen Scheideweg schauen?

00:35:34: sich überlegen, was bräuchte man jetzt um diese Beschleunigung Richtung Klimaneutralität im Verkehrssektor hinzubekommen?

00:35:42: Jetzt wenn sie vielleicht auf ihre Zeit auch im Amt zurückschauen und was gerade so passiert.

00:35:47: Wir sind ja gerade mitten einer Energiekrise also die Zeit ist ja noch mal eine nochmal vielleicht gar nicht so unähnlich aber schon noch eine andere.

00:35:57: Naja, ich sage mal das was jetzt passiert ist in letzter Zeit auf europäischer Ebene war ja ein Rückschritt.

00:36:03: Also das ist da nicht so gewesen dass man gesagt hat man geht jetzt ein bisschen schneller voran sondern es ist ein Rückschritt.

00:36:10: wenn ich mich zurück erinnere das was wir damals von deutscher Seite aus gefordert haben Das war deutlich attraktiver für den Klimaschutz als das was tatsächlich umgesetzt worden.

00:36:25: Und was für eine Lehre muss man daraus ziehen?

00:36:27: Ich glaube, man muss dieses Gegeneinander aufgeben.

00:36:34: Diese Kämpfe, in welche Art und Weise darf CO² eingespart werden oder wie darf es nicht eingespart wird, bremsen und lämen uns.

00:36:43: Wir müssen uns auf den Weg machen, dass wir jede CO²-Einsparung begrüßen und unterstützen und auch akzeptieren.

00:36:52: Also ich hatte seinerzeit gefordert, dass man eben auch synthetische Kraftstoffe zum Beispiel auch nutzen darf.

00:37:00: Und darüber ist so ein ideologischer Streitentfach der hat exakt nichts gebracht.

00:37:05: und das was jetzt politisch auf den Weg gebracht worden ist stattdessen ist ja wesentlich schlechter als wenn ich das mal sozusagen darf und vor dem Hintergrund würde ich mir wünschen stärker zielorientiert arbeitet und weniger ideologisch vorgeht.

00:37:27: Also wir müssen am Ende jeden Beitrag zur CO-Zwei Einsparung nutzen, auch den Weg dafür freimachen.

00:37:36: Vielen Dank!

00:37:38: Wir gehen auf gleich jeden Fall nochmal ein, weil da gibt es noch mehr Fragen.

00:37:41: jetzt vielleicht Dr.

00:37:42: Schieferi.

00:37:45: Wie sieht das mit den Klimazielen im Verkehrssektor in Italien aus?

00:37:50: Ist es ähnlich, zu dem in Deutschland relativ schwer zu erreichen?

00:37:55: aktuell noch und da hat sich bis auf in der Corona-Zeit nicht sehr viel, weil es ein externer Effekt war.

00:38:02: Nicht so viel bewegt.

00:38:02: wie sieht das in Italienne aus und was sind die Strategien, die Italien nutzt um den Klimaziel näherzukommen?

00:38:10: Ich glaube Italien möchte bis

00:38:22: Guten Nachmittag, alle zusammen.

00:38:24: Erst einmal herzlichen Dank an die Organisatoren für die Einladung.

00:38:28: Es ist mir eine große Ehre, an so einem interessanten Webinar teilnehmen zu dürfen mit so wichtigen Themen gerade vor dem europäischen Hintergrund.

00:38:36: Ist das doch eine ganz wichtige Angelegenheit?

00:38:38: Dass wir diese Themen noch einmal vertiefen.

00:38:40: gut ja Die Klimaziele im Verkehrssektor Wir sind hier vor einer ganz klaren Situation muss ich sagen Statistisch gesehen zumindest Und wir haben natürlich unsere Ziele in Italien, die auch für Europa wichtig sind.

00:39:05: Die aber sehr schwierig zu erreichen sind.

00:39:07: ich versuche das jetzt mal ein bisschen besser zu erklären.

00:39:12: also Wir haben Statistiken für Italien, die sind ziemlich stabil.

00:39:18: Muss ich sagen und entsprechen mehr oder weniger auch dem europäischen Durchschnitt?

00:39:23: Also denken wir jetzt mal an den CO-Zwei Ausstoß in unserem Land.

00:39:26: Hier haben wir über dreihundert Millionen Tonnen, dreißig Prozent davon kommen aus dem Verkehrssektor.

00:39:33: also wenn das Ziel unseres Landes ist Natürlich, dass wir auch das Abkommen von Paris und Next Generation EU einhalten.

00:39:47: Und all das was auch den energetischen Übergang ermöglichen soll muss ich sagen, dass Wir einen Drittel der Decarbonisierung bereits erreicht haben also dreißig Prozent.

00:40:05: Und warum sage ich das?

00:40:24: Mit Next Generation EU, und Janine hat es ja bereits gesagt.

00:40:32: Was da geschehen ist, auch nach der Corona-Epidemie hier wurden ja enorme Fonds bereitgestellt.

00:40:39: Auch gerade für Italien natürlich um den klimatischen Übergang zu gewährleisten und dreißig Milliarden wurden hier bereit gestellt um die Decarbonisierung im Verkehrssektor zu ermöglichen Und die wurden hauptsächlich eingesetzt die Verkehrsinfrastrukturen und Dienstleistungen zu fördern.

00:41:08: Also wenn wir mal Schätzungen nehmen, wie sich das auswirken kann auf die Klimaziele?

00:41:19: Und dann wird uns klar dass diese Investitionen, die ja sehr umfassend sind ungefähr zehn Prozent ausmachen von diesen vierhundert Millionen Tonnen, von denen ich vorhin gesprochen habe.

00:41:36: Gut also das ist natürlich auch für die Zukunft sehr wichtig.

00:41:41: keine Frage wir brauchen ja eine Infrastruktur um auch das Angebot für den nachhaltige Mobilität weiter zu fördern.

00:41:52: Das ist für uns in Italien wichtig, wie auch für andere Länder in der Europäischen Union.

00:41:57: Es ist eine extrem herausfordernde Situation wenn wir an die Investitionen denken und auch die Interaktion dieser Investition mit anderen Bereichen ist sehr komplex.

00:42:13: also denken wir auch zum Beispiel an den Spillover Effekt, der dadurch ausgelöst wird.

00:42:20: Auch hier muss gesagt werden, dass wir den ökologischen Übergang natürlich mit allen Mitteln versuchen zu fördern und das emissionsfrei.

00:42:33: Das ist ein ganz wichtiges Thema bei uns.

00:42:35: Und da ist es auch etwas was wir in Europa immer wieder feststellen ein großes Problem.

00:42:43: denken wir auch an die Busse zum Beispiel in den Städten.

00:42:50: Hier haben wir auch außerhalb der Europäischen Union ein großes Problem.

00:42:53: Wir setzen hier auf Elektromobilität und versuchen den Erwerb von Elektroautos zu fördern, aber da sind viele Familien natürlich auch mit überfordert finanziell gesehen.

00:43:11: Von daher hat das natürlich auch soziale Auswirkungen und gleichzeitig hat es auch Auswirkung auf den Automobilbereich.

00:43:22: Also das bedeutet, dass wenn wir so komplexe Ziele haben dann müssen wir natürlich verschiedene Dimensionen berücksichtigen dabei.

00:43:34: Melekratzi vielen Dank!

00:43:36: Das war jetzt eine gute Sichtweise nochmal aus Italien.

00:43:39: Wir haben gemerkt die Problemlagen sind da ähnlich und ich will hier an der Stelle zwei und zu beiden Top-Publikums Fragen einmal hinein holen, das ist einmal von... Einmal fragt jemand wann kommt endlich in Deutschland das Tempolimit?

00:43:58: Also vielleicht die Frage gerade beim Individualverkehr auch die Frage der Geschwindigkeit was Autos angeht.

00:44:04: Das ist glaube ich eine spannende Frage für beide weil ich denke in Italien gibt es eins aber vielleicht kann man da auch über kann man da auch reingucken und würde ich sowieso erst mal eine Wissin geben.

00:44:14: Und dann die andere Frage von einem Sebastian hier, der fragt das Deutschland-Ticket kostet ein vielfaches weniger als der Tankrabatt.

00:44:23: ist es politisch möglich das Deutschland Ticket günstig zu halten und sogar günstiger zu machen?

00:44:28: Und vielleicht so um den Rahmen kurz für die italienischen Freunde und Freunde zu setzen in Deutschland wird gerade sehr viel diskutiert was tut man bei diesen hohen Energiepreisen wie damals unter der Amtszeit von Volker Wissinger, wieder einen Tankrabatt eingeführt.

00:44:43: Der letztlich die steuerliche Senkung an der Zappsäule bedeutet.

00:44:48: Damals hatte Wissing angesprochen gab es da noch das an Deutschland Ticket dass es heute immer noch gibt was ein bisschen teurer ist als es damals gab.

00:44:55: Und eine große Diskussion war damals in Deutschland auch die Frage des Tempolimits.

00:45:00: Herr Wissing, weil Sie gesagt haben man darf da nicht zu ideologisch rangehen

00:45:04: etc.,

00:45:04: glaube ich könnte man wenn man es will auch zusätzlich sagen war vielleicht der Widerstand gegen ein Tempol limit ähnlich ideologische und wäre jetzt wenn man auf die jetzige Regierung schaut die Entscheidung dass man nur auf den Tankrabatt geht eher nicht funktioniert hat, wie man jetzt ja weiß und nicht noch mal als Deutschland-Ticket rangeht das günstiger zu machen.

00:45:28: Wie sehen Sie das?

00:45:29: Wo muss man da auch mit der Knade des Nachwissens von der Politik die sie damals in der Krise angewendet haben?

00:45:39: Wie müsste man heute eigentlich darauf gucken auf diese drei Maßnahmen, die hier unser Publikum einmal...

00:45:46: Also zunächst einmal ist der Tankrabatt damals nicht vom Verkehrsministerium eingeführt worden, sondern vom Finanzministerium.

00:45:53: Das was das Verkehrs Ministerium gemacht hat, was ich gemacht habe in dieser damaligen Energiekrise war die Einführung eines neuen Euro Tickets und später dann die Überführung dieses neuen Euro-Tickets in ein Deutschlandticket.

00:46:06: Deswegen kann ich mich zum Tankrabott nicht äußern.

00:46:09: Ich hab allerdings, ich sag mal Ich sehe das auch kritisch, was die Regierung jetzt macht.

00:46:16: Weil es ist ja keine Lösung für irgendein Problem und ich meine wie will man in Zukunft reagieren wenn die Energiepreise im fossilen Energiesektor weiter steigen?

00:46:26: denn durch den Emissionshandel wird das ja der Fall sein.

00:46:29: also ich finde das eine jedenfalls eine sehr wenig nachhaltige Lösung die da jetzt auf dem Weg gebracht wird dass das Deutschlandticket damals wurde eingeführt um nach Wegen zu suchen, den öffentlichen Personennahverkehr schnell attraktiver zu machen.

