#264 „Reicht es? Neue Fraunhofer-Studie: Energiesystem kostengünstig, zuverlässig, erneuerbar. 24/7”
Shownotes
Zu Gast:
der Ko-Leitautor der Studie Dr. Christoph Kost, Abteilungsleiter Energiesystemanalyse
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00:00:00: Herzlich willkommen zu dieser
00:00:01: zweihundert
00:00:02: und schießmicht totsten Folge von Europe Calling, der Europas größter politischer Webinarreihe.
00:00:09: Und dieses Mal mit einem ganz besonders spannenden Thema.
00:00:14: während wir uns hier treffen findet in München Europas Größte Solarmesse statt die Inter-Solar.
00:00:23: Die ist eigentlich viel mehr als nur eine Solarmeste, da geht es inzwischen um die ganze Brandweite erneuerbare Energien und diesmal mit einer großen Sonderschau, die die Frage stellt wie können wir mit den Erneuerbaren nicht nur Wind und Speicher und Sonnenenergie zubauen?
00:00:40: sondern wie kann ein erneuerbares Stromsystem wirklich aussehen?
00:00:44: Und dazu wurde eine große Studienauftrag gegeben, die darüber eine Sonderschau auch zu sehen ist.
00:00:50: Aber wie das eben bei einer Messe ist, man braucht einen Ticket und muss da hinfahren.
00:00:54: Ich sage euch ich war bis gestern da es ist super voll.
00:00:57: dann bin ich natürlich in diesem blöden Bahnchaos gestrandet in Hannover ja aber die Schau ist super Und das intellektuelle Zentrum dieser Schau ist eine Studie und der Autor dieser Studie ist hier.
00:01:12: Dr.
00:01:12: Christoph Kost, wir haben ihn eingeladen Europe Calling die Grünen und meine geschätzten Kollegen im Europaparlament Jota Paulus und Micha Bloss um Insgesamt jetzt über six tausend sechshundert Personen dazu zu bringen, sich bei dieser Gluthitze anzumelden um Dr.
00:01:31: Kost zuzuhören Denn wir alle erleben ja immer wieder wie schwierig es ist.
00:01:35: Was macht ihr denn in der Dunkelflaute?
00:01:38: Ach!
00:01:39: Da sind nur viel weniger Sonnenlicht und Windenergie zu bestimmten Tagen und Stunden.
00:01:44: Wie soll das denn jemals funktionieren?
00:01:46: Und dann der Flatterstrom, die ganzen Argumente.
00:01:49: ihr kennt sie alle!
00:01:51: Das Interessante ist Frauenhofer also das Ease-Institut hat das in ein Modell integriert um darzustellen wie ein erneuerbarer Stromsystem tatsächlich aussehen kann.
00:02:03: Deshalb treffen wir uns hier um das zu lernen.
00:02:07: Wie immer bei Europe Calling und ich werde hier aufgeklärt von unserem Allround Geschäftsführer Max Fries.
00:02:15: Mitgründer eben so, dass das hier ist.
00:02:19: Und wie immer bei Eurocalling funktioniert das so?
00:02:22: Dass alle Fragen und Anmerkungen sehr gerne erwünscht sind aber nicht über diese Funktionen mit Chat und F und A weil man da keinen Überblick behält sondern über das Slido-Tool.
00:02:38: Da seht ihr ein Link.
00:02:42: Bitte tippt da eure Fragen
00:02:45: ein,
00:02:45: eurer Anmerkung und bewertet auch gerne die der anderen.
00:02:50: Und was ihr besonders spannend findet diese Fragen legen wir dann Christoph nachher vor oder wenn es politische Fragen sind auch uns als Mitveranstaltenden.
00:03:01: Ansonsten freue ich mich noch sehr darüber Wenn ihr dieses Webinar noch während ist schon läuft verbreitet denn das führt dazu das noch mehr Leute zu uns stoßen.
00:03:13: Das könnt ihr zum Beispiel über Social Media machen, genauso wie ihr natürlich herzlich eingeladen seid parallel die wichtigsten Erkenntnisse Fakten Figures auf Social Media zu teilen so dass das was Christoph sagt noch mehr Wahrnehmung bekommt.
00:03:31: So jetzt geht es auch schon los nach dieser Vorrede und ich übergebe das Wort an das Fraunhofer Institut.
00:03:38: Politik geht jetzt in den Zuhörmodus und die vielen, die hier dabei sind ebenso.
00:03:44: Bitte!
00:03:51: Ja wunderbar danke euch für die Einladung und die Möglichkeit hier zu sprechen.
00:03:59: Diese Studie, die auf der rechten Seite eingeblendet ist will ich heute vorstellen und dazu habe ich ein paar Folien mitgebracht um euch das so darzustellen wie wir uns vorstellen können kostenoptimale Transformation des deutschen Energiesystems bis zu zwanzigzwanzigfünfundvierzig umsetzen.
00:04:22: Und dazu sind natürlich verschiedene Weichenstellungen zu treffen und ich werde auf ein paar Punkte eingehen, ich werde aber vor allen Dingen auch erklären wie das funktionieren kann.
00:04:34: Ich möchte starten.
00:04:35: Kurzer Background von mir.
00:04:36: Ich bin im Bereich Wissenschaftler, im Bereich Energiesystemanalyse.
00:04:41: Wir erstellen am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme, energiewirtschaftliche Studien beschäftigen uns mit der lokalen kommunalen Energieplanung Mit der Transformation Deutschland und den Energiemärkten.
00:04:56: Die Seite EnergyCharts bereitet sehr schön den deutschen Strommarkt und alle Daten da auf.
00:05:02: Ich werde auch gleich darauf kurz eingehen, wir beschäftigen uns ganz stark mit der Kostenseite, was kosten die verschiedenen Technologien, die wir benötigen?
00:05:12: Und wie entwickeln sich dort die Kosten?
00:05:17: Lassen wir uns starten bevor wir auf die Studie eingehen.
00:05:20: um das Ganze zu verstehen wo wir hin wollen sollten wir einen kurzen Blick drauf werfen.
00:05:25: kurzes Update uns anschauen, wo wir heute im Stromsystem stehen.
00:05:30: Und wir alle wissen dass wir inzwischen bei den Erneuerbaren Energien vorangeschritten sind.
00:05:35: die Dimensionen der Neuerbahnen sind gewaltig.
00:05:38: Die Messe ist gewalttig.
00:05:39: Riesenthema rechts unten Batteriespeicher ja auch dieses Jahr auf der Messe.
00:05:43: Batterie Speicher sind in aller Munde.
00:05:45: Da sehen wir ein ganzes Stück weiter als vor fünf Jahren und die Welt hat sich da ganz schön weiterentwickelt auch um Deutschland herum.
00:05:55: Wenn wir uns anschauen, wo stehen wir denn heute?
00:05:59: Wie schreitet die Transformation des deutschen Stromsystems voran?
00:06:04: Habe ich hier die Zahlen von unserer Webseite energycharts.info mitgebracht.
00:06:09: Dort findet man diese ganzen Daten, die ich jetzt in den nächsten fünf Minuten hier zeigen werde.
00:06:14: Wir sehen auf der rechten Seite Global anschauen, das erste Halbjahr, also bis zum XXIII.
00:06:20: der Sechste haben wir circa sechzig Prozent erneuerbare Energien an der öffentlichen Stromerzeugung gehabt auf der anderen Seite eben neununddreißig Prozent Fusileerzeugung.
00:06:31: Wir können das eben aufteilen über die verschiedenen Technologien, ein bisschen Lauffasser und Biomasse auch noch einen Teil Offshorewind und dann ein großer Anteil Onshore Wind und ein Teil der schon der zweitgrößte Bereichen dieser Grafik ist, die Solarerzeugungen in Deutschland.
00:06:50: Und dann haben wir die Fusilenkraftwerke, die wir im System haben, ca.
00:06:54: vierzehn Prozent Braunkohle, Steinkohle und Erdgas.
00:06:58: Also da stehen wir im Moment in einem Strombereich, der ca.
00:07:02: vierhundertfünfzig Terawattstunden aktuell übers ganze Jahr erzeugt und auf der anderen Seite natürlich dann auch verbraucht in Deutschland.
00:07:13: Wenn wir uns das anschauen was haben wir zugebaut?
00:07:15: In den letzten Jahren?
00:07:17: die installierten Leistungen über die verschiedenen Technologien, die wir zur Stromerzeugung jetzt in Deutschland nutzen ist hier in diesem Schaubild aufgetragen.
00:07:25: Wir sehen Einen balken die erneuerbaren, die Solarerzeugung mit über hundert Gigawatt installierter Leistungen.
00:07:33: Onshorewind mit circa siebzig GW Offshore und dann eben auch wieder Biomasse- und Wasserkraft mit kleinen Bestandteilen.
00:07:39: Auf der rechten Seite die Leistung von den konventionellen, von den fossilen Kraftwerken vor allen Dingen Erdgas Die Hälfte der installierten Leistung und noch ein bisschen Steinkohle und Braunkohle.
00:07:51: In der Mitte ganz spannend haben wir die Speicher, die wir in Deutschland haben.
00:07:55: Das sind zum einen die Prümspeicher-Wasserkraftwerke und die Batteriespeicher auf der rechten Seite ein ganz wichtiger Punkt.