00:46:48: Die Verkehrsexperten waren damals der Auffassung und man kriegt nur dann mehr Menschen in die öffentliche Verkehre wenn man das Angebot verändert.

00:46:58: Ich war immer schon der Aufassung dass auch die Tarifstruktur ein Hindernungsgrund ist für viele das den ÖPNV zu nutzen.

00:47:05: Wir hatten damals Einzelfahrscheine in Deutschland die vierzehn Euro gekostet haben pro Person pro Strecke Und die Nutzung des ÖPNV vor allen Dingen im ländlichen Raum war eben doch immer beschränkt möglich.

00:47:18: Man hatte zwar Monatsfahrkarten, die auch erschwinglich waren in manchen Ecken manchmal auch nicht aber diese Monats Fahrkarten galten für mit dem Deutschlandticket quasi eine Flatrate haben und die Nitzung überall ganz einfach möglich ist.

00:47:37: dadurch dass es später noch ein Semesterticket für Studierende gab und gibt, haben wir jetzt noch mehr Nutzerinnen-Nutzer.

00:47:45: Die Frage ob man das günstig anbieten kann.

00:47:47: ich hatte es damals für neunundvierzig Euro eingeführt.

00:47:51: Das war von den Kosten her auch händelbar.

00:47:56: später hat man es auf Wunsch der Bundesländer erhöht.

00:48:01: Ich habe das kritisch gesehen Und bin der Meinung dass es uns insgesamt etwas wert sein sollte Menschen zu motivieren, den ÖPNV zu nutzen.

00:48:11: Das hilft allen auch den Autofahrern und Autofahren.

00:48:14: Wenn viele den ÖPNV nutzen dann ist es für alle einfacher.

00:48:21: So eine weitere Kostensteigerung für das Deutschlanddicket würde ich mir jedenfalls nicht wünschen.

00:48:31: Die Frage nach dem Tempolimit war damals ausgeschlossen Und zwar von Beginn der Regierung, das ist im Koalitionsvertrag ausdrücklich ausgeschlossen worden.

00:48:41: Warum man das dann vier Jahre lang mit mir diskutiert hat weiß ich nicht.

00:48:46: Das war jedenfalls von Anfang an nicht zielführend.

00:48:51: Es gibt eine Untersuchung die ich damals in Auftrag gegeben habe vom Bundesbehörde Die sich mit der Frage beschäftigt hat wie hoch die CO-Einsparpotenziale in diesem Bereich sind.

00:49:05: Die sind vorhanden, aber sie sind sehr überschaubar.

00:49:09: Also eine Lösung ist das Tempolimit für Deutschland nicht und wenn Sie mich jedenfalls nicht für die CO-Emmissionsprobleme... Wir müssten in Deutschland nach dem Altklimaschutzgesetz, das ja dann quasi überarbeitet worden ist, wenn wir die Sektorziele, die damaligen hätten erreichen wollen, hätten wir Zweiundzwanzig Millionen Tonnen CO² im PKW Bereich einsparen müssen.

00:49:31: Das hätte quasi umgerechnet, bedeutet zwei Tage aufs Auto ganz zu verzichten in der Woche dauerhaft.

00:49:37: So dass das nicht geht ist glaube ich klar und deswegen hat man das Klimaschutzgesetz geändert.

00:49:42: Das hätte man mit einem Tempolimit auch nicht erreichen können bei Weitem nicht.

00:49:47: Ich kann Ihnen nicht sagen wann ein Tempolimmit in Deutschland kommt.

00:49:49: Ich würde es mal so sagen, sobald es eine Mehrheit dafür gibt wird es kommen aber es gibt ja keine parlamentarische Mehrheit.

00:49:56: Interessant ist ja, dass der Eindruck immer wieder entsteht alle wollten das Aber egal welche Regierung zusammenkommt, es gibt keinen Tempolimit.

00:50:05: Rot-Grün damals hat das nicht gemacht.

00:50:07: Es hat Schwarz-Gelb nicht gemacht, keine Große Koalition hat es gemacht.

00:50:11: Die Ampel hat es nicht gemacht und die Herzei macht es auch nicht.

00:50:14: Also die Antwort ist klar wie in Nierdemokratie gibt es ein Tempolimmit nur dann wenn eine Mehrheit im Deutschen Bundestag unterstützt.

00:50:22: Das ist interessant, weil es gibt ja durchaus eine Bevölkerungsmehrheit in den Umfragen.

00:50:26: Ist das relativ klar?

00:50:28: Und dass im Parlament eben nicht klauend ist?

00:50:30: Das ist eben auch Demokratie.

00:50:32: Ja, wobei

00:50:33: wenn ich da ein bisschen was diese Bevölkerungs-Mehrheit angeht, man muss da eben auch ein bisschen differenzieren.

00:50:39: Manche sagen Tempolimit und meilen damit hundertdreißig plus zwanzig Stundenkilometer, weil man ja erst dann einen Punkt kriegt so etwa.

00:50:47: Also andere wiederum verstehen unter einem Tempolinn mit irgendwas von Achtzig und andere von hundert.

00:50:53: Also man muss da fair sein, man muss genau hinschauen.

00:50:56: also der Begriff an sich klar, er findet breite Unterstützung.

00:51:00: aber es ist doch ein großer Unterschied ob ich Hundert fahre auf der Autobahn oder ob ich hundert dreißig plus X war.

00:51:07: Okay dann übergebe ich mal an Carolin vielen Dank die glaube ich jetzt den italienischen Vergleich dazu einmal holen will bin nicht mehr sehr gespannt wie das auf Maßnahmen Ebene so ist.

00:51:17: Sehr gerne Herr Wissing Sie haben da gute Stichworte geliefert

00:51:29: Denn dieses Thema gerade beim privaten Verkehr ist ein ganz wichtiges Thema und ich weiß, dass ja auch dieses schöne Beispiel des neuen Euro-Tickets angeführt worden ist.

00:51:46: Auch von Herrn Dr.

00:51:47: Wissing.

00:51:48: Und in Italien ist der ÖNV ja, in den Städten schon etwas was sich sehr verändert hat.

00:51:58: Aber in anderen Orten oder in eher ländlichen Gebieten ist es fast nicht existent würde ich sagen.

00:52:07: von daher wäre es Interessant noch mehr zu diesen Projekten zu hören, die jetzt mit dem PNR aktiviert worden sind.

00:52:21: Und hier haben ninety-fünf Prozent der Personen verwenden immer noch hauptsächlich den privaten PKW.

00:52:33: und was das Tempolimit angeht?

00:52:37: Was könnten wir in Deutschland hier vielleicht lernen von dem italienischen Vorbild, wo es ja schon seit vielen Jahren einen Tempolimit gibt.

00:52:47: Ich weiß gar nicht wie viele Jahre das schon gibt aber ein Land in dem Maserati hergestellt wird und Ferrari ist das ja wirklich etwas was akzeptiert wird von der Bevölkerung.

00:53:00: Wie funktioniert das?

00:53:06: Ja, es gibt hier verschiedene Überlegungen, die ich anstellen möchte.

00:53:09: Das ist natürlich ein kulturelles und historisches Thema.

00:53:12: Ich habe also mit großem Interesse auch verfolgt was auf dem deutschen Markt hier passiert hinsichtlich des Tempolimits.

00:53:20: Ich hab das mit einer gewissen Überraschung auch vervolkt muss ich sagen und ich weiß aber auch nicht so richtig gut Bescheid.

00:53:26: Es muss sich zugeben denn in Italien haben wir Ja, eine Geschwindigkeitsbeschränkung die ganz klar geregelt ist.

00:53:37: und auch in der letzten Zeit wie Sie sicherlich wissen Carolin Dostas sicher gehört gibt es ja eine heftige Debatte über die Tempolimitz in den Städten.

00:53:55: Es gibt einige Gemeinden in Italien die beschlossen haben eine Dreißig KMH Zone einzurichten Also und auf der Grundlage von Studien, die sicherlich auch Klimaüberlegungen beinhalten.

00:54:16: Aber das war jetzt eigentlich nicht das Ausschlaggebende.

00:54:21: es ging vor allem darum dass wir die Unfälle verringern.

00:54:24: in Italien In den letzten Jahren waren die Gemeinden, die das also durchgeführt haben mit dieser Geschwindigkeitsbeschränkung von fünfzig auf dreißig.

00:54:40: Gemeinde, die wirklich festgestellt haben dass sich die Unfallzahlen dadurch reduziert haben.

00:54:44: Es ist klar das eine politische und demokratische Debatte ist, die nicht von der Hand zu weisen ist.

00:54:52: da gab es auch Schwierigkeiten und Kontraste ganz klar und ja genau.

00:55:03: also.

00:55:03: soweit zur Mobilität in den Städten.

00:55:06: Vielen, vielen Dank.

00:55:07: Und wir nähern uns jetzt dem Ende unseres ersten Teils und verabschieden gleich.

00:55:13: Volker Wissening.

00:55:14: Ich möchte Herrn Wissing aber quasi mit einer Frage verabsieden, wie es manchmal so schön ist.

00:55:20: Und zwar eine Frage die glaube ich viele Leute, wenn sie jetzt ihren Sommerurlaub planen auch beschäftigt.

00:55:28: Das ist eine Frage, die wir bekommen haben – auch um Q&A Inwiefern beeinflusst die aktuelle Grenzkontrollpolitik der derzeitigen CDU-geführten Regierungen den Verkehrs- und Warnfluss innerhalb der EU?

00:55:41: Dies bezieht der Fragesteller explizit auf dem von Herrn Dr.

00:55:44: Wissim betonten Warn, Verkehr von Skandinavien nach Italien also ist ja auch während ihrer Amtszeit war natürlich auch Grenzkontrollen im Thema gab es damals schon in den Grenzen zu Österreich und im Süden ganz generell.

00:56:00: wie haben Sie da als Verkehrsminister drauf geschaut?

00:56:03: Wie gucken sie jetzt darauf auf die Politik der aktuellen Regierung?

00:56:11: Ich sehe das kritisch, ich habe das immer sehr kritisch gesehen.

00:56:15: Sie sehen im Mittaggrund die Kulturlandschaft meiner Heimatregion.

00:56:19: Das ist etwa fünfzehn Kilometer von der deutsch-französischen Grenze entfernt.

00:56:25: Wir leben hier im grenzüberschreitenden Miteinander.

00:56:30: Man kauft auf beiden Seiten ein Begegnet sich im Alltag sind man als Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsplatz aber eben auch in Alltags.

00:56:38: Einrichtungen und Grenzkontrollen empfindet man hier als verstörend, weil wenn man nicht versteht das wäre so wie warum man das braucht.

00:56:46: Das wäre so ähnlich wie wenn man in Deutschland zwischen Bundesländern Grenzkontrollens einführen würde um dort bestimmte Dinge zu überwachen.

00:56:54: also es passt nicht zu einem wirklich geeinten Europa und deswegen sehe ich sehr kritisch und wenn man solche Grenzkontoillen so durchführt dass man ich sag mal gezielt verhandelt, dann bedeutet das natürlich dass auch der grenzüberscheidende Verkehr behindert wird.

00:57:16: Dass Menschen nicht zu dem Arbeitsplatz kommen und es hat negative wirtschaftliche Wirkungen.

00:57:22: also auch hier gilt bei allem was wir an Debatten führen über Migrationen und die damit verbundenen Herausforderung.

00:57:32: hier gilt wir müssen rational pro europäisch agieren.

00:57:37: Das heißt, wir brauchen mehr Integration in der Europäischen Union.

00:57:40: Wir brauchen stärkere gemeinsame Verantwortung für Migration und eine starke Überwachung der europäischen Außengrenzen aber nicht der Binnengrenzen.

00:57:53: Vielen Dank!

00:57:53: Ich finde, für diesen zwei Tage vor dem Europa-Tag war das noch mal ein starkes Plädoyer.

00:57:58: Auch für die Rückkehr des Schengenraums, man muss ja leider sagen der Schengernraum ist gestört aktuell gerade und das ist genau auch nochmal ein sehr gutes... Statement gewesen in diese Richtung.

00:58:11: Dann darf ich, Herr Wissing Sie müssen los einmal ganz herzlich danken und verabschieden.

00:58:17: wir gehen jetzt dann über den zweiten Teil und vertief noch ein paar Dinge die sie auch und Dr.

00:58:21: Schifferi dann auch angesprochen haben und sagt vielen Dank!

00:58:26: Ich danke auch für deine gute Diskussion.

00:58:28: alles Gute für Sie und viel Erfolg!

00:58:30: Alles Gute, danke Ihnen auch Tschüss!

00:58:33: Danke aber von meiner Seite mit Dr.

00:58:35: Wissink einen schönen weiteren Abendverlauf.

00:58:38: Und ja, wir gehen jetzt über in den Subteil angekündigt und werden – und deswegen danke ich auch nochmal ganz besonders Herrn Schickwerdi Sie haben vorhin halt auch schon das Stichwort dieser Transformation der Mobilität an jahrelngierende Kulturwandel.

00:58:57: Den wollen wir jetzt ein bisschen näher vertiefen.

00:58:59: Wir werden auch gleich gewiss noch auch die Aspekte, die wir jetzt in der ersten Runde angerissen haben.

00:59:07: Ich möchte gerne nachher nochmal ausführlich halt auf den PNRR zu sprechen kommen weil das wirklich ein großer und bedeutender Hebel ist für Italien in Richtung die Transformation mehr dazu lernen können und etwas daraus lernen können in Deutschland, wo ja auch gerade vor extremen Transformationen der Infrastruktur oder Mobilität stehen.

00:59:33: Aber jetzt hat sich gerade in diesem Moment bildlich auch zugeschaltet Katja Deal schönen guten Abend das passt perfekt!

00:59:40: Und dann darf ich halt irgendwie mit diesen Worten das erste Panel schließen Und Katja, dir grüßen und Max, du darfst auch gerne noch mal von deiner Seite begrüßen.

00:59:52: Ihr habt auch im Vorgespräch hinsichtlich des Statements euch abgesprochen.

00:59:56: Deswegen übergebe ich jetzt nochmal an dich!

00:59:58: Nicht verraten dass wir Fragen verschicken... Nein, schön Katja die, dass sie heute Abend da sind Ich will... Da ist auch noch ein kleiner Spezialgastin hat...

01:00:15: Dann darf ich auch Massimo Romagnoli noch vorstellen.

01:00:17: Erst, wie man sieht unterwegs auf Reisen hat sich aber trotzdem sehr gerne halt hier zugeschaltet und wir werden dann nachher nochmal die Fragen, die wir auch im ersten Teil da sind schon viele in Bezug auf die Mobilität.

01:00:34: Aber jetzt hören wir dann erst mal die Katyalil.

01:00:41: Ja guten Abend!

01:00:43: Ich hoffe das Webinar verläuft gut.

01:00:45: Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

01:00:48: Danke vielmals.

01:00:50: Okay, und dann ist immer zwei Sprache sehr lustig.

01:00:56: Erst mal bevor ich Katja Deal vorstelle einen Aufruf an alle Menschen die aus Italien dabei sind, die mich jetzt ja nur in Italienisch hören stellt gerne auch eure Fragen auf italienisch.

01:01:07: wir haben gerade ganz viele deutsche fragen würden total gern auch italienische fragen also Menschen die in der Hauptsprache italienischen sprechen haben.

01:01:16: also stellt sie sehr gerne auch damit Sichtweisen bekommen.

01:01:21: Sonst lernt ihr ganz viel darüber, wie Deutschland so tickt was die Fragen angeht, was ja auch spannend ist aber gerne auch anders drum.

01:01:31: und jetzt darf ich Kathedil Vorstellen, Kathedill ist bekannte deutsche Autorin, Podcasterin und Verkehrswenderaktivistin.

01:01:40: So sagt sie.

01:01:40: jedenfalls Wikipedia glaube ich das kann man so stehen lassen.

01:01:44: mit ihrem ersten Buch Auto Korrektur Mobilität für eine lebenswerte Welt stieg sie ganz hoch in die Bestsellerlisten ein und hat damit auch Preise oder ziemlich viele preise sogar gewonnen.

01:01:55: und seit zwei tausend neunzehn kommt alle zwei wochen ihr podcast sheetries mobility heraus.

01:02:00: Und dort beschäftigt sich mit inklusiver nachhalt und nachheriger mobilität.

01:02:04: und vor zwei jahren glaube ich jetzt so knapp ist ihr zweites buch rausgekommen raus aus der autokratie das sind alles deutsche wortspieler.

01:02:10: also ich bin gespannt wie die wie die dolmetscherin das hinbekommen.

01:02:14: rein in die mobilität von morgen heißt das buch geschrieben dafür ziehinterviews mit gesprächssaterinnen aus deutschland aber auch was andere und deswegen ist es sehr schön, dass wir heute diesen europäischen Blick haben zwei Tage vor dem Europatag.

01:02:26: Und wir freuen jetzt einfach was Katja Deal uns zu sagen hat.

01:02:30: dann holen wir noch mal Davide Giferri rein und und dann gucken wie sich die Diskussion hier so weiter entwickelt.

01:02:39: ihr könnt weiterhin Fragen stellen.

01:02:41: liebe Katja Diele Sie haben das Wort.

01:02:44: Wir haben uns gar nicht über auf du oder sie geeinigt, aber wir haben so eine lustige Mischung von daher.

01:02:49: Machen wir wie es geht.

01:02:49: Italienisches glaube ich dann sowieso sieht.

01:02:51: Nicht nur der italienische Kollege ist unterwegs sondern die man hier an meinem Hintergrund zieht.

01:02:57: Erst mal danke für die Einladung!

01:02:59: Ich stoße etwas später dazu und das passt vielleicht auch hervorragend weil ich vor drei Sekunden noch mit Jugendlichen zusammen... die in Stadt und Land wohnen, diskutieren durfte.

01:03:10: Wie stellen sie sich das Ganze eigentlich vor mit der Mobilität von Norgen?

01:03:13: Und wie gestoßen auch so städtische auf ländliche Sichten... Da gab es zu meinem Spiel einen jungen Herrn, der hat gesagt bei mir im Ort wurden achtzig Leute und er sagte, der Kollege aus Berlin, so viele wohne bei mir am Haus, weil er in meinem Hochhaus in Berlin wohnt!

01:03:29: Und ich fand total inspirierend.

01:03:30: Ich hab jetzt natürlich, muss ich gestehen alles vorher nicht verfolgen können.

01:03:33: deswegen bitte ich um Entschuldigung wenn ich da jetzt keine Anknüpfungspunkte finde weil sich normalerweise das natürlich gerne tun würde.

01:03:39: aber die wichtigste Forderungen von diesen Jugendlichen kann ich gerne mal mitgeben dass Deutschland Ticket sollte günstig sein für alle Menschen die in Armut leben Kindergeld beziehen oder ähnliches.

01:03:52: also das fand ich einfach ein sehr schönes Signal auch für den heutigen Abend vielleicht und für unsere Diskussion.

01:03:57: da ging es überhaupt nicht um Technik sondern den Jugendlichen war sehr wichtig, dass alle Menschen mobil sein können.

01:04:03: Gut mobil sein kann und das hat mich sehr gerührt muss ich sagen, dass diese Zielgruppe die noch gar keinen Führerschein hat, die waren alle unter achtzehn auch berichtet hat, was sie zum Teil auf sich nimmt um zu Ausbildungsplätzen zum Hobby oder ähnlichen zu gelangen.

01:04:22: Ein junger Herr

01:04:22: z.B.,

01:04:22: er hat sich ein E-Bike angeschafft, um anderthalb Stunden hin und anderthaltstunden zurück zur Arbeit zu fahren zum Ausbildungssplatz weiter im ländlichen Leben Und ich habe für mich so ein paar Bulletpoints mitgebracht und ich glaube das wir immer wieder vergessen und was vielleicht auch immer so ein bisschen meine Aufgabe ist in dieser Debatte um die Zukunft auch Europas weil ich bin absolute Europa-Fan.

01:04:46: Ich glaube an die Idee von Europa ist das für mich mehr als ein Konstrukt von Ländern, sondern es ist sehr viel an Kulturen – es ist auf einem kleinen Gebiet im Vergleich zu den USA oder ähnlichen Ländern – sehr viel unterschiedliches zu entdecken und sehr viele Menschen die unterschiedliche Lebensweise kulturen pflegen.

01:05:06: Und ich bin vor zweit immer mit dem Bitter Rate Ticket noch einmal unterwegs gewesen mit meinem Faltrad und den Zügen in Europa und war total begeistert, dass wir das machen können.

01:05:15: In Europa uns gegenseitig besuchen, uns gegensichtlich kennenlernen.

01:05:20: Und ich glaube, das ist für mich so der wichtigste Faktor.

01:05:22: Mobilität bedeutet immer auch Teilhabe.

01:05:24: Mobilitet bedeutet auch immer nur nicht sich zu bewegen sondern auch zu Orten des Interesses kommen zu können.

01:05:33: falsch gepolt, werden wir nicht auch sagen würden und das sollten wir in Zukunft verantwortlicher machen.

01:05:37: Und da hat Volker Wissinger als ehemaliger Bundesverkehrsminister ja mitgestaltet.

01:05:42: er hat dieses Deutschlandticket mit begründet ein Ticket eine Flatrate für den Regionalverkehr in Deutschland in Bussen und Bahnen was von vierzehn Millionen Menschen genutzt wird also eine unglaubliche Zahl an Menschen die durch dieses Ticket Ich kann einsteigen, wann ich will und wo ich will.

01:06:00: Und ich muss mich nicht darum kümmern welches Ticket ich brauche eine unglaubliche Freiheit glaube auch gewonnen haben.