00:08:04: Wie ist denn so unsere maximale Stromnachfrage?
00:08:06: In Deutschland?
00:08:08: Der maximale Wert im Jahr zwanzig fünfundzwanzig waren seventy acht Gigawatt.
00:08:14: das Ganz wichtig weil wir auch immer wieder die Diskussion haben wie decken wir diese Spitzen Nachfrage ab wenn mal die erneuerbaren nicht?
00:08:23: Wir haben hier ja auch die Summe der konventionellen Aufgetragen.
00:08:27: Einen seventy-GW, dazu muss man aber eigentlich auch die Wasserkraft und Biomasse hinzuzählen.
00:08:34: Zusätzlich natürlich häufig in diesen Spitzenzeiten dann noch die Pummspeicher und andere Speicher und eben auch das Ausland.
00:08:42: Aber wir haben heute eine ca.
00:08:44: seventy Gigawatt große kraftwerksleistung von der konventionellen Betrieben, die auch sozusagen zur Sicherheit hier im System immer noch ist.
00:08:59: Wenn wir uns jetzt anschauen wie war der Zubau in den letzten Jahren?
00:09:03: Hier der Blick von zwei tausend fünfzehn bis zweitausendfünfundzwanzig.
00:09:07: Die verschiedenen Technologien, die Sie auf den letzten Folien gesehen haben einen Zubaur im Wind und Solar In der verschiedenen Leistung.
00:09:17: oben immer ist der Zubau und unten ist der Rückbau, also mit Kraftwerke aus dem Betrieb genommen worden sind.
00:09:24: Jetzt werden Sie denken stimmt diese Grafik?
00:09:27: Passt die so?
00:09:28: Die Experten unter Ihnen werden sehen ja stimmt eigentlich nicht.
00:09:33: wir haben glaube ich ein bisschen mehr Wind zugebaut.
00:09:35: Wir sind vielleicht auch ein bisschen meer aus der Kernkraft ausgestiegen.
00:09:38: Vielleicht haben wir auch ein Bisschen mehr Wind zugebaut als in diesen Zahlen.
00:09:41: acht Gigawatt Zubao beispielsweise jetzt.
00:09:56: Das ist in Frankreich passiert in den letzten zehn Jahren.
00:10:02: In Frankreich hatten wir ein Zubau von Wind und Solar, und wir haben einen Rückbau von Kernkraft und einem minimalen Zubauer von einem Kraftwerk.
00:10:12: In den letzten zehn Jahren ist es kein weiteres Kernkraftwerk im Moment in Bau.
00:10:18: So sieht die Welt in Frankreich aus als kleiner Zwischenschieb, wir gucken uns das nochmal, gucken noch mal weiter.
00:10:25: ich habe noch einmal einen Chart mitgebracht Sieht ziemlich ähnlich aus.
00:10:27: wenn man sich anschaut ist jetzt keine Kernkraft dabei auch wieder sehr viel Solar- und Windzubau.
00:10:33: Welches Land könnte dies sein?
00:10:35: Es ist Polen.
00:10:37: Wir haben hier noch den Fall, dass wir noch ein bisschen Kohle zugebaut haben in den Jahren siebzehn, zwanzigachzehn.
00:10:44: Kohlen ist ein sehr starkes Kohle-Kohle Land gewesen hat dann aber auch angefangen.
00:10:49: Rückbau der Kohle zum Betreiben und Kohlen investiert in den letzten Jahren auch stark in Solar.
00:10:57: Was wollte ich damit zeigen?
00:10:58: Diese Charts sehen im Prinzip aus wie in Deutschland so grundsätzlich... In Deutschland gucken wir uns das Ganze jetzt doch die letzten fünfundzwanzig Jahre an.
00:11:07: den Zubau der einzelnen Jahre wieder hier auf der positiven Achse, sozusagen der Rückbau auf der unteren Seite.
00:11:14: Die untere Seite kennen wir eigentlich haben wir viel diskutiert.
00:11:16: Der Kernkraftausstieg hier Nuclea Fukushima-Kanakraftwerk und dann noch die vereinzelten anderen Blöcke in den anderen Jahren dazu auch Ausstieg aus der Kohle, Braunkohle Steinkohle hier im negativen Bereich.
00:11:33: Wir sehen auch die Themen, die wir im erneuerbaren Bereich in den letzten zwanzig Jahren gesehen haben.
00:11:38: Wir haben angefangen mit dem EEG und vor allen Dingen erst mal Wind ausgebaut.
00:11:41: Dann kam der erste Solarhype, der dann erstmal wieder abgewirkt wurde – mehr Wind, das dann wieder zugebaut worden ist!
00:11:49: Und dann ab twenty-einundzwanzig der erheblich stärkere Anstieg im Zubau sowohl bei Solar als auch beim Wind.
00:11:59: Was wäre jetzt aber auch?
00:12:00: Spannend sehen.
00:12:01: an der Stelle ist, dass wir Batterien in den letzten Jahren zugebaut haben.
00:12:07: Erst mal ersichtlich in Deutschland und in anderen beiden Ländern haben wir es noch nicht so sehen können von so viel Leistung.
00:12:12: Wir haben eben Batterien zugebaut vor allen Dingen als Heimspeicher aber auch eben als größere Kraftwerke.
00:12:20: die ersten jetzt sind aber hier in der Grafik vor allem Heimspeicher weil sie immer noch dominieren mit den vielen kleinen Dezentralen Solaranlagen auf Dächer.
00:12:32: So war die Entwicklung, wir bauen jetzt circa zwanzig GW, fünfundzwanzig Gw jedes Jahr zu also zirka zwanzIGW erneuerbaren Erzeugung.
00:12:42: Die Ziele sind noch ein bisschen höher und die Ziele verwinnt haben wir noch nicht erreicht in den letzten Jahren.
00:12:46: da sind eigentlich die Zile so zwischen fünf bis neun GW pro Jahr die zuzubauen sind laut EEG.
00:12:53: Da sind wir noch hinterher.
00:12:54: immer noch einige Anlagen die jetzt im Bau und in der Genehmigung sind.
00:12:58: aber das sieht zeigt sich jetzt auch eine positive Entwicklung, es dauert nur immer bei ein bisschen länger bis was passiert.
00:13:06: Gut!
00:13:06: Ein Punkt der auch noch mal wichtig ist um das Stromsystem zu verstehen ist natürlich wie findet der Betrieb der Kraftwerke statt?
00:13:15: Wie bilden sich Strompreise?
00:13:17: dazu auch nochmal einen ganz kurzen Blick?
00:13:19: Wie betreiben wir unser Stromsystem so auf der stündlichen Betriebsweise.
00:13:24: Auf den Energy-Charts können wir uns das immer ganz aktuell anschauen.
00:13:28: Ich habe jetzt die letzte Woche mal rausgegriffen, hab hier den Betrieb der Kraftwerke über die Woche dargestellt und zwar nur die konventionellen Kraftwerken plus den Börsenpreis, der daraus resultiert.
00:13:42: Und was sehen wir?
00:13:43: Der Börsenspreis in Deutschland hängt eigentlich ganz stark davon ab wie viel konventionelle fossile Kraftwerke wir betreiben.
00:13:51: Die rote Linie ist der Börsenstrompreis, der hat in der letzten Woche zwischen null und circa zwanzig Cent pro Kilowattstunde geschwankt.
00:14:00: Er war dann immer besonders stark wenn wir besonders viel fossile Kraftwerke nutzen mussten.
00:14:06: Das heißt, der Stromeinkauf war dann teuer wenn wir diese Kraftwerken laufen haben müssen.
00:14:12: Und wenn wir jetzt gleich aufs nächste Schaubild schauen können wir uns diese Stellen anschauen hier.
00:14:17: Diese Stellen waren besonders wenig konventionelle Erzeugung im Vergleich zu den Tagen-Fochern.
00:14:22: Das ist zum einen das Wochenende und zum anderen, wenn wir uns dann anschauen wie der Einfluss von Solar und Wind auf den Strompreis sieht es genau andersrum aus.
00:14:32: Wir sehen jetzt die erneuerbaren Erzeugungen und nochmal den StromPreis Und wir sehen die starke Korrelation zwischen hoher erneuermahen Einspeisungen und niedriger Börsenstromreisen.
00:14:46: Hier im hinteren Bereich haben wir eben sehr viel erneuerbare Energien.
00:14:50: Da sinkt der Preis auf Null und auch noch leicht ins negative am Samstag und am Sonntag.
00:14:58: Die ganzen hochpreisigen Stunden sind immer dann da, wenn die Erneuerbaren nicht besonders stark sind Und sie sind eigentlich tagsüber immer niedrig weil tagsüber eigentlich ja immer die Sonne scheint Auch im Winter, auch dort hat inzwischen die Solareinspeisung ein positiven Effekt Auf die Preise tagsüber.
00:15:17: Vielleicht noch ein Punkt.
00:15:18: Wir haben uns hier die Preise angeschaut, der Börsenstrompreis ist zehn Cent.
00:15:22: hier so die Level wo er so rumschwankt was wir bei aller Diskussion in den Erneuerbaren auch berücksichtigen müssen.
00:15:31: Wir zahlen fünf bis acht Cent also einen Wert um.