01:06:06: Natürlich sind die Debatten speziell in Deutschland sehr auf das Auto bezogen weil wir auch in Deutschland natürlich Regionen haben wo nicht viel ohne Auto geht aber ich wünschte mir dass Kinder jugendliche Menschen in Armut oder Behinderte immer auch mobil sein können ohne Führerschein ohne Auto.

01:06:23: und das ist glaube ich die Aufgabe die da vor uns liegt.

01:06:26: Wir haben gerade die Klimakadastrophe, die bringt Druck auf das ganze Thema.

01:06:30: Wir gucken auf das CO² und wir sollten diesen Druck den wir da haben nutzen um zu schauen was können wir loslassen?

01:06:37: Was müssen wir wieder aufbauen und was kann vor allen Dingen auch die europäische Idee dafür eine Rolle spielen?

01:06:44: Und dann muss ich vielleicht schon so ein bisschen zu dem kleinen Kränchen nicht vergießen musste.

01:06:48: Das war nicht immer einfach in Europa mit dem Interrayticket unterwegs zu sein.

01:06:53: Manchmal musste ich Brüfe schreiben, manchmal musste ich Dinge vor zwei Wochen vorher bestellen.

01:06:58: In manchen Zügen konnte ich nicht fahren mit dem interrayt ticket.

01:07:01: also ich brauchte fast so ein bisschen jemanden der mir das ganze System auch erklärt und dass ist natürlich etwas... Das ist anders mit dem Auto da drehe ich den Schlüssel und nutze die Autobahn in Europa.

01:07:13: ja das System der Bahn ist ein bisschen komplizierter und könnte halt vereinfacht und gestärkt werden Weil ich glaube die Jugend von heute, da gibt es ja auch diese tolle Aktion.

01:07:22: Dass junge Menschen die achtzehn werden und das Interrail-Ticket geschenkt bekommen um Europa zu entdecken.

01:07:28: Und ich glaube es ist eine andere Art Europa in den Bahnen und Bussen zu entdenken als wenn man mit dem Auto zu einem bestimmten Ziel fährt.

01:07:35: also ich wünsche mir einfach die Freiheit der Mobilität selbst zu gestalten und dass die Kinder von heute vielleicht noch gar nicht mehr so verstehen warum zum Beispiel in Deutschland fast jeder Weg mit dem Outro gemacht wurde.

01:07:46: Also so ein bisschen von der Vision aus zu denken, das habe ich heute mit den Jugendlichen auch besprochen.

01:07:51: Ich hab sie gefragt wie wollte denn in Zukunft leben in euren Dörfern und kleinen Gemeinden?

01:07:56: Und da kamen ganz andere Ideen als vom Status quo ausgucken zu sagen was können wir jetzt damit machen!

01:08:02: Das müssen wir uns wieder ein bisschen angewöhnen.

01:08:04: Wir sollten uns angewöhnen.

01:08:05: deswegen habe ich auf dem Kinderbuch übrigens geschrieben die sollten uns wieder angewöhnend ein bisschen mehr zu träumen bis ja mehr Sehnsucht zu haben nach dieser Zukunft die vielleicht besser ist für alle Und ich glaube, das ist in unserer erwachsenen Welt manchmal gar nicht so wohl gelitten.

01:08:19: Träumerisch zu sein oder etwas Neues sich auszudenken wird manchmal so ein bisschen despektierlich behandelt und ich möchte aber nicht weglassen dass ich natürlich auch mit Arbeiterinnen der Autoindustrie im Austausch bin und die träumen natürlich momentan vor allem davon, dass ihr Job erhalten bleibt.

01:08:40: Ich habe einen Buch geschrieben mit einem VW-Arbeiter, der seit vierzig Jahren bei Volkswagen arbeitet und der sich mit anderen zusammen in Konzernen die Frage stellt, warum werden Jobs eigentlich abgeschafft zu Zehntausenden bei uns?

01:08:55: Können wir nicht andere Dinge bauen als nur Autos.

01:08:58: Was machen wir mit den großartigen Werken wie wir in ganz Europa haben?

01:09:02: Da ist momentan die Rüstungsdebatte dazu gekommen.

01:09:04: das müssen auch ehrlich statuieren.

01:09:06: aber natürlich wünschen sich diese Menschen auch Teil der Lösung zu werden vielleicht Busse und Waren zu bauen oder die sichere Infrastruktur im Inneren unserer Länder zu gestalten.

01:09:16: Das sind für mich ganz tolle Gespräche gewesen, weil ich gemerkt habe auch diese Menschen stellen sich Fragen wie gestalten wir die Zukunft so?

01:09:23: Dass es auch für uns in der Autoindustrie, die vielleicht zur Mobilitätsindustrie werden kann ein besseres Leben geben kann und auch ein Leben wo wir für die Menschen Sorge tragen die nicht nur mit Autos unterwegs sein können.

01:09:36: Und ich glaube, das Leben was wir führen wollen ist ein Leben... ...was nicht nur klimagerecht ist sondern auch sozial gerecht.

01:09:43: Was kindergerecht ist.

01:09:45: Was auch alten Menschen erlaubt in ihren alten Wohngebieten zu bleiben und andere Lösungen zu finden.

01:09:51: In Deutschland gibt es zum Beispiel gerade einen Boom der On Demand Rufbus Systeme.

01:09:56: Das sind Busse im ländlichen Raum.

01:09:58: die können sie rufen per App oder Telefon.

01:10:00: Die fahren nur wenn jemand fahren möchte Und da hat zum Beispiel der Volkswagen Konzern so einen kleinen Bus gebaut, der auch jetzt elektrisch in meiner Heimatstadt Hamburg fährt.

01:10:11: Auch autonom fahren soll.

01:10:13: Und da merkt man vielleicht sogar schon, dass da eine Transformation stattfindet.

01:10:17: Die größer ist als nur das Auto zu bauen und die vielleicht auch Weltmärkte eröffnen kann weil wir aus Europa heraus können vielleicht die Industrien und die Länder wo die Automobilität noch nicht so dominant ist anders gestalten lassen.

01:10:31: Äthiopiens zum Beispiel hat die Verbrennerfahrzeuge ausgeschlossen gerade weil sie sagen wie haben diese Bodenschätze gar nicht?

01:10:37: Wir wollen elektrisch fahren!

01:10:40: wenn er so einen Volkswagenkonzern, die entsprechenden Fahrzeuge liefern kann.

01:10:43: Warum nicht?

01:10:44: Und ich glaube das ist etwas... Da kommen wir auch schnell zum Faktor Angst leider!

01:10:49: Wir haben verlernt an der Veränderung Lust zu empfinden.

01:10:53: Wir haben verlernen an der Gestaltung Lust zu finden sondern die Veränderungen macht uns Angst und Ich habe dafür ein großes Verständnis weil sie gerade in einer Situation der multiplen Krisen natürlich sind.

01:11:03: Und alles, was bleibt, gibt uns Sicherheit.

01:11:06: Scheinbar aber auch nur weil die Welt um uns herumdreht sicher weiter und ich glaube der Alternative kann nicht sein wir machen das alte so lange bis wir vor die Wand gefahren sind sondern wir müssen die verantworten gerade auch für die deutsche Autoindustrie übernehmen dass wir sagen wir müssen mit der Zeit uns verändern.

01:11:24: zu den Märkten die sich verändern Und ich glaube, da ist auch weiterhin Auto vorhanden.

01:11:29: Aber vielleicht ist nicht mehr jedes Auto im alleinigen Besitz.

01:11:32: Vielleicht gibt es mehr Carsharing-Modelle die auch von Autoindustrie mitgesteuert werden können?

01:11:38: Ich sehe da Mut!

01:11:39: Ich seh aber auf Sorge und wir alle wissen was passiert wenn wir Angst haben wären wir weniger mutig.

01:11:45: Und wenn wir da Signale aus Europa heraus senden können, wo ich sagen muss dass viele Dinge ja von Europa die in der deutschen Autoindustrie nicht nur beliebt sind.

01:11:53: Die Flottengrenzwerte und ähnliches.

01:11:56: Die haben aber diese Industrie bewegt und zwar in die richtige Richtung und aktuell gibt es Debatten das wieder aufzulösen.

01:12:03: Es gab aber auch einen großen Spiegelbericht.

01:12:05: Das ist ein großes Magazin in Deutschland, wo gesagt wurde es sind eigentlich nur wenige Stimmen der Autoindustrie die zum Beispiel sagen wir sollten nicht elektrisch werden sondern den Verbrenner weiter

01:12:14: machen.

01:12:15: wie meisten wissen das es in diese Richtung geht und ich glaube es ist ein guter Rahmen dem man schaffen kann dass sich diejenigen die sich verändern auch wohlfühlen in neuen Rahmenbedingungen die ihnen den Schutz geben diese Veränderung auch durchzuführen.

01:12:31: Ich bin zuversichtlich Das merkt man hier vielleicht nicht jeden Tag an, weil ich mir auch Sorgen mache um die, die nicht mehr mobil sind.

01:12:38: Und ich stelle auch gerne unbequeme Fragen den Status quo betreffend.

01:12:43: Weil ich glaube wir machen ganz viel richtig aber sie sollten nicht alles so lassen wie es ist.

01:12:47: und ich glaube dass Kinder auf dem Schulweg alte Menschen im ländlichen Raum behinderte ein Recht auf eine Mobilität haben, die allen dient und die eben nicht bedeutet das wir vom Auto abhängig sind sondern dass wir die Freiheit haben eine Wahl zu treffen, der auch wirklich mir gerade zum Europatag und zu den Impulsen von Europa, die da ausgehen können.

01:13:10: Dass wir das gemeinschaftlich machen, denn – und das ist vielleicht mein finales Wort – ich möchte es auf gar keinen Fall mit Google machen!

01:13:16: Ich möchte es mit europäischer Kompetenz, ich möchte nach europäischen Regeln.

01:13:23: Und ich glaube, da haben wir was ganz Gutes geschaffen in Europa, auf dem wir auffornen können.

01:13:27: Dankeschön.

01:13:33: Vielen vielen Dank Für diese Keynote.

01:13:35: nochmal und ich ergebe hier einmal an Karolina.

01:13:40: Ja, vielen Dank liebe Katja für diesen tollen Beitrag sehr inspirierend auch diese Perspektiven die ich sage einfach du eingebracht hast gerade halt auf diesem Aspekt weil wir sprechen ja über einen Zukunftsthema Mobilität der Zukunft wo wir wollen.

01:13:59: Das hatten wir doch im ersten Teil, die Europaperspektive.

01:14:01: jetzt haben in zwei Tagen den Europatag und junge Menschen sich diese Zukunft vorstellen.

01:14:08: und auch möchte ich jetzt eben nochmal die Perspektive halt aus Italien hineinholen und switcht jetzt noch mal kurz ins italienische.

01:14:16: deswegen

01:14:25: Ja, also auch innerhalb des Festivals für nachhaltige Entwicklung hat man ja immer versucht die Jugendlichen mit einzubinden.