00:15:34: diesen Wert liegt als Abnahmepreis für Anlagen die im EEG aktuell neu zugebaut werden Kleine Anlagen.
00:15:43: unter einem fixen Einspeiseterif oder in den Auktionen kommen ungefähr über Wind und Solar immer diese Preise zustande.
00:15:51: Das heißt, die Zahlen eigentlich immer ein Preis der in den Stunden unterboten wird, der in denen die konventionellen Einspeisen bei zehn oder zwanzig Cent liegt.
00:16:05: Wir müssen also dahin kommen, die Erneuerbaren noch mehr in das System zu integrieren um die Preise in vielen weiteren Stunden nach unten zu bringen.
00:16:16: Kommen wir kurz zu einem Fazit, Wir sind bei sechzig Prozent heute.
00:16:20: Die Entwicklung findet in ganz Europa statt.
00:16:22: Die Stromreise werden vor allen Dingen von den erneuerbaren Energien gesenkt und das Zusammenspiel funktioniert aktuell sehr gut zwischen den Technologien.
00:16:31: Wir haben Zusammelspiel zwischen allen Technologinen auf der Erzeugungseite, auf der Speicherseite.
00:16:37: Aber wir importieren natürlich auch oder exportieren auch und die Versorgungssicherheit ist sehr hoch und wir haben wenig Stromausfälle.
00:16:46: Kommen wir nun dazu wie das System in der Zukunft aussieht?
00:16:50: Und dass haben wir uns eben in dieser Studie angeschaut.
00:16:53: In der Studie haben wir unsere Fragen gestellt Wie sieht ein technologioffener Transformationspfad zur Erreichung von Klimaneutralität im Jahr?
00:17:02: Was heißt denn Technologieoffen in diesem Sinne?
00:17:06: Wir sind technologieoffen erstmal alle Technologien herangegangen und haben geguckt, was ist dann Technologie-offen die günstigste Lösung, die unser Modell bei den Parametern, die wir eingeben vorschlägt.
00:17:18: Weil das ist doch eigentlich Technologie offen.
00:17:20: Technologie Offen ist doch nicht sich zu entscheiden sondern Technologie offen ist Technologie auf dem Rand zu gehen um die besten Lösungen zu finden.
00:17:28: Und dann haben wir uns eben angeschaut, wenn wir dieses System und diesen dieses System umbauen.
00:17:34: Was bedeutet es?
00:17:35: Wenn wir mal ins Jahr zwanzigfünftvierzig gucken für die Zuverlässigkeit der Stromverlorgung quasi vierundzwanzig sieben in jeder Stunde in der Zukunft und das Ganze eben auch nicht nur im Stromsystem sondern im Verkehr in den Gebäuden in der Industrie.
00:17:51: Wir haben uns angeschaut, was bedeutet es für die Kosten und was haben wir für makroökonomische Effekte?
00:17:56: Und kann man auch etwas generell zum Thema Resilienz sagen.
00:18:01: Dazu benutzen wir am Frauenhof Faise ein Modell das wir entwickelt haben.
00:18:05: Was hier besonders daran ist, dass wir versuchen eben uns nicht nur den Strom, dem Bereich anzuschauen.
00:18:12: und die Stromversorgung weil wir haben ja einen System in Deutschland in der Energieversorgungen wo wir Gebäude haben, die wir versorgen müssen Wo wir heizen müssen, in der Industrie brauchen wir Wärme.
00:18:23: Wir brauchen aber auch die stofflichen Nutzung zum Beispiel in der Chemieindustrie oder im Stahlsektor.
00:18:31: und wir haben den Verkehr wo wir auch verschiedene Antriebstechnologien haben Flugverkehre die mit Kerosin betrieben werden oder eben Fahrzeugeverbrenner inzwischen viele Elektrofahrzeuge.
00:18:41: Und wir gucken uns an was für Optionen haben wir zur Umwandlung von Energieträgern?
00:18:47: Zur Speicherung also beispielsweise Speicher, wo ich Energieträger wie Erdgas oder Wasserstoff speichern kann.
00:18:55: Oder Speicher wie Batterien, wo Ich elektrische Stromspeicher und wieder als Strom herausnehmen.
00:19:01: Es gibt natürlich auch Wärmespeicher, Wo ich warmes Wasser häufig erhitze Und zu einem späteren Zeitpunkt dann nutze.
00:19:08: in diesem Modell gucken wir uns eben alles gleichzeitig an und Dann für die nächsten zwanzig dreißig Jahre mit dem ziel zu gucken Im Energiesystem, wie sieht es mit den Emissionen aus?
00:19:25: Wie sieht das mit dem Wetter aus und wie findet auch der Betrieb dieses Systeme aus.
00:19:33: Genau!
00:19:33: Das waren jetzt die Punkte, die ich gerade so schon erzählt hatte.
00:19:39: Das Ganze eben unter der Bedingung.
00:19:41: wir wollen ja sozusagen ein Pfad beschreiben.
00:19:43: Wir haben das Ziel die CO-Zweihemission zu senken.
00:19:47: Warum der Blick auf die Wetterjahre auch wichtiger Punkt unterschiedliche Wetterkonstellation und durch die Berücksichtigung von verschiedenen Wetterjahren wollen wir versuchen Effekte wie heiße Sommer, wie kalte Winter, wie Perioden ohne viel Wind, ohne viel Solar abzubilden um all diese Konstellation in dem System zu berücksichtigen.
00:20:12: Und so zu dimensionieren dass es eben auch unter verschiedenen Wettbedingungen funktioniert.
00:20:21: Wichtig ist eben alles sich anzuschauen, weil unsere Emissionen in Deutschland im Bereich Treibhausgasemission vor allen Dingen aus Energieeinwendungen kommen.
00:20:31: Zu neunzig Prozent immer noch eben aus der Stromerzeugung, aus der Emission der Industrie, aus den Fahrzeugen und aus dem Heizen.
00:20:39: Wir müssen also in alle Bereiche ran um überall die Emission zu senken wenn wir tatsächlich klimaneutral werden wollen um die Treibhausgas Emissionen zu senken.
00:20:53: Kurzer Break hier an der Stelle.
00:20:55: kurze Zwischenfrage von meiner Seite, wer fühlt sich vor den aktuellen Hitzewellen mehr beeinträchtigt als von allen Windkraftanlagen in Deutschland?
00:21:04: Kann jeder sich mal kurz überlegen.
00:21:06: ich glaube wenn wir über Emission reden müssen wir natürlich auch über die Effekte der Emission Reden und wir erleben ja aktuell eine Hitzewelle in Deutschland, die auch vom Klimawandel beinträgt ist oder beeinflusst ist Und wir uns natürlich immer selber fragen müssen, beeinflusse ich nicht auch durch mein Verhalten diese Hitzewelle und ist das wirklich so schlimm mit den Windkraftanlagen oder ist dieser Hitzewellen nicht doch auch was irgendwie uns doch stärker beeinflußt?
00:21:37: So im täglichen Leben als Windkraft Anlagen.
00:21:43: Wie sehen die Ziele unserer Klimaschutzpolitik in Deutschland aus bei den Emissionen wenn wir Richtung zwanzigfünfundvierzig gucken?
00:21:52: Das Ziel was vorgegeben ist durch das Klimaschutzgesetz, mit der wir schwarzen Linie aufgetragen.
00:21:59: Wir haben jetzt verschiedene Bereiche wo Emissionen auftreten.
00:22:02: in Deutschland hat ich ja schon gesagt die verschiedenen Farben sind diese verschiedenen Bereichen Energiewirtschaft Industrie Gebäude Verkehr Landwirtschaft oder auch eben Abfall und sonstiges.
00:22:12: Und aktuell sieht es uber in sein Projektion eine Zielverfehlung unter den aktuellen Maßnahmen von ca.
00:22:22: Megaton und unser Modell möchte jetzt ein System beschreiben, was diesen dieser schwarzen Linie folgt um sozusagen zu dem Ziel das eigentlich vorgegeben ist dort hinzukommen.
00:22:40: Der Weg ist aber noch weit weil ich hatte gesagt die Emissionen sind relativ hoch und die Quellen die wir einsetzen heute immer noch sind vor allen Dingen Wenn man sich dieses Energiesystem anschaut.
00:22:53: von den Energieströmen, die dort fließen haben wir einen sehr großen Bereich der eben Fossilbetrieb ist Kohle, Methan bzw.
00:23:01: Erdgas Flüssigkraftstoffe vor allen Dingen Erdöl.
00:23:05: Hier oben sieht man die Quellen die wir heute nutzen Wind und Solar recht klein im Verhältnis zu den großen Mengen, die wir hier einsetzen.
00:23:12: Und das Ganze wird quasi über diese Verknüpfung so beschrieben wo diese Energieträger hinfließen also beispielsweise hier.
00:23:19: diese Menge Kohle geht in diesen Strombereich rein und erzeugt Strom und der fließt dann beispielsweise in die Gebäude oder in die Industrie oder auch in die Verluste weil bei der Stromerzeugung aus Kohle eben auch sehr viel Verlust entstehen.
00:23:36: Wir haben ja die anderen Energieträger, Flüssigraftstoffe gehen vor allen Dingen in den Verkehr.
00:23:40: Methan geht zum einen in die Gebäude und in die Industrie.
00:23:44: das sind die großen Punkte.