01:14:32: Wie sehen Sie diese Transformation?

01:14:35: Auch gerade vor dem Hintergrund eines Landes das demografisch gesehen viele ältere Menschen hat und Die Jungen sind ja eigentlich der Motor für die Transformation.

01:14:57: Also möchten Sie vielleicht darauf antworten?

01:15:07: Auch als verantwortlicher von Futura Network möchte ich diese Frage auch an Donato Esperoni erwähnten, wie sieht das aus mit den Jugendlichen in Italien?

01:15:18: also können wir hier vielleicht einen Überblick haben über dieses Thema und Ich hoffe, dass Massimo es geschafft hat sich dazu zu schalten.

01:15:31: Gibt es hier Probleme?

01:15:38: Also ich hoffe sie könnten die Übersetzung hören ja das klappt toll gut aber wir kommen auch später noch einmal auf dieses Thema zurück.

01:15:50: gerade vor dem Hintergrund des wahren Verkehrs Gut also Kulturwandel kommen wir nochmal zu diesem thema.

01:15:57: Wie kann man diese Transformation begleiten Die mit dem PNR einhergegangen ist.

01:16:12: Also die Verbindung zwischen Norden und

01:16:15: Süden,

01:16:16: versuch dein Netz zu schaffen wo sich die Personen wirklich frei bewegen können?

01:16:22: ich habe das Gefühl dass in Italien sehr viel auch mit der Eisenbahn gefahren wird und in diesen Tagen haben wir gehört, dass Italo versucht ab zwanzig achtundzwanzig auch einen Fuß in den deutschen Markt zu bekommen.

01:16:48: Da haben wir dann vielleicht auch italienische Züge in Deutschland.

01:16:57: Also wie wird das alles gesehen von der italienischen Bevölkerung?

01:17:05: Ja, das ist ein Thema über das wir sehr viel veröffentlicht haben also dieser kulturelle Wandel der den Menschen die Möglichkeit gibt, sich leichter auch auf nationaler Ebene vorzubewegen.

01:17:23: Und in Italien ist es ja das geografisch und morphologisch gesehen die Situation sehr einzigartig ist.

01:17:30: also wir haben ein sehr enges Land mit sehr vielen Bergen und Hindernissen und das sind natürlich auch sogenannte Brüche sagen wir das mal die dazu führen, dass die Verbindungen zwischen einzelnen Bereichen in Italien nicht immer ganz einfach ist.

01:17:57: Rahmen des Festivals überlegen wir uns natürlich auch.

01:18:01: Wir stellen sehr viele Überlegungen zu den Nachhaltigkeitszielen an und die Mobilität ist ein Thema, das in diesem Zusammenhang immer wieder angesprochen wird.

01:18:12: Man versucht hier mehr soziale Nachhaltigkeit und Erwohlbefinden anzustreben, mehr Wohlstand zu erreichen.

01:18:27: Das betrifft natürlich auch ein Land, das unterschiedliche Bevölkerungsschichten hat.

01:18:35: Hier gibt es auch Nobelpreisträger die sich Gedanken gemacht haben zu den Themen nachhaltige Entwicklung und in dem Beispiel ging es darum, dass wir frei sein müssen uns zu bewegen innerhalb unseres Landes von einem Ort zum anderen und das ist natürlich Ganz wichtig, dass wir hier die gleichen Möglichkeit haben wie auch Burger D in einem anderen Bereich oder einer anderen Region Wohnen.

01:19:11: Also man muss hier für die gleichen Bedingungen für alle sorgen und vor diesem Hintergrund haben wir auch Investitionen geleistet gerade auch für die Eisenbahnlinien und Verbindungen im Süden des Landes, die noch nicht so weit entwickelt sind Wie in anderen Bereichen.

01:19:30: Hier gibt es also einen großen Unterschied auch zum Zentrum Italien zum Norden.

01:19:35: Und das schafft natürlich große Chancen für alle Bürger, vor allem für die jungen Menschen in Italien – das wurde ja vorher auch schon ganz richtig angesprochen als Katja gesprochen hat und erzählt hat von ihren Interrail-Erfahrungen also... Deswegen ist es ganz wichtig, dass die junge Leute hier auch eine gewisse Freiheit haben um sich zu bewegen auf nationaler Ebene und noch mehr natürlich auch in ganz Europa.

01:20:02: Und das ist natürlich eine Frage auch, die einen kulturellen Wandel hervorgerufen hat.

01:20:09: Wir sehen, dass es immer mehr Jugendliche gibt, die diese Chancen nutzen.

01:20:18: die neuen Generationen sind auch nicht mehr so auf ein eigenes Auto versessen, wie wir vorher auch schon gehört haben.

01:20:25: Das ist also ganz typisch für die jungen Menschen von heute und Wir sehen auch das in Italien Die junge Leute immer später erst den Führerschein machen.

01:20:42: früher war das mit achtzehn gleich aber Inzwischen sieht es nicht mehr aus.

01:20:48: Von daher sehen wir, dass die Jugendlichen gar nicht mehr so diese Notwendigkeit verspüren ein eigenes Auto zu haben.

01:20:57: Sondern sie können sich auch gut und gerne mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen.

01:21:02: Das ist natürlich auch eine kulturelle Herausforderung, die wir auch selbst aktiv fördern müssen.

01:21:13: hinsichtlich des Angebots das ausgeweitet werden muss.

01:21:17: Wir müssen über ausreichend Verkehrsträger verfügen Und auch die Nachfrage muss noch angeregt werden.

01:21:24: Denken wir auch an Deutschland, was es hier für Anreizsysteme gibt.

01:21:29: in Italien haben wir das nicht so stark.

01:21:37: vielleicht gibt es etwas auf Ebene der einzelnen Gemeinden wie schon gesagt habe.

01:21:43: aber ich möchte noch etwas dazu sagen zu den jungen Leuten.

01:21:48: wenn ich das darf ja bitte gerne hören wir leider nichts mehr.

01:21:58: Ich fühle sich das Mikrofon aus.

01:22:04: Jetzt habe ich das Mikrofon angemacht.

01:22:07: Gut, also in Italien wurde eine Umfrage gemacht und eine Forschungsarbeit durchgeführt um die Auswirkungen auf die neuen Generationen zu analysieren.

01:22:37: Also es ist eine Analyse der Folgenabschätzung und das hat zu ganz konkreten Ergebnissen geführt.

01:22:43: Das Problem der jungen Italiener ist erstmal, dass es nur sehr wenige sind.

01:22:47: also gerade gestern bei der Öffnung des Festivals in Mailand war ein Demograf Erosina und er hat darüber gesprochen, dass auch die der Einflussbereich, der jungen Leute hinsichtlich der Wahlen immer weniger wird.

01:23:08: Die jungen Leute sind sehr stark engagiert um gegen das Präkariat vorzugehen.

01:23:17: Es ist für sie sehr schwierig dass Sie einen Einstieg in das Arbeitsleben finden und eine Familie gründen.

01:23:23: Im letzten Jahr hatten wir Das sind objektive Schwierigkeiten, dass wir die jungen Menschen hier mit einbinden können.

01:23:42: Aber wichtig ist... Ja, gerade auch eine Volksabstimmung hatten in Italien und da haben wir gesehen dass sehr viele junge Leute an dieser Abstimmung teilgenommen haben.

01:24:00: Also die Wahlbeteiligung war sehr hoch obwohl es ja so wenig Jugendliche gibt in Italienne.

01:24:04: aber trotzdem sehen wir das sie sehr stark engagiert sind gerade auf politischer Ebene Und deswegen ist es auch wichtig dass wir ihnen auch mittel- und langfristige Perspektiven geben können.

01:24:16: Dankeschön Donato.

01:24:18: Ja,

01:24:19: ich weiß nicht.

01:24:20: Ich glaube wir haben auch ein paar Fragen in unserer Chat die du Max da wieder oder auch Katja geben willst richtig?

01:24:29: Genau!

01:24:30: Vielen Dank.

01:24:31: und zwar eine unserer Topfragen ist dann hier noch von Klaus der fragt warum gestaltet sich die Transformation von Infrastruktur zusammenspielpünktlichkeit der deutschen Bahn im verbunden europäischen Verbindung so schwer?

01:24:44: was sind die Ursachen Darin und was muss ich grundsätzlich ändern, damit wir schneller vorankommen?

01:24:49: Und ich will die Frage ein bisschen zuspitzen auf ein ganz konkretes Projekt das unsere Länder verbindet.

01:24:56: Die eine Seite ist die italienische Seite der Brenna Basis Tunnel, die wirklich die Hauptachse werden soll für den europäischen Güterverkehr auch über Alpen.

01:25:09: Da ist die Italienische Gut in der Zeit, fast fertig.

01:25:16: Und die deutsche Seite sieht es eher aus und da ist das gar nicht so viel was da angeschlossen werden muss.

01:25:22: Ich weiß nicht was der letzte Stand ist aber ich denke zwanzigvierzig-zwanzigfünfzig scheint da aktuell realistisch zu sein.

01:25:28: Das ist vielleicht ein Beispiel dafür dass bei europäischer grenzüberschreitender Infrastruktur auch ganz unterschiedliche Geschwindigkeiten legen, die dann dazu führen, dass so ein riesiges Projekt wie dieser Basistone, wer das nicht kennt, muss das mal googeln!

01:25:41: Das ist ja ein ganz faszinierendes Projekt dass das Brach liegt.

01:25:46: Und die Frage möchte ich sowohl an Katja als auch an Davidi stellen, wo in eurer Erfahrung, woran hakt das?

01:25:55: Wie kann man diese großen europäischen Projekte, die wir ja brauchen – Volker Wissinger hat es im Anfang auch gesagt – selbst für diese militärische Mobilität auch in Richtung Osteuropa.

01:26:06: Diese Verbindung brauchen wir gerade auf der Schiene.

01:26:09: aber scheint so, sobald da mehr als zwei Länder beteiligt sind und anscheinend, wenn Deutschland beteiligt ist, dann scheint es nicht zu funktionieren.

01:26:16: Also wie ist da euer Blick drauf auch aus eurer Erfahrung und wie kann man sowas beschleunigen?

01:26:21: Und vielleicht dann auch Katja zuerst und dann Davidi.

01:26:24: hat das Italien geschafft dieses Mega-Projekt von eurer Seite dann doch so gut und schnell zu machen.

01:26:30: Habt ihr der vielleicht Ratschläge die deutsche Bundesregierung, wie sie die zwanzig vier oder dreißig Kilometer, die da fehlen noch hinbekommt?

01:26:37: Katja Das ist

01:26:41: auch etwas, was mir fast schon ein bisschen peinlich ist.

01:26:48: Weil ich war, saß letzten, ich finde unglaublich viel auch in Österreich und der Schweiz unterwegs.

01:26:52: Und ich saß erstmalig im ICE, der nicht mehr in die Schweiz durfte weil er dreizehn Minuten Verspätung hatte.