00:23:45: Und wir haben eben ein Stromsystem was circa vierhundertfünfzig Terawatt groß ist.
00:23:50: Was unser Modell jetzt zeigt ist dass wir das umbauen und wenn wir das berechnen wie sollte es zwanzigfünfundvierzig aussehen?
00:23:58: Dann kommt es zu den Ergebnissen.
00:24:01: Wenn wir die CO-Ziele einhalten wollen Balken stark reduzieren müssen.
00:24:08: Und die Grafik ist jetzt eben wieder so zu lesen, wir haben hier die Quellen, die wir sinnvollerweise in twenty-fünfundvierzig nutzen.
00:24:16: Die wandeln wir wieder inzwischen Produkte um und wir haben wieder diese gleichen Sektoren, die mit Energie versorgen wollen und wo wir quasi Energiedienstleistungen für unser tägliches Leben benötigen Gebäude-, Industrie-, Verkehr.
00:24:33: Genau!
00:24:34: Was man hier sieht ein System Was klimaneutral sein muss und uns aber gleichzeitig mit diesen Energie-Services versorgen soll, muss stark strombasiert sein.
00:24:45: Die wichtigen zwei großen Treiber die in diesem Strombereich reinfließen sind im Wind und Solar.
00:24:51: das sind die Bereiche wo wir am meisten Kapazitäten hierfür haben.
00:24:56: Es ist ein bisschen Geotemio- und Wasserkraft, sehr kleine Bereiche.
00:24:59: Wir haben die Biomasse, die ist ungefähr gleich hier in dieser Grafik wie auf der letzten Grafik.
00:25:04: Und wir haben die Umweltwärme – das ist im Prinzip Wärme, die wir bei Wärmepumpen und ähnlichen Anwendungen aus der Umwelt entziehen und in die Gebäude und in den Industrie einspeisen.
00:25:15: Dieser Strombereich muss eben sehr groß werden.
00:25:18: Die anderen Energieträger, die sonst noch haben sind diese sogenannten Power-to-X Kraftstoffe, vor allen Dingen Wasserstoff basiert.
00:25:26: Wasserstoff alleine Methan was synthetisch hergestellt werden kann oder eben aus der Biomasse erzeugt werden kann Flüssigkraftstoffe die eben auch synthetische erzeugten werden kann Oder die eben wie heute auch schon beim Biodiesel aus Biomassel entstehen.
00:25:42: Wasserstoff sieht man hier wird auch im Stromsektor eingesetzt um das Stromsystem zu versorgen.
00:25:49: Um eben diese hinteren Bereiche, die ähnlich groß sind wie heute zu versorgen brauchen wir dieses Stromsystem und die Erzeugung auf der linken Seite.
00:25:58: Wenn wir uns das anschauen um diese Services hier hinten Verkehr, Industrie oder Gebäude zu versorgten, brauchen wir eine Stromnachfrage von ca.
00:26:06: duftundfünfhundert Terawattstunden Und die speizelt sich dann auch nochmal auf neunhundertterawatt Stunden Wind und vierhundert terawatt stunden aus Photobotik.
00:26:16: daraus kann man dann eben die Leistungen berechnen ca.
00:26:19: fourhundertsiebzig Gigawatt Leistung PV, dreihundert gigawatt Wind.
00:26:24: und es braucht eben diese Power-TX Erzeugungen.
00:26:27: das sind quasi die Bereiche wo der Strom oder Strom oder andere oder in die Biografstoffe reinfließen um synthetische Energieträger zu erzeugen circa neunzig Gigawatts.
00:26:40: Was wir eben auch noch brauchen, weil wir eher fluktuative Variable erneuerbaren sehr stark einsetzen sind Speicherkapazitäten und da dimensioniert unser System ca.
00:26:50: dreihundert-achtzig Gigawatt.
00:26:53: Dreihundertundachtzig gigawatt ist ungefähr das zwanzigfache von dem was wir heute vor den Batteriespeichern als Pumpspeicher hatten und wird vor allen Dingen eben Batterie Speicher sein, weil bei den Pumpspeichern kaum ausbauen werden.
00:27:09: Diese Speicherkapazität von dreihundert-achtzig Gigawatt haben wir auch in unseren früheren Studien schon vorher gesagt.
00:27:16: Wir haben schon zwanzig, zwanzicht, achtzehn ähnliche Studien durchgeführt.
00:27:21: Da kam immer wieder auf sehr hohe Speicherangaben und Uns verwundert es eigentlich nicht, dass jetzt in den letzten fünf Jahren tatsächlich diese Speicherinvestitionen gestartet sind.
00:27:33: Dass es eine riesige Pipeline gibt an Großspeichern die geplant sind und diese Pipeline ein Großspeicher ist ungefähr heute in der Planung.
00:27:40: auch in diesem Bereich also man sieht Entwicklungen wie wir auch in der Vergangenheit schon vorher gesehen haben.
00:27:49: das wird durch die erneuerbaren gewisse Speicherbrauchenden der Stromarkt das eben auch durch die schwankenden Preise dann eben sehr stark anzieht.
00:27:59: Das System der Wind- und Erzeugung wird sich über Deutschland verteilen, unser Modell hat die Stromnachfrage der Bundesländer integriert auf der einen Seite und versucht eben die Erneuerbaren in Deutschland zuzubauen.
00:28:17: Und das Ergebnis ist es nicht sinnvoll die ErNeuerbaren irgendwie nur in einem Bereich von Deutschland zuzubauen.
00:28:25: Wir sehen zwar hier beispielsweise, dass wir mehr Wind in der Erzeugung des jeweiligen Bundesland haben.
00:28:31: Es liegt aber auch daran das wir zu Schleswig-Holstein und Niedersachsen die Offshore Winderzeugungen zugerechnet haben so dass der Balken etwas größer ist.
00:28:41: trotzdem haben wir in allen Bundesländern eine Kombination aus Solar und Wind auch in Bayern und auch in Bahnen Württemberg, Rheinland-Pfalz Hessen.
00:28:51: Auch im Süden ist es sinnvoll Windkraftanlagen zu bauen.
00:28:54: bisschen mehr Solar im Vergleich zum Norden macht dann schon auch Sinn wegen den Ressourcen die oder den Einstrahlung oder Windbedingungen in den einzelnen Bundesländern.
00:29:05: Und so verzeiht sich dann die Erzeugung über Deutschland.
00:29:10: das Modell schlägt immer sozusagen vor dass wir ist nicht irgendwie einseitig verteilen, sondern wir versuchen es gleichmäßig über Deutschland zu verteilen.
00:29:18: Weil wenn wir es einseintlich verteilen müssen wir Stromnetze bauen.
00:29:21: unser Modell schlägt auch vor Stromnetz in Deutschland zu bauen.
00:29:24: die brauchen wir um den Wind aus dem Norden in den Süden zu transportieren.
00:29:29: Ich will jetzt hier nicht alle Details dieses Schaubels eingehen.
00:29:33: Es wird aber vorgeschlagen dass vor allen Dingen eben die Nord-Südverbindungen stärker ausgebaut werden Um den Strom in die Bundesländer zu senden, die eine etwas höhere Nachfrage haben aufgrund ihrer aktuellen Bevölkerungs- und Industriestruktur.
00:29:56: Genau so viel vielleicht hierzu?
00:30:03: Die Frage ist jetzt wie funktioniert ein solches System mit sehr vielen Neuerbahnen nochmal im Detail und da haben wir uns eben angeschaut, wie es auf der verschiedenen Zeitebenen auch auf der stündlichen Ebene aussieht in verschiedenen Wetter-Situationen.
00:30:20: Wir haben jetzt zum Beispiel hier das Thema eine Januarwoche im Jahr zwanzigfünfundvierzig mal abgebildet, unser Modell simuliert von heute bis zwanzichfünfundvierzch jede Stunde durch mit fünf verschiedenen Wettajahnen stündlich und prüft immer ob alles funktioniert in allen Sektoren.
00:30:38: wir gucken nur auf die Stromerzeugung.
00:30:39: es heißt aber auch immer dass der Verkehr und Gebäude und die Industrie funktionieren.
00:30:44: was sieht man?
00:30:46: Schaubild immer.
00:30:47: Oben sieht man die Erzeugung?
00:30:49: sozusagen, wie setzt sich die Erzeugung zusammen?
00:30:52: und auf der unteren Seite?
00:30:54: Wie setzt sich der Verbrauch zusammen?
00:30:56: Das Modell schlägt uns nämlich vor, wie wird die Verbrauchsseite dargestellt?
00:31:03: Welche Technologien brauchen wir auf dem Nachfrage-Seite um dieses System umzubauen?
00:31:08: Und das System schlägte eben vor dass wir auch in den Sektoren Verkehr Gebäude und Industrie sehr viel Elektrifizierung durchführen und die Stromnachfrage steigt in all diesen Sektoren, weil diese Technologien, die wir dort einsetzen mit der direkten Elektrifozierung einfach effizienter sind.
00:31:27: Wenn wir den Strom direkt nutzen.
00:31:29: deswegen schlägt das Modell wenn es die Auswahl hat soll ich jetzt hier eine Wärmepumpe einsetzen in diesem Einfamilienhaus oder eine Biometharnheizung?