01:26:59: Wir mussten am Bahnsteig umsteigen in einen Schweizer ICE damit die Pünktlichkeit der Schweizer Bahn nicht gefeiert wird.

01:27:06: Da kann man drüber schmunzeln oder man kann drüber nachdenken Weil ich glaube Österreich und Schweiz haben geschafft, dass sie auch stolz sind auf ihre Bahnen.

01:27:15: Ja?

01:27:15: Also es ist sowas ein ganz anderes Verhältnis auch von Nationalstolz zu diesem Verkehrsmittel.

01:27:21: Und die italienischen Menschen, die zuschauen, können auch gerne mal im Internet nach Stuttgart ein-zwanzig schauen.

01:27:27: also wir haben auch durchaus in Deutschland Projekte bei der Bahn, wo man sich denkt Man wird's dann endlich mal fertig!

01:27:34: Ich glaube wir in Deutschland diskutieren natürlich gerade relativ viel über Bürokratieabbau.

01:27:39: Aber ich glaube, wir brauchen auch eine Priorisierung.

01:27:42: Und da hat Österreich unter der grünen Klimaschutzministerin damals noch Leonore Gewerzer ja alle Autobahnprojekte abgesagt auf den Lobautunnel zum Beispiel weil sie gesagt haben erstes verursacht das so Tapio Zwei.

01:27:57: zweitens bindet das Mittel in Sinne von Geld, aber auch Personal.

01:28:01: Und ich glaube wir versuchen gerade natürlich in Deutschland überhaupt erstmal den Sanierungsstau der Bahn zu lösen.

01:28:08: Wir fahren ja zum Teil noch auf Weichen außer Kaiserzeit und gleichzeitig halt diese großen Projekte zustimmen.

01:28:14: Da braucht es etwas was priorisiert und nicht alles gleichzeitig macht und was vielleicht auch mal als Autodepriorisiert.

01:28:21: also die mutige Entscheidung dazu sagen wir müssen jetzt mal ran fünf Jahre Bahn First Und ich glaube, da könnte auch eine Lösung drin liegen vielleicht.

01:28:29: Aber ich weiß nicht wie der Wiese es sieht!

01:28:31: Ja, bin ich jetzt gespannt wie David das sieht.

01:28:34: Ich weiß noch eine Zeit als ich vor zwanzig Jahren Interrail fahren wollte.

01:28:37: dann hat man gesagt wo Italien da sind die Züge ja noch schlimmer als in Deutschland und heute meine Reisen nach Italien ist was ganz anderes.

01:28:45: Da wird man sehr überrascht wie das Bahnnetz doch ist und dass diese Vorurteile von früher gar nicht mehr gelten.

01:28:52: Wie hat Italien das geschafft?

01:28:54: Und vielleicht auch wie habt ihr die Südseite des Brenner Basistudels so schnell hinbekommen?

01:29:10: Ja, das ist eine sehr schwierige Frage.

01:29:15: Aber ich muss sagen, dass man sagt, dass die Italiener jetzt so pünktlich sind und so... Das ist natürlich alles relativ gut!

01:29:30: Also um was geht es denn hier eigentlich?

01:29:34: Wir haben zwei Fragen in einer.

01:29:36: Erst mal die Pünktlichkeit der Dienstleistungen Und ja, das ist natürlich richtig.

01:29:44: Dass die Züge pünktlicher ankommen.

01:29:47: und dann haben wir die zweite Frage.

01:29:49: Das ist die Effizienz bei der Verwirklichung dieser Bauarbeiten.

01:29:54: also gut fangen wir mal beim letzten Punkt an warum Italien in dieser Phase gerade so pünftig ist.

01:30:06: sagen wir mal Wir sehen, dass wir... Hier wirklich auch die Leitlinien dieses Projekts einhalten und das, weil wir im Jahr zweitausend ganz stark auf den Ausbau der Hochgeschwindigkeitslinien gesetzt haben.

01:30:29: Das war eine ganz klare Entscheidung und eigentlich ist die Linie die gleiche wie in Deutschland.

01:30:36: In Deutschland ist natürlich ein viel größeres Land mit einer größeren Bevölkerung auch aber Trotzdem haben wir in Italien einen hier mehr gemacht hinsichtlich des Ausbaus der Hochschwindigkeitslinien.

01:30:57: Das ist ein sehr umfangreiches Projekt.

01:31:00: Wir haben hier auch seit dem Jahr zweitausend extrem viel in die Infrastruktur investiert und deswegen haben wir natürlich auch Know-how bekommen, also wir verfügen heute auch über Kenntnisse bei der Planung gerade beim Brenner Basistunnel, die wirklich sehr umfangreich sind.

01:31:23: müssen zwei bis drei Bohrungen durchführen und das bedeutet auch sehr viel Technologie und Fachkräfte.

01:31:30: Das ist sehr umfangreich.

01:31:33: also man arbeitet natürlich in einem Tunnel, dass es nicht ganz einfach da braucht man die richtigen Geräte und man braucht auch das Know-how und das sind ja schon einige Jahre die wir schon daran arbeiten.

01:31:45: nun in diesem Bereich in anderen Bereichen haben vielleicht mehr Schwierigkeiten aber hier muss ich sagen einem ziemlich guten Punkt angelangt.

01:31:54: Dann, was die Dienstleistungen angeht ist so sind wir in den letzten Jahren.

01:32:02: vielleicht haben wir auch ein paar Einbußungen gemacht.

01:32:06: also es wird ja immer gejammerd auch über die Pünktlichkeit der Züge.

01:32:08: und auch in Italien Kommen wir jetzt noch mal zum PNRR zurück.

01:32:17: Wir haben hier vierzig Milliarden investiert in das Netz, den fünf Jahren von Next Generation EU, hat sich das natürlich auch ausgewirkt auf unsere Dienstleistungen.

01:32:32: Also das italienische Eisenbahnsystem ist einem extremen Stress ausgesetzt weil wir eben so viele Baustellen gerade noch haben und diese Baustelle verschaffen uns auf der anderen Seite aber auch sehr viel Know-how und dass wird uns die Möglichkeit geben ausreichend in Zukunft investieren zu können in diesen Bereich.

01:32:56: Vielen Dank.

01:32:57: Das war auch wieder ein total spannender Einblick, weil so dass man die unterschiedlichen Sichtweisen sieht wie das mal von außen sieht und von innen sieht auf was Pünktlichkeit angeht ist immer schön bei solchen deutsch-italienischen und europäischen Webinalen.

01:33:09: Schön!

01:33:09: Ich glaube Karoline wollte da jetzt reingehen?

01:33:12: Ja

01:33:14: wir sind halt auf jeden Fall auch aus den beiden Statements.

01:33:16: doch eine Frage auch für Massimo, speziell der Natur jetzt erwachsen

01:33:26: Weil auf der einen Seite arbeitest du mit deinem Unternehmen in Deutschland und wie viele Personen, die sich für ein anderes Land entschieden haben um dort ihre Arbeit durchzuführen.

01:33:48: Und das betrifft natürlich auch sehr viele Jugendliche, die sie sich die Frage stellen was sie in Zukunft machen wollen.

01:33:54: Wir haben jetzt sehr viel über diese Transformation gesprochen und über die Mobilität der Personen.

01:34:03: Es geht aber auch um Güte und hier gibt es ja noch große Schwierigkeiten, also die Schienen zum Beispiel sind nicht immer die gleichen in ganz Europa.

01:34:14: Gibt diese große Unterschiede?

01:34:17: Und das ist ein Problem für den wahren Verkehr.

01:34:26: mit deiner Firma möchte ich vor allem über zwei Fälle sprechen.

01:34:35: für den wahren Transport.

01:34:38: Wir sind ja nicht nur von Zügen abhängig und von Autos, LKWs und dann auch von Flugzeugen usw.

01:34:50: Wie glaubst du sieht es aus mit der Mobilität der Zukunft?

01:34:59: als Lieferant und als Unternehmer.

01:35:02: Und als Liefern für Unternehmen, wie siehst du die Situation?

01:35:09: Ihr seid ja natürlich auch abhängig von den Lieferungen und auch von Kerosin

01:35:16: usw.,

01:35:16: wir haben ja schon darüber gesprochen.

01:35:18: es bedarf natürlich auch alternativer Technologie.

01:35:27: welche Innovationen können einem hier nützlich sein.

01:35:31: Und was kann sich ergeben aus dieser deutsch-italienischen Zusammenarbeit?

01:35:38: Wir haben aber noch viele andere Fragen, also nur eine relativ kurze Antwort bitte.

01:35:44: Bitte Mikrofon an!

01:35:50: Jetzt jetzt ja.

01:35:52: Ja, können Sie mich hören?

01:35:57: Also erst mal einen schönen guten Abend an alle.

01:35:59: Ich entschuldige mich sehr, dass ich nicht Deutsch spreche und ich möchte mich bei den Organisatoren sehr herzlich für die Einladung bedanken und vor allem auch für die Chance, die sie mir geben, an diesem deutsch-italienischen Dialog teilzunehmen als das ist die Stimme der Unternehmer und der Wirtschaftswelt jetzt.

01:36:19: Und O von DKS Fuels, die in Deutschland arbeiten.

01:36:28: Wir arbeiten im Bereich der Logistik und des Vertriebs vom Kraftstoff.

01:36:32: Und da habe ich eine gewisse Erfahrung mit Nachhaltigkeit und Transitionen und energetischen Übergang, energie Transformation.

01:36:43: Denn jeden Tag haben wir Herausforderungen, große Herausforderungen vor uns wie du auch schon gesagt hast.

01:36:52: auch die Sicherheit, die Energiepreise, die Lieversicherheit, Nachhaltigkeit und die Zukunft der Mobilität.

01:37:01: Das sind alles wichtige Themen!

01:37:03: Und das große Thema heute ist aber nicht, dass man sich entscheidet zwischen Vergangenheit und Zukunft oder zwischen traditionellen Kraftstoffen und dem ökologischen Übergang.

01:37:15: Es geht eher darum wie wir ganz konkret diesen Übergangs begleiten können ohne das wir wirtschaftliche soziale und industrielle Schäden verursachen.

01:37:24: Und das auch durch den Güterverkehr wo wir ja die Möglichkeit haben durch unsere Energie und unsere Kraftstoffe diese Güter zu fördern über mit Schiffen, Lkws und Flugzeugen.

01:37:39: Aber es gibt auch Kraftstoffe die nicht aus Brennstoffen hervorgehen sondern es sind Bio-Fuels praktisch die Mobilität der Zukunft darstellen denn die Mobilitet der Zukunft muss natürlich nachhaltiger sein.

01:38:03: Wir waren drei Milliarden auf dieser Welt.

01:38:06: Heute sind wir sechs oder sieben Milliarden auf der Welt und im Jahre zwei Tausend Dreißig sind wir wahrscheinlich zehn Milliarden, also ... Die Verschmutzung ist natürlich viel größer und es ist unsere Pflicht, dass wir hier nachhaltigere Lösungen finden.