00:31:39: schläge immer die Wärmepumpe vor und keine Biometharnheizung, sondern möchte das Biomethan lieber wie ich es vorher gesagt habe in der Industrie einsetzen oder eben auch als Flüssigkraftstoff.
00:31:50: Also nicht Biometham, sondern Bioöl als Flissigkraftstoff.
00:31:56: Wir haben jetzt hier auf der Verbrauchsseite sehr viel neue Verbraucher integriert.
00:32:02: Das sind zum Beispiel in den Gebäuden Wärmpumpen, das sind im Verkehr Elektrofahrzeuge.
00:32:08: Das sind aber auch Technologien die Wasserstoff erzeugen.
00:32:12: Und wenn man genau hinschaut, haben wir sogar so was wie negative Emissionstechnologien für die Experten.
00:32:18: So etwas wie CO- zwei Abscheidungen um auch negative Emissions erzeugen.
00:32:24: Auch diese sind sozusagen in ihrem Stromverbrauch hier in dieser Grafik mit berücksichtigt.
00:32:31: Was sieht man jetzt hier?
00:32:34: Wir haben auf der Stromerzeugung Seite eigentlich in dieser Januarwoche relativ viel Wind.
00:32:44: relativ wenig Wind gibt.
00:32:46: Und auch in dieser Woche, an diesem Tag ist die Stromversorgung gesichert.
00:32:53: allerdings wenn wir uns auf der Nachfrage Seite anschauen verhalten wir uns dort sehr flexibel.
00:32:58: Wir versuchen dort möglichst wenig zu tun.
00:33:03: auf der nachfragen Seite beispielsweise laden wir hier relativ wenig unsere Elektrofahrzeuge.
00:33:08: Man sieht das hier, die Elektro-Fahrzeuge sind diese Farbe aus dem Verkehr hier.
00:33:13: Die werden hier kaum geladen weil diese Fahrzeuge sinnvollerweise nicht in diesen Stunden geladen werden.
00:33:19: Weil?
00:33:19: Wir haben es hier mal so illustrativ aufgetragen der Strompreis auch im Jahr zwanzig viertzig ansteigt In diesen Stunden wo sie erneuerbar nicht da sind und in den restlichen stunden sich dann relativ normal verhält Hier unten auch wieder stark abfällt, liegt vor allen Dingen dass wir hier hinten dann wieder sehr viel Erneuerbare haben.
00:33:40: Da gibt es dann auch Solar im Winter in Januar und da sind die Preise dann auch noch weiter gefallen.
00:33:45: Wir sehen aber dann auch das wenn die preise da in januar fallen.
00:33:49: wir versuchen möglichst viel dort als ptx also eine wasserstofferzeugung durchzuführen aus diesem strom oder wir versuchen den Strom einzuspeichern in Batterien.
00:34:04: Wir müssen allerdings auch damit leben, das findet eben auch in dieser Woche statt dass sie abregeln.
00:34:10: Unser Modell zeigt erst mal die virtuelle Erzeugung von Solar und Wind und auf der Seite der Nachfrage findet dann quasi die Abregelung statt.
00:34:21: also diese Fläche ist notwendig um hier oben die erneuerbaren Erzeugungen quasi abzuregeln.
00:34:27: Also in Realität würde hier oben die Erzeugung wegfallen und diese Fläche, die wird es auf der Nachfrage-Seite nicht geben.
00:34:39: Ich glaube ich hatte jetzt relativ viel schon gesagt.
00:34:43: Hier findet auch die Batterieentladung statt.
00:34:45: Es findet auch Strom im Portstadt.
00:34:47: Wir setzen dort flexible Kraftwerke ein in diesem Tal und haben eben auf der anderen Seite sehr viele Neuerbaren.
00:34:55: da ist Auch sehr viel andere Technik.
00:35:00: Wenn wir uns das im Sommer anschauen, auch im Sommer haben wir Thematiken die wir uns anschauen können.
00:35:06: Wir sehen hier was relativ ähnlich aussieht zu aktuellen Dass wir im Sommer eben eine PV-Erzeugung haben, wir haben nicht so viel Wind.
00:35:19: Teilweise haben wir auch sehr wenig wind.
00:35:22: Aktuell haben wir in den Abendstunden auch heute relativ hohe Strompreise.
00:35:26: Auch das zeigt unser Modell an, wir haben auch in diesem zwanzig-vierziger Sommer höhere Strompreis.
00:35:33: Wir reduzieren auch im Sommer beispielsweise unsere Lasten wenn wir nicht genug Erneuerbare haben.
00:35:39: und auch dann im Sommer wenn wir eben mehr erneuerbarer haben erhöhen wir die Nachfrageseite stärker um Strom den wir zur Verfügung haben zu nutzen.
00:36:00: Gucken wir uns nochmal die Dunkelflaute an, da haben wir jetzt noch mal eine andere Woche uns rausgesucht.
00:36:06: Die Dunkel-Flaute ist eigentlich so ein Event was so an einem Prozent der Tage im Jahr auftritt.
00:36:12: Wir haben eigentlich so vier Tage.
00:36:13: ich habe jetzt mal eins bis vier Prozent aufgeschrieben.
00:36:16: das sind vielleicht dann zwei Wochen ist aber ganz selten in den letzten Jahren passiert.
00:36:19: Wir hatten meistens so drei, vier Tage wo es ganz wenig war und dann hat sich das eigentlich schon normalisiert.
00:36:27: Und unser Modell hat auch solche Aktivitäten in den Wetterdaten quasi integriert und es wird quasi so dimensioniert dass das System funktioniert.
00:36:39: Und es ist tatsächlich so.
00:36:40: das Modell kommt jetzt nicht auf die Lösung Batteriespeicher für diese zwei Prozent zu bauen, weil das werden ja dann alles Batterie Speicher die achtundneunzig Prozent umstehen würden.
00:36:51: Sondern das Modell kommt zu dem Ergebnis dass wir schon auch flexible Kraftwerke brauchen und die wird dann mit Wasserstoff und Biomethane betreiben.
00:37:02: Was nicht zu vergessen ist auch in der Dunkelflaute haben wir hell Tage wo Die Solareinstrahlung dazu führt, dass wir eine gewisse Solarerzeugung haben.
00:37:12: Wir dürfen nicht vergessen das wir über vierhundertfünfzig Gigawatt Solar Installationen haben in diesem System.
00:37:19: Das heißt auch dieser Winterzeit können hier fünfzig Gigawattsolar Ertrag stattfinden und das System unterstützen.
00:37:27: die großen Farben, die hier aber auftreten sind flexible Kraftwerke, die uns diese vier fünf Tage unterstützen.
00:37:34: dann kommt wieder Wind und sie gehen wieder aus dem System raus.
00:37:37: Das Modell kommt schon zu den Ergebnissen, dass ein chemischer Energieträger sinnvoll ist diese Dunkelflaute zu überdecken.
00:37:47: natürlich auch Importe.
00:37:48: wir haben ja auch Stromimporten drin.
00:37:50: auch das ist eine Lösung.
00:37:51: einen Teil der Lösung des Modells nutzt auch solche Lösungen aber eben auch Flexibelkraftwerke die quasi das restliche Jahr rumstehen.
00:38:04: Wir können uns natürlich überlegen, ob wir den Energiebedarf noch weiter senken können in diesen Dunkelflauten.
00:38:10: Wir haben jetzt hier keine extreme Lastreduktion nochmal angenommen in der Dunkelpflaute.
00:38:14: Könnte man sich natürlich über legen?
00:38:16: Wir haben ja auch diese hohen Strompreise die wir hier sehen und wenn wir uns den Füllstand des Wasserstoffspeichers anschauen, dann haben wir hier mal aufgetragen über das ganze Jahr.
00:38:26: Man sieht so zwei Events wo der Wasserstoff-Speicher untergeht und dann wird er kontinuierlich wieder eigentlich aus Jahr aufgeladen, um an zwei oder drei Stellen stärker reduziert.
00:38:42: Diese Wasserstofferzeugung über das ganze Jahr wird eben aus erneuerbaren Energien bereitgestellt.
00:38:48: Er wird langsam gefüllt und in diesen kurzen Dunkelflauten genutzt, um das System zu stützen.
00:39:01: Genau, wenn man sich jetzt anschaut wie so Flexibilität in der Summe über die Monate sich darstellt ist das System eher so dimensioniert dass wir wenige Zeiten haben wo wir geringe Einspeisungen verneuerbare haben.
00:39:13: Wo wir dann kleinere Mengen aus diesen Flexibilitäten brauchen.
00:39:17: Batterien, flexible Kraftwerke auch import sind die Farben die hier am stärksten auftreten.
00:39:23: und wir haben eben Zeiten mit hoher erneuerbaren Einspeisen die wir eben auch brauchen um eben vorzusorgen um Wasserstoff zu erzeugen, wie Feinjahr hierunter, wie Power to X Technologien.
00:39:35: Wir haben aber auch einen relevanten Teil, dass wir Strom in Wärme umwandeln beispielsweise dezentral in Wermepumpen und das wir die Wärmepumpem so steuern, dass sie unseren lokalen Wärmespeicher füllen, aber auch in Fernwärme, die sinnvollerweise mit größeren Wasserspeichern unterstützt werden, wo das Netz ja auch selber eine gewisse Trägheit hat.
00:39:56: Wo wir versuchen über Strom zu wärmen häufig über eine Direktheizung warmes Wasser zu machen um es dann in späteren Zeiten zu nutzen nächsten Tag in drei Tagen in sieben Tagen.
00:40:13: Das haben wir hier sozusagen mal aufgeklärt.
00:40:15: Man sieht das in vielen Monaten Auftritt, man kann jetzt nicht sagen dass der Oktober hier besonders ist, es ist jetzt des besondere Wetterjahrs, dass man Oktober relativ wenig Erneuerbare hatte.
00:40:25: normalerweise ist der oktober relativ stark Es ist aber relativ gleich verteilt bisschen mehr.
00:40:31: im Januar sieht man natürlich Thema der kälteren Tage oder auch Dunkelflauten, dass die hier ein bisschen mehr dafür verantwortlich sind, dass dort flexible Kraftwerke oder Importe oder Batterien eine größere Rolle spielen.
00:40:47: Gut!
00:40:48: Wir haben uns das Ganze dann eben noch aus so verschiedener Sichtweise angeschaut.
00:40:53: Das ganze System ist kostenoptimal.
00:40:56: ausgerechnet, wir haben jetzt hier mal die Investitionen aufgetragen, die in Deutschland stattfinden müssen sind ca.
00:41:03: zwei Milliarden Euro im Jahr.
00:41:05: man sieht aber wenn man sich die beiden genau anschaut dass der Großteil Investitionen im Verkehr ist.
00:41:10: Das liegt einfach daran, dass wir im Energiebereich die meisten unserer Ausgaben liegen darin, das wir Autos kaufen und wir haben einfach mal alle Autos, die wir kaufen in den nächsten Jahren aufsummiert.
00:41:19: Und wenn man sieht, die Autos oder die Lkw sind beträchtlicher Batzen und diese Balken sind deutlich höher als die Balken der erneuerbaren Energien.
00:41:32: Also die Transformationsinvestitionen sind so kurz zweihundert, zweihundfünfzig Milliarden Euro im Jahr, in der Summe sind es acht Komma sechs Billionen.
00:41:41: Das sind Investitionen sind ja gar kein nicht unbedingt Kosten sondern sind erst mal Investition.
00:41:46: Wenn man sich das jetzt anschaut nämlich was ist denn überhaupt die mehr Investition?
00:41:50: Ich hatte ja schon gesagt hier sind ganz viele Fahrzeuge.
00:41:52: aber die Fahrzeugen die kaufen wir egal welchen Antrieb Wir haben.
00:41:54: wir kaufen Verbrennungs Autos wir kaufen Elektro-Autos wir kaufen im Prinzip ein Auto und deswegen sind die Investition so hoch.
00:42:02: wenn wir uns jetzt aber anschauen Was wären die Investitions die wir e-tätigen würden und das sind nur die mehr Investitionen.
00:42:08: Dann kommen wir auf den Betrag, der nur noch bei fünfzig Milliarden Euro liegt pro Jahr und eins Komma drei Billionen Euro an mehr Investitions.
00:42:18: Das Ganze führt dann in der Summe zur CO² Vermeidungskosten.
00:42:21: Das haben wir dann einfach geteilt durch die Anzahl, die Emissionen, die wir reduzieren.
00:42:28: Da kommen wir Klimafolgekosten, die so typischerweise im Raum stehen.
00:42:33: Die verschiedene Institutionen auch in anderen Ländern berechnen liegen so im Bereich von dreihundert bis achthundert Euro.
00:42:40: Ich erinnere nochmal an die Hitzephase, die wir gerade haben.
00:42:45: Es gibt auch andere Studien, PVC-Kammer.
00:42:47: zu dem Ergebnis dass die mehr Investitionen kostenneutral sind hängt natürlich immer ein bisschen davon ab was die Energieträger kosten quasi ersetzen, weil wir ersetzen ja in dem System.
00:43:02: Ich hatte gesagt bei den Mehrinvestitionen ersetzen wir natürlich auch sehr viel Erdgas- und Erdöl.
00:43:07: Wir haben jetzt erstmal angenommen dass der Erdgass- und Ölpreis konstant bleibt.
00:43:11: Konstant aber auf einem Wert vor Iran oder vor Ukraine werden und dadurch nicht ganz so hohe Kosten dagegen gerechnet sind.
00:43:23: Aber wie haben wir jetzt gesehen eigentlich alle drei vier fünf Jahre gibt es immer wieder aktuell Themen, dass Energiepreise vor allem bei den Importmengen stark nach oben gehen.
00:43:34: Wir haben uns mal angeschaut wie sieht das denn aus mit den Investitionen?
00:43:38: Ja man sieht zum Beispiel auch im Jobmarkt jede dritte Stelle ist inzwischen ausgeschrieben im Bereich wo's irgendwas mit Umwelt, Energie, Klimaschutz zu tun hat.
00:43:51: Das können Jobs sein, die direkt irgendwie sich damit beschäftigen.
00:43:57: Aber es können ja auch indirekt sein Zulieferer und bestimmte Teile liefern für Technologien, die inzwischen stärker investiert wird.
00:44:05: Energieeffizienz beispielsweise, Dämblatten sind auch Jobs, die entstehen genau.
00:44:11: Wenn wir uns mal anschauen wie sieht's denn mit der Resilenz aus?
00:44:13: Und der Versorgungssicherheit.
00:44:15: tatsächlich haben wir eine ganz schöne Menge an fossilen Energieträgern, die wir aktuell importieren.
00:44:22: Wir haben in unserem Umweltmodell, da bin ich noch gar nicht groß eingegangen.
00:44:25: Auch das Berücksicht dass wir auch Wasserstoff importieren zum kleinen Teil.
00:44:30: die Importabhängigkeit sinkt im Prinzip um achtzig Prozent weil wir eben aus diesen ganzen Importen Erdgas Kohle, Erdöl aussteigen.
00:44:41: der große Batzen ist hier Erd öl und Erd Gas.
00:44:44: es ist noch ein bisschen Steinkohle darin.
00:44:46: die Braunkohle Beziehen wir größtenteils inländisch, ist nicht unbedingt Abhängigkeit.
00:44:51: Deswegen haben wir das hier so gerechnet.
00:44:54: Wir haben aber eben auch Wasserstofferzeugung inlänglich.
00:44:58: Das haben wir hier aufgetragen, dass ungefähr die Hälfte heimisch produziert wird.
00:45:09: Wir sind also einen starken Rückgang von stofflichen Energieträgern sieht man auch im Schaubild und es bedeutet im Prinzip auch ein starkes Rückgang an Importabhängigkeiten.
00:45:20: Gut, damit komme ich zum Ende.
00:45:22: Was sind jetzt die wichtigen Punkte?
00:45:24: Ich will mal ein kleines Fazit ziehen.
00:45:26: Der Energieträgerstrom ist der zentrale Energieträge in einem klimaneutralen Energiesystem.
00:45:30: Es gibt eigentlich kaum Studien, die andere Energietrager so in diesem Maße in der zентralen Rolle sehen.
00:45:37: Deswegen sollte der Ausbau der erneuerbaren Energien fortgesetzt werden.
00:45:42: Der höhere Strombedarf in der Summe führt auch schon zu dem starken Stromnetzausbau.
00:46:01: So, ich höre dich nicht mehr.
00:46:07: Ich glaube er hat kurz um eine kurze Pause.
00:46:11: Ich mache weiter.
00:46:14: Genau auch bei hohen Anteilen erneuerbarer Energietechnik kann die Versorgungssicherheit Vierundzwanzig Sieben durch Kombination von Speichen und flexible Kraftwerken gewährleistet werden indem man sozusagen sich flexibel sowohl auf der Erzeugung als auf den Verbrauchsseite verhält.
00:46:30: Das bedeutet eben eine Nachfrage Flexibilität und Batteriespeicher oder eben Flexipelverbraucher wie Elektrofahrzeug- und Lärmepumpen sind hier vorteilhaft.
00:46:38: Also auch die tatsächliche aktive Nutzung der Verbraucher, dass sie sich flexibel verhalten ist eigentlich immer für die Verbrauchern auch sinnvoll weil Sie früher oder später über die Strombreise immer ein Vorteil haben wenn Sie sich flexibler verbrauchen Wenn Sie sich flexible verhalten Und langfristig gestaltet sich die Transformation nahezu kostenneutral, da streiten sich viele ob es leicht rüberlegt.
00:47:09: Manche sagen es liegt auch leicht drunter.
00:47:11: ich hatte auch was zu den CO² Vermeidungskosten gesagt und wir sehen auch heute schon dass sehr viel Jobs in diesem Sektor entstehen.
00:47:21: Die Energieträgerabhängigkeiten von Öl und Gas, insbesondere können sich die Transformation reduziert werden.
00:47:26: Und dadurch natürlich auch eine gewisse Resilienz gestärkt werden und Abhängigkeiten reduziert wird.
00:47:35: Damit bin ich am Ende gelangt für meinen Vortag.
00:47:38: Ich will danke mich für Ihre Aufmerksamkeit und stehe jetzt noch zur Verfügung.
00:47:43: Danke!
00:47:45: Vielen Dank!
00:47:47: Die Aufmerksamkeit des Publikums war die ganze Zeit da nur, weil du das vielleicht nicht sehen konntest.
00:47:54: Also wir sind hier konstant deutlich über dreitausend im Raum und auf YouTube alle weiteren, die es nicht mehr in die Lizenz geschafft haben.
00:48:06: Ja vielen Dank!
00:48:07: Es ist gut diese Daten zu haben und ich habe auch in den Chat den Link gepostet, wo ihr die Studie runterladen könnt.
00:48:18: Das war nämlich lange die meist gewotete Studie!
00:48:24: Wo bekomme ich diese Studie her?
00:48:28: Aber ich beginne direkt mal die topgewotete Frage vorzulesen und dann lade euch aber ein parallel weiter in unserem schönen Tool, die weitere Fragen zu stellen bzw.
00:48:49: die Fragen der Kolleginnen und Kollegen zu bewerten damit das was euch am meisten interessiert hier auch zu Wort kommt.
00:48:57: Das können sowohl Fragen sein dürfen aber auch gerne politische Stellung oder fachliche Stellungnahmen sein.
00:49:05: alles ist erlaubt der Europe Calling typischen Höflichkeit bleibt.
00:49:13: Und ansonsten beginne ich mal mit der Top-Gewordfrage und die ist nämlich von Micha, ich vermute nicht unser Micha hier sondern einen Namenswetter.
00:49:27: und er fragt wie bringen wir den Netzbetreiber dazu endlich flott das Netz auszubauen um die Preise zu senken?
00:49:35: aktuell
00:49:35: haben sie Renditen von über dreißig Prozent.
00:49:39: Christoph, willst du darauf eingehen oder möchte jemand anders?
00:49:45: Hier kommt ja sowieso gleich noch zu Wort.
00:49:47: Christoph die Netzbetreiber welche Rolle spielen die denn in der ganzen Geschichte?
00:49:52: ich habe mich auch gefragt ergänzend ob wir dort im Modell mit regionalen Strompreisen handiert oder ob ihr weiter von einer Kupferplatte ausgeht, was den Börsen Strompreis angeht.
00:50:10: Christoph?
00:50:12: Im Modell sind nur die Bundesländer als Region abgebildet und zwischen den Bundesländern wird im Prinzip ein Übertragungsnetz aufgebaut ganz vereinfacht und dann wird sozusagen diese Ableitung getroffen dass zwischen nördlichen und südlichen Bundesländern die Stromnetze verstärkt werden müssen.
00:50:32: Wir haben die Verteilennetzkosten relativ einfach nur mit einem Aufschlag mitgerechnet.
00:50:38: Sie sind aber jetzt hier nicht dimensioniert, sie unterscheiden sich von Verteilenetz zu Verteillennetz.
00:50:45: Das Modell hat keine eigentlichen Stromzonen integriert.
00:50:54: allerdings es ist natürlich so dass das Modell versucht die erneuerbaren und auch alle anderen Kraftwerke oder Speicher optimal zuzubauen.
00:51:03: Und natürlich entstehen immer sehr viel mehr Kosten, wenn ich Technologien zubau in der Region wo keine Nachfrage ist und nicht ganz viele Stromnetze bauen muss.
00:51:13: Dadurch ist implizit natürlich so eine Art Bundesland-Strompreis hinterlegt, indirekt im Modell, der dafür sorgt, wenn jetzt sehr viel Erneuerbare in Bayern gebaut werden dann entstehen noch zusätzliche Kosten nach Baden-Württemberg um den Strom dorthin zu... transportieren, das heißt eigentlich steigen dadurch die Kosten im System und er schlägt dann vor natürlich die Anlagen nach Baden-Württemberg zu verschieben auf der Erzeugungseite und nicht alle nach Bayern zu stellen.
00:51:44: Daraus kann man schließen dass so indirekt diese Stromzonen existieren aber nicht so wie man es an der Stromwörse hat.
00:51:54: Jetzt nun zur eigentlichen Frage eher auch eine politische Frage, wie man diese Akteure dazu bringt.
00:52:02: Wichtig ist glaube ich erst mal zu sagen dass wir auf der Stromnetzplanung, auf allen Ebenen den Ausbau so planen das wir davon ausgehen, dass wir ein stark elektrisches Energiesystem haben und dass die Stromnachfrage stark steigt und alle Beteiligten ob jetzt Übertragungs-Netzbetreiber oder Verteinheitsbetreber hier System und ihre Leistungskapazitäten, und ihre Austauschkapazitäten so überprüfen ob sie tatsächlich für die doppelte Strommenge und auch für den Anschluss von neuen Erzeugern geplant ist.
00:52:38: Und ich glaube was halt ein ganz großes Problem ist dass wir hier sehr viele Akteure auf der Verteinheitsseite haben in Deutschland.
00:52:46: Sehr viel kleiner Akteur, sehr viel auch in kommunaler Hand.
00:52:51: Dass wir Akteüre haben jahrelang nicht so stark das Stromnetz ausbauen mussten, sozusagen die stark den Betrieb überwacht haben.
00:53:00: Die sehr gut die Versorgungssicherheit auf der Stromnetzeite hergestellt haben.
00:53:05: aber es ist natürlich jetzt erstmal auch eine politische Frage.
00:53:07: deswegen gebe ich dir jetzt auch mal weiter wie man diese Akteure tatsächlich dazu bringen kann dass sie sich hier noch schneller bewegen und den Ausbau auch sehr effizient durchführen vor allem regulatorisch so gesetzt ist, dass aktiv und schnell wichtig geplant wird.
00:53:29: Diese Frage schreiten sich unsere beiden frageerprobten Politikerinnen auch mit auf und die Bitte möglichst kurze Antworten damit viele der Fragen zu Wort kommen, aber natürlich setzt das auch voraus dass nicht so schwierige Fragen gestellt werden weil manche Fragen sind einfach nicht so kurz zu beantworten.
00:53:52: Ich nehme jetzt erstmal noch zwei eher technische Fragen auf.
00:53:56: das Modell komme dann auf ein paar politische Punkte die ich dann auch direkt an unsere Politikerinnen weitergebe.
00:54:06: Eine
00:54:07: Frage
00:54:07: von einem anonymen Fragesteller, was völlig zulässig ist.
00:54:11: als Ingenieur in der automobilen Zulieferindustrie war ich vor kurzem in China.
00:54:17: Dort ist der aktuelle Strompreis bei sechs bis acht Cent pro Kilowattstunde.
00:54:24: Wie kommen wir schrittweise zu dieser Größenordnung vom Ist-Stand-Treißig bis Fünfundtreißig Euro Cent pro Kilowattstunde?
00:54:33: Christoph!
00:54:38: Auch eine ganz einfache Frage.
00:54:41: Also fangen wir erst mal an, im Verkehr und Gebäudesektor ist der Preis von dreißig Cent gar nicht das Problem aus meiner Sicht.
00:54:50: Dreißig cent sorgt dafür dass ein Elektroauto circa für sechs Euro die hundert Kilometer fährt.
00:54:56: Benziner fährt heute mit fünfzehn Euro die hundert Kilometer.
00:55:00: Im Wärmebereich sehen wir auch durch die Wärmepumpen die Effizienz, dass wir dort auch bei den Wärmenpumpen inzwischen bei relativ niedrigen Kosten angekommen sind.
00:55:08: Es ist schon ein Thema eher für die Industrie das Thema Strompreise weil in China tatsächlich ja die Preise auch für die industrie im Bereich von vielleicht auch unter sechs bis acht Cent liegen.
00:55:21: Dort müssen wir ansetzen, weil auch dort müssen die Preise in einem kompetitiven Bereich sein.
00:55:27: Viele Industriebetriebe können durch die Nutzung von Gas heute unter diesen Stromreisen liegen.
00:55:32: Aber wir dürfen nicht vergessen, dass die Industrie zahlse unterschiedliche Strompreise.
00:55:35: Manche liegen bei acht oder zehn Cent.
00:55:37: Manchen liegen bei vierzehn Cent und manche bei achtzehnt sind aktuell.
00:55:41: das sind so die Industriestrompreise.
00:55:43: wie kommen wir dahin?
00:55:45: Wir müssen Netzbereich, vor allen Dingen bei den Netzen-Gelten schauen.
00:55:50: Wo können wir den Netzausbau effizient machen?
00:55:54: Wo können die Netzanchlüsse auch so gestalten dass möglichst viele Anlagen an einen Anschluss angeschlossen werden?
00:56:02: Wo kann Leitungen wirklich sehr effiziente betrieben werden?
00:56:06: wo baue ich nicht noch zusätzliche Leitung aus?
00:56:09: also wie schaffe ich es tatsächlich?
00:56:10: die Netzen gelte nicht zu erhöhen.
00:56:13: auf der Erzeugung seite werden wir auch in Zukunft bei den Börsenbreisen so in Durchschnitt bei fünf bis zehn Cent liegen.
00:56:20: Dann kommen aber eben noch die Abgaben drauf, die wir über die Netze und über andere Überstandteile haben.
00:56:28: Da müssen wir dran setzen.
00:56:30: ob wir werden sicher nicht für private Endkunden im Bereich von acht Cent liegen da müssen wir auch nicht liegen.
00:56:37: das sehen wir auch in keinem anderen europäischen Land dass wir in diesem Bereich liegen.
00:56:43: Wir müssen aber im Netzbereich schon sehr schauen, dass wir effizient ausbauen.
00:56:47: Erdverkabelung ist zum Beispiel so ein Thema hat zu teuren Kosten im Übertragungsnetz geführt.
00:56:53: da müssen wir jetzt Freileitung beispielsweise hingehen.
00:56:56: Netzanschlüsse doppelt oder mehrfach nutzen Batteriespeicher wirklich an die Stellen setzen wo Anschlüsse frei sehen.
00:57:03: wir müssen kommunizieren wo freie Leitungen sind.
00:57:05: wir dürfen uns nicht hinter irgendwas verstecken.
00:57:08: also wir müssen sozusagen den Marktteil nehmen man auch die Optionen bieten an den Stellen, wo freie Leitungen sind aktiv zu werden.
00:57:17: Vielen Dank!
00:57:17: Ich werde hier schon hingewiesen du mögst deine Aufmerksamkeitsfolie runternehmen damit man uns alle schöner sieht.
00:57:28: Vielen dank das ist gut.
00:57:30: unsere Zuschauer bei Europe Calling sind sehr kommunikativ und aufmerksam das wissen wir schon und mit solchen Hinweise bekommt Gerne.
00:57:42: Dann gibt es ja noch die Frage nochmal anonym, nochmal an dich.
00:57:46: Wie ist der rasant steigende Strombedarf von KI und Rechenzentren eingerechnet?
00:57:54: Genau das haben wir berücksichtigt in auch der Netzentwicklungsplan beispielsweise.
00:57:59: Sie geht da von Szenarien von fünfzig bis hundert Terrain Stunden auf.
00:58:03: ähnliche Werte in unseren Szenariens hinterlegt als Stromnachfrage, die auch gedeckt werden müssen.
00:58:10: Das läuft haben wir quasi auch als steigende Stromnachtfrage mit berücksichtigt.
00:58:19: Okay kann man eine Einschätzung bekommen wie viel an Rechenzentren dann hier in Deutschland stattfinden werden?
00:58:31: Ich muss gerade überlegen wie der Stromverbau von Rechencentren heute ist.
00:58:34: ich glaube liegt zwischen fünfzehn und zwanzig Terawatt Stunden aktuell.
00:58:38: also eine dreiverfünffachung von Rechenzentrenleistungen in Deutschland haben wir aktuell sozusagen in anderen Szenarien berücksichtigt.
00:58:49: Aber es ist ein dynamisches Feld, wo es immer wieder neue Informationen gibt wie viele Rechencentren wir jetzt in Deutschland brauchen oder in Europa?
00:58:56: Es
00:58:57: ist zu bedauernlich dass sich die sinkende Leistung der menschlichen Gehirne nicht senkend auf den Strompreis parallel auswirkt, aber diesen blöden Witz gut.
00:59:09: Dann komme ich mal hier zu einigen politischen Fragen und gebe damit auch meinen lieben Mitveranstalterinnen das Wort.
00:59:17: Ich beginne mal mit Jutta und hier gebe ich eine besonders schwierige und besonders beliebte Frage von Bärbel Winkler mit.
00:59:24: Und ehrlich gesagt, da hätte ich auch gerne Antwort drauf.
00:59:28: was können wir machen damit Katharina Reiche diese Studie liest versteht und dann noch ihren bisherigen Gesetzentwurf in die Tonnet kippt?
00:59:37: oder ist das so topisch weil sie komplett beratungsresistent ist und alle ignoriert alles ignoriert was nicht mit Gas zu tun hat?
00:59:45: ja also Ich weiß auch nicht.
00:59:47: Also diese Frage Erfreut sich großer Beliebtheit.
00:59:55: Bitte, aber auch gerne jeden anderen Kommentar, den du gerne oder Fragen, denen du gerne an Christoph hast?
01:00:03: Ja das ist mir ja alle gerne.
01:00:05: Also wie man Frau Reiche dazu bringt dass sie sozusagen die reine Vernunft... Die reine vernunft ist.
01:00:15: grün hatte ich einen Aufkleber auf meiner allerersten politischen Mappe.
01:00:20: Nein eine Scherz.
01:00:21: Aber natürlich ist es schon so, dass wir im Moment uns alle fragen was treibt diese Frau um?
01:00:31: Also da sind wir ja nicht alleine mit.
01:00:33: das kannst du ja auch stetigens werden, dass es euch genauso untreibt und alle freundlichen oder weniger freundliche Bemühungen plus Beratung plus Demonstrationen anscheinend nicht weiterbringen.
01:00:46: ich habe tatsächlich ein paar nördige Fragen.
01:00:49: sorry for that.
01:00:50: Ich habe natürlich in diese Studie reingelesen und hab festgestellt, ihr habt für die Modellierung bestimmte Jahre herangezogen.
01:01:00: Und habt da so eine Art Mittelwert rausgebildet oder nicht Mittelwert aber habt halt sozusagen verschiedene Szenarien zu.
01:01:07: haben euch das Wetter dieser verschiedenen Jahre angeschaut?
01:01:10: Und ich habe mich natürlich warum wohl gerade gefragt was passiert denn wenn wir tatsächlich im mit ganz anderen Wettbewerbungen zu tun haben.
01:01:23: Ich weiß ja, wie meine PV schwächelt wenn es so heiß ist und inwiefern ist das abgebildet?
01:01:29: Und die zweite Frage, die vielleicht noch ein bisschen kniffliger ist... Das ist ja schön durchgerechnet mit Kosteneffizienz usw.
01:01:38: Mir ist bislang noch kein Modell eingefallen, wie man das tatsächlich auch im Geschäftsmodell umwandelt.
01:01:45: Denn am Ende des Tages ist es ja so Solarkanibalisiert sich gegenseitig, windt die Tod.
01:01:50: Das heißt wir müssen irgendeine andere Form der Entlohnung sozusagen der Anlagenbetreiber finden insbesondere wenn eben noch ein gehöriger Teil Abregelungen dabei ist.
01:02:02: Sie werden ja wahrscheinlich sagen dass es durch unser Bericht da muss ich die Politik was einfallen lassen richtig?
01:02:10: Gerne das Mikrofon an!
01:02:13: Das wäre spannender
01:02:16: Genau, also erstmal zum Wetter.
01:02:18: Wir haben die Wetterjahre-Jahre und sie werden immer wieder in die Zukunft wiederholt.
01:02:24: Aber gleichzeitig die Temperatur leicht ansteigen lassen.
01:02:27: Es hat so minimal einen Effekt in der Gebäudewärme, dass es dadurch leicht zurückgeht.
01:02:32: So Themen wie Temperaturen von Solarmodulen haben wir auch berücksichtigt weil das Thema ja immer schon bei Solarenergie aufgetreten ist.
01:02:40: Das ist auch in unseren Profilen hinterlegt, dass natürlich heiße Temperaturen die Erzeugung ein bisschen, wie Effizienz ein bisschen runtergeht.
01:02:51: Wir haben tatsächlich diese Windjahre auch berücksichtigt.
01:02:57: es gibt ja verschiedene Überlegungen.
01:02:58: was mit dem Wind passiert potenziell in Klimaszenarien ist aber sehr unsicher.
01:03:03: deswegen haben wir tatsächlich jetzt da nichts groß noch in diesen Szenarieren variiert bei den Geschäftsmodellen.
01:03:11: In den Geschäftsmodellen ist erst mal ganz wichtig, dass die Voraussetzung für Flexibilität in allen Bereichen geschaffen wird.
01:03:18: Das bedeutet im Prinzip, das ich mich ganz stark dafür einsetze, dass wir die Abrechnungsmöglichkeiten haben, dass Flexabilität abgerechnet werden.
01:03:27: Abgerechnet wären sie erstmal durch die Smart-Meter.
01:03:29: Im Prinzip brauchen wir den flächendeckenden Smart-meter rollout überhaupt abzurechnen und dann müssen wir dafür sorgen diese Strompreise möglichst vielen weitergegeben werden, weil nur dann wenn sie weitergegen werden, dann finden wir ja auch auf der Verbrauchsite die Möglichkeit dass Sie als Signal gelten das jemand sein Strom verschiebt.
01:03:57: und dann brauchen wir noch einen weiteren Punkt.
01:04:01: Wir haben beispielsweise im Wasserstoffbereich ein Thema wo ich nicht ganz glücklich bin damit nur erzeugen können aus erneuerbaren Energien, aus bestimmten Anlagen.
01:04:14: In den Schaubildern war ja überhaupt keine Koppelung von Wasserstoff an einzelnen Erneuerbareanlage sondern die Wasserstofferzeugung ist ja beispielsweise angeworfen worden wenn der Strompreis niedrig ist und das müssen wir komplett im Prinzip entkoppeln.
01:04:27: Der Wasserstoff wird nicht günstig aus irgendeiner Gastturbine erzeugt Der Wasserstoff wird ja nur erzeugt, wenn der Strom günstig eingekauft wird.
01:04:36: Also wir brauchen eigentlich gar keine Regulierung die sagt wir brauchen eine Erneuerbarenanlage für den Wasserstoff sondern wir müssen zulassen dass diese Flexibilität sich durchreicht weil niemand will ja für zwanzig Cent Strompreis Wasserstoff erzeugen.
01:04:50: Also ich hatte ja gesagt, dass die Preise hoch sind wenn die Konditionellen laufen.
01:04:55