01:38:21: Und das ist überhaupt keine Frage!

01:38:24: Wir müssen den Mut haben zu sagen, dass dieser Übergang nicht nur theoretisch und ideologische Natur sein darf sondern er muss realistisch stufenweise unvereinbar mit den Bedürfnissen der Unternehmen, der Bürger und der Logistik sein.

01:38:40: in Deutschland wo ich ja schon seit zwei Jahre arbeite ungefähr und wie du gesagt hast, ich habe mich eher für Deutschland entschieden weil es eben die Lokomotive auch Europas ist.

01:38:53: Und ein Ort an dem man gute Erfahrungen machen kann wo das ein Wort noch ein Wort ist und ein Wort gilt und mehr wert ist als einen Vertrag vor allem gerade im Norden Moin Moin!

01:39:08: Da ist ein Händedruck noch wirklich was wert.

01:39:14: Wir befassen uns mit dem Güterverkehr und der Verteilung.

01:39:22: Also wir geben die Industrie Energie, das ist natürlich ein ganz wichtiger Teil der Mobilität.

01:39:30: also wir sind von flüssigen Kraftstoffen abhängigkeit und sind gerade bei einer in einer Transformation Stoffen zu neuen zu Biobrennstoffen.

01:39:47: Aber... Wir können ja Stunden darüber sprechen, es ist aber nicht realistisch dass wir alles sofort verändern können.

01:39:54: Das dauert einfach das braucht Zeit und deswegen müssen wir jetzt an einer gemischten Strategie arbeiten wo wir neben Wasserstoff und Elektro auch noch Raum haben für Kraftstoffe oder Bio-Kraftstoffe zum Beispiel oder diese Kraftstoffen die nicht so umweltschädlich sind Denn es geht um die Reduzierung von CO².

01:40:23: Und ich komme jetzt zum Schluss, das Thema der Preise und diese ist natürlich ein ganz heikles Thema.

01:40:31: Da wird gerade sehr viel drüber gesprochen seit einigen Tagen.

01:40:34: Es ist so dass die deutsche Regierung beschlossen hat, die Steuern zu senken dafür und deswegen ist es so, dass jetzt die Preise an den Tankstellen runtergegangen sind.

01:40:46: In Deutschland ist es also jetzt ungefähr dreißig Cent billiger als davor, weil eben keine Steuern mehr drauf kommen.

01:40:53: Das war eine Entscheidung der deutschen Regierung.

01:40:57: Gut, was also die Preis-Ansteigerungen angehen für Kraftstoffe betreffen nicht nur die Preise an der Tankstelle sondern das schlägt sich auf alles nieder.

01:41:08: Denn wenn die Energiekosten der Industrie teuer werden dann werden natürlich auch alle anderen Preise höher Logistik und so weiter.

01:41:17: Also das betrifft alles mehr oder weniger.

01:41:21: Ich könnte jetzt noch ewig weiter reden hier aber ich sehe schon es ist Vielleicht besser, dass ich jetzt Schluss mache.

01:41:28: Ja vielen Dank!

01:41:31: Wir haben ja schon im ersten Teil darüber gesprochen.

01:41:41: Vielen herzlichen Dank für diese Perspektive und das dauert natürlich Zeit wenn man so eine Umwandlung durchführen will.

01:41:53: die Transformation unserer Mobilität wirkt sich auf alle Teile auch unsere Gesellschaft aus.

01:42:02: Es gibt natürlich nie sofortige Lösungen, aber genau das ist ja die Perspektive, dass die wissenschaftliche Welt, die Unternehmen und die Forschung alle zusammen arbeiten an einem Strang ziehen.

01:42:16: Und das führt uns zu zwei wunderschönen Fragen aus unserer Chat, die Max vielleicht vorstellen kann.

01:42:24: oder sollte ich sie auf Italienisch vielleicht vorlesen?

01:42:27: Frag doch!

01:42:28: Genau, machst du sie doch gerne auf Italienisch nicht die andere auf Deutsch?

01:42:36: Ich weiß nicht wer die Frage gestellt hat.

01:42:40: Also hinsichtlich der Reduzierung von CO² im Bau keine weitere Bodennutzung... Infrastruktur, Moment.

01:42:56: Vor allem muss eine Reduzierung der CO-Zweihemissionen im Bausektor angestript werden.

01:43:00: keine neuen Autobahnen kein Ausbau bestehender Autobahn und keinen weiterer Flächenverbrauch keine Neubauten jetzt

01:43:08: und dann.

01:43:08: und

01:43:11: erst Max noch die andere Frage.

01:43:12: und dann antworten wir

01:43:14: genau da machen wir eine Runde von Kai, kommt die Frage auch dazu in seiner Meinung.

01:43:22: Wenn wenn die Mittel begrenzt sind und es möglicherweise schon einen Peak-Stuff gibt sagt man noch also Nullwachstum mit den Industrieländern in vielen Deutschland auch in Italien auch ist es dann wirklich sinnvoll mehr Infrastruktur zu schaffen, wenn schon die Mittel zum Erhalt der vorhandenen fehlen?

01:43:38: neue Streckenung versus marode Brücken?

01:43:41: Und das geht ja so ein bisschen auf.

01:43:44: Was für eine Mobilität brauchen wir denn eigentlich in Zukunft?

01:43:48: Also die gerade der Güterverkehr wächst, weil auch sehr viele Pakete zum Beispiel transportiert werden von überall her.

01:43:58: führt natürlich auch dazu, dass wir dann mehr Kraftstoffe brauchen.

01:44:01: Dass wir mehr Strom brauchen

01:44:03: etc.,

01:44:03: also gibt es quasi mit dem Blick auf Deutschland aber auch auf Italien die Perspektive auch weniger und anders mobil zu sein.

01:44:15: und ist wirklich der Weg dann viele neue Straßen zu bauen, viele neue Schienen zu bauen oder geht es nicht darum auch das zu erhalten?

01:44:21: Da würde ich gerne mal die Sichtweise hören von, vielleicht fangen wir wieder mit Katja an und dann mit Davidi.

01:44:28: Und Katja wenn du willst kannst du natürlich auch gerne auf das reagieren was was du noch gehört hast und und und dann Massimo.

01:44:36: Also ich fände es ehrlich gesagt ziemlich unfair wenn wir jetzt da in der Krise sind ob einmal keine Bahnstrecken mehr bauen werden.

01:44:41: wir also wir haben vielleicht damit Menschen die nicht in Deutschland leben sich das vorstellen können Wir haben in den letzten Jahren mehr Fahrgäste in den Bahnen, die Menschen wollen Bahn fahren.

01:44:53: Aber zwölf Prozent Schienen abgebaut und das ist ehrlich gesagt nicht das was wir über dem Autobahn machen in Deutschland wo nie gefragt wird wer fährt da eigentlich?

01:45:02: Und ich sehe es, wenn ich im Hamburger Hauptbahnhof einsteige wie viele Menschenbahnfahren wollen und auf ein marode System stoßen was Jahrzehntelack nicht gepflegt wurde.

01:45:12: Und da jetzt ausgerechnet in diesem Moment zu sagen macht das Sinn mehr Bahns bauen ja nein dann lieber bei den Autobahnen sparen und Herr Wissingen steht hier auch dafür habe ich gerade raus gehört.

01:45:26: dass ist natürlich ein Thema.

01:45:27: militärische Infrastruktur ist auch China.

01:45:30: Es ist momentan nicht die Zeit genau an diesem verlässlichen Mittel.

01:45:34: Ich fand es von Zelensky in der Ukraine sehr symbolisch, dass er immer darauf geachtet hat das die Bahn bei ihm in der Ukraine fährt bevor sie dann wirklich willenslich kaputtgemacht wurde weil dieser National stolz und der stolzte Ukrainerinnen aus sich damit verbunden hat.

01:45:49: Ein Thema noch E-Fuels bin ich dabei wenn wir große Dinge bewegen wollen aber für Sachen TKW-Verkehre haben wir den elektrischen Antrieb, das ist der fünfmal so bessere und effizientere Weg er Dinge zu tun.

01:46:02: Ich glaube auch hier müssen wir Prioritäten schaffen.

01:46:05: die brauchen Menschen.

01:46:06: wie wollen immer noch fliegen?

01:46:07: Wie wollen Menschen bewegen auf Schiffen und Güter und auch Kago Fliegen machen?

01:46:12: Und ich glaube da müssen wir auch mal hinschauen.

01:46:14: Wir haben in Deutschland Fünfzig Millionen Autos und Vierundachtzig Millionen Menschen.

01:46:19: ja.

01:46:19: also wir müssen auch mal gucken Was ist überhaupt hier noch an Mobilität oder was es vielleicht auch Hobbyfahrzeug und ähnliches?

01:46:27: Mir ist wichtig, dass Menschen die nicht die Geld haben immerhin weiter mobil bleiben.

01:46:31: Also wie soziale Frage, die ja eben von den Kollegen in Italien reingebracht wurde ist für mich der Treiber.

01:46:37: Und da ist glaube ich nicht so effizient wie die Bahn weil ich weiß nicht wie viele einzelne Autos man hintereinanderschalten müsste.

01:46:45: Ich glaube wir müssen hinschauen wie wir europäisch denken, wie wir auf das Netz europäische aufbauen Denn ich denke, den Menschen, die sich auskennen ist auch fast von Spurbereiten und Ähnlichem bekannt.

01:46:55: Es ist nicht so ganz einfach das Thema anhört.

01:46:58: Aber ich glaube wir müssen hier das Momentum nutzen was wir brauchen um sowohl nach innen als auch außen Sicherheit zu gewährleisten.

01:47:08: Bervide!

01:47:09: Wie ist da der Fokus in Italien auf Erhalt und Neubau?

01:47:14: Und habe ich ja schon bei dir rausgehört dass es auch eine große Diskussion ist.

01:47:27: Also bei denen Fragen hat mich etwas sehr beeindruckt, die zweite Frage war das glaube ich.

01:47:38: Da ging es sogar darum die Mobilität zu reduzieren.

01:47:41: als Perspektive also eine Welt bei der man die Möglichkeiten der Personen reduziert ihre Mobilität auszuüben und von A nach B zu kommen, das ist eine Welt in der ich eigentlich nicht leben will muss ich sagen.

01:48:02: Also wir sollten eher das Gegenteil versuchen und die Infrastrukturen weiter auszubauen und müssen dabei natürlich auch versuchen den negativen Auswirkungen zu reduzieren wie zum Beispiel auch die Auswirkung auf den Boden usw.. auf die Flächen Nutzung, aber eigentlich geht es doch darum dass wir unser Wohlstandsniveau aufrechterhalten wollen.

01:48:32: Dass wir uns erkämpft haben und dass wir auch frei sein können um zu bewegen neue Personen kennenzulernen.

01:48:42: das ist wirklich von grundlegender Bedeutung.

01:48:45: des ist einfach wichtig für unser Wohlbefinden und abgesehen davon gibt es natürlich Maßnahmen, die besonders effizient sein können.

01:48:57: Auf europäischer Ebene wird sehr viel investiert gerade in das RTMS System sodass also mehr Züge fahren können auch auf europäische Ebene dass mehr Interoperabilität zwischen den verschiedenen Bahnsystemen möglich ist, also mehr Sicherheit und auch die Möglichkeit das ein Güterzug beispielsweise problemlos fahren kann.

01:49:26: Effizienzerhöhung der Netze ohne dass man dabei andere aufgeben muss oder in Schaden muss.

01:49:37: Italien ist es so, dass wir natürlich wie schon gesagt auch eine ganz besondere morphologische Situation haben.

01:49:47: Also da wäre es extrem teuer und komplex das wir neue Eisenbahnlinien verlegen.

01:49:53: So viel Platz haben wir gar nicht.

01:49:55: aber wir müssen natürlich das ausbauen und verbessern und auch beibehalten was wir schon haben.

01:50:04: Dankeschön also.

01:50:06: das sind ja Ziele, die im PNAR verankert sind.

01:50:16: Was passiert wenn das ausläuft?

01:50:17: Das ist jetzt meine nächste Frage!

01:50:22: Wir sind ja in dieser Phase und diese Investitionen müssen natürlich auch zu Ende gebracht werden.

01:50:36: In Deutschland gibt es sehr lange schon, ja haben wir eben schon lange das Problem dass es an den Eisenbahnenlinien das hier zu wenig investiert wurde.

01:50:55: Gut aber kommen wir noch mal zurück zu dem was Katja gesagt hat.

01:50:59: Katja hatte gesagt dass der Verkehr gerade mit Lkw zum Beispiel eine Option wäre beispielsweise um auch die.

01:51:25: Ich entschuldige mich, die Dolmetscherinnen entschulgen sich.

01:51:27: Aber die Verbindung ist leider nicht stabil.

01:51:29: Die Stimme kommt und geht.

01:51:34: Also ich würde mal gerne von dir auch wissen wie ... Moment jetzt das Massimo Ramagnol hier an der Reihe.

01:51:44: Also dank der Europäischen Kommission Das Reddrei schon in Kraft getreten und das bringt uns große Vorteile.

01:51:56: Wir können so die Emissionen und die Verschmutzung auch besser einschätzen seitens der großen Unternehmen.

01:52:04: Und hier werden also Steuern festgelegt, die dafür sorgen dass praktisch alle Unternehmer Lösungen finden müssen zur höheren Energieeffizienz.

01:52:15: Also wie vorher schon gesagt wurde eine Der eine der Möglichkeiten ist zum Beispiel, der Einsatz von Biodiesel und die zweite Lösung kann natürlich nicht dies sein.

01:52:35: Dass man sich weniger bewegt.

01:52:37: also ich habe meine Kinder die sind in Rom beispielsweise vor daher lebe Ich in Deutschland auf der einen Seite aber ich will natürlich auch Meine Familie in Italien immer besuchen können.

01:52:50: gut Also wir haben natürlich alle unsere Gründe dafür, dass wir reisen wollen entweder aus Tourismus gründen oder wenn man dort arbeitet.

01:53:02: Ich glaube nicht, dass es die richtige Lösung ist.

01:53:05: Es ist auch nicht machbar das man einfach verhindert, dass Menschen sich frei bewegen und reisen – und das gilt natürlich für die Güter!

01:53:12: Das kann man nicht machen.

01:53:13: Denn achtzig Prozent der italienischen Unternehmen leben dank... der Export ihrer Produkte.

01:53:20: Es gibt Unternehmen in Norditalien, aber auch in Süditalien wo ninety-fünf Prozent ihres Umsatzes dem Export zu verdanken ist.

01:53:29: Was würden Sie denn tun wenn sie ihre Güter nicht verschiffen könnten entweder über den Land oder den Seeweg oder Luftweg?

01:53:38: Also wir haben versucht hier Lösungen zu finden durch diese Biofuels.

01:53:43: ja genau also Das ist etwas, wo wir alle einer Meinung sind.

01:53:53: Deutsch irgendwie aus die Mobilität als solche in unserer jetzigen Welt denke ich auch Ist ein Teil unserer Realität und es geht ja so wie ich sie auch in meinem Eingangs Worten gesagt habe.

01:54:10: Es geht gar nicht mehr darum das in Frage zu stellen sondern Wie man das ganze nachhaltig gestalten kann und sodass es einfach auch in der Zukunft für die zukünftigen Generationen eine nachhaltige und trotzdem lebbare Welt ist, und eine Mobilität ist.

01:54:30: Die Natur bewahrt und nicht weiter zerstört.

01:54:35: Das ist einfach die große Aufgabe, die wir hier zusammen meistern müssen.

01:54:41: Du hast das Handzeichen gegeben, dann übergebe ich gerne noch mal an dich.

01:54:45: Ich glaube, dass Max mir auch schon ein Zeich gegeben hat, dass wir noch gute Fragen aus dem Publikum für einen Abschlussrunde haben.

01:54:53: Bevor wir

01:54:53: jetzt einfach vom Tisch löschen, müssen wir uns weniger bewegen.

01:54:57: Wir bewegen uns ja gerade nicht.

01:54:58: Ich weiß nicht, ob in zehn Jahren nicht alle an einem Ort geflogen werden und hätten wir aus einem Studio heraus in die Welt gesendet?

01:55:05: Also bitte, bitte!

01:55:07: Die erste Regel der Verkehrswende ist tatsächlich zu schauen, muss die der Weg gemacht werden, den wir machen wollen.

01:55:14: Da gibt es ganz viele Möglichkeiten und ich sehe vor allen Dingen ganz viele Möglichkeit für Menschen im ländlichen Raum wo ich aufgewachsen bin.

01:55:20: Wir werden immer mehr zur Wissensarbeiterin und da vielleicht ein Probe von dem ländliche Raum zu haben, wo ich zwar noch hinfahre oder dann vielleicht nur mit dem Fahrrad und andere Menschen treffen und soziale Räume wieder entstehen.

01:55:30: also auch das bitte nicht nur technisch betrachten.

01:55:34: Und wenn ich überlege, welche Art von Tourismusformaten.

01:55:37: Ich mir wünsche für die Zukunft dann sind es natürlich Reisen wo wir in eine andere Region reisen um Menschen kennenzulernen und deren Kultur kennen zu lernen.

01:55:46: Ich in Hamburg haben den höchsten Stand an Kreuzfahrten und da mache ich leider ein Fragezeichen

01:55:51: daran

01:55:52: ob das der Tourismus der Zukunft sein soll.

01:55:54: Und ich glaube, das ist etwas und das ist noch etwas was ich als Appell hier reinbringen möchte.

01:55:59: Mein Zitat ist immer im Vergleich zu einem Mensch der im Slam von Bangladesch lebt bin ich Taylor Swift Was meinen CO-Zweifensabdruck angeht?

01:56:08: Was die Macht angeht in den Dingen die verändern kann Wir sollten etwas Demut reinbringen.

01:56:13: wir sind der globale Norden.

01:56:15: wir haben das verbockt.

01:56:16: Viele Länder auf dieser Welt haben das nicht verbockt, die machen das nicht mit dem CO-Zweih und dem Überkonsum.

01:56:22: Und da glaube ich kann es sehr befriedigend sein auch auf die eigenen Dinge zu schauen und vielleicht auch wieder zu so einer Entschleunigung zu finden weil ich selber fahre auch deswegen gerne Bahn weil ich bin jetzt letztes von Hamburg nach Wien wie die Landschaft sich verändert, das Reisen wieder zu entdecken.

01:56:42: Und da glaube ich schon dass die Person diese Frage gestellt hat einen Punkt hat wir haben ganz schön viele Möglichkeiten Dinge zu verändern auch in den eigenen Strukturen und Routinen die wir so haben.

01:56:58: Vielen Dank, also den Aspekt.

01:57:00: Das hast du natürlich vollkommen recht.

01:57:02: und nicht dass du trotz glaube ich das einfach die Menschheit als solche in ihrer Mobilität auch das virtuelle unterwegs sein ist ja auch Teil, wenn wir so eine Frage gewesen, die sich gerne an David richtet,

01:57:14: weil wir uns

01:57:14: auch unterhalten haben.

01:57:15: Die mobile, die digitale Infrastruktur gehört natürlich halt auch, es ist auch Teil unseres Themenfeldes, was wir heute aufgemacht haben oder nicht bis zum Ende durchdiskutieren können, unglaublich breit, dass uns ein so reiches Thema ist mit so vielen Aspekten.

01:57:32: Unsere Zeit geht allerdings leider zu Ende.

01:57:36: Ich sehe eine Minute und deswegen würde ich jetzt ganz gerne noch mal kurz einen Abschluss hier versuchen, das wir uns auf jeden Fall vielen herzlichen Dank für diesen großartigen deutsch- italienischen Dialog und wir hoffen, dass wir ihn weiter fortführen können vertiefen können.

01:57:54: diese Innovation, so viel Wirtschaftliche Kraft und halt auch Gestaltungsmöglichkeit in der Welt.

01:58:06: Auch gerade eben nachhaltig halt irgendwie zu wirken in den verschiedenen Märkten, in den Nationen, in denen auch deutschen italienische Firmen unterwegs sind und Politik gestaltet, dass wir da diesen wichtigen Nachhaltigkeitsziele für die ja nicht... Zuletzt dieses Festival für nachhaltige Entwicklungsstief und dieser deutsche, der jenische Dialog.

01:58:30: Dass wir das nicht vergessen.

01:58:33: Lieber Max!

01:58:33: Ich glaube ich übergebe jetzt an dich es ist der Glockenschlag acht Uhr zumindest bei mir.

01:58:40: Genau, wir müssen leider schließen.

01:58:41: Es war sehr, sehr spannend.

01:58:43: Danke, danke, danke alle die dabei waren zwar sehr, sehr spannend.

01:58:51: Wir werden in einem Jahr wieder einen deutsch-italienischen Dialog machen, da bin ich mir ganz sicher beim nächsten Festival gibt auch noch sehr viele Fragen, sehr viel was wir noch weiter diskutieren können aber waren jetzt zwei Stunden und es waren viele, viele dabei.

01:59:03: Ich will noch einmal kurz einladen zu unserem nächsten Europe Calling Webinar das findet nächste Woche statt.

01:59:08: der geht es um die Rolle der sozialen Arbeit und dem Aufstieg der globalen Rechten.

01:59:13: Auch ein sehr spannendes Thema wie sich das auf die soziale Arbeit auswirken was die sozialer Arbeit dort auch tun kann.

01:59:18: Ein sehr spannendes Thema, link dazu schicken wir natürlich auch rum.

01:59:24: Und damit schließe ich und danke für einen schönen Abend und wünsche alles Gute nach Deutschland und nach Italien und wo auch immer ihr sonst her seid.

01:59:33: Vielen Dank!

01:59:34: Tschüss!

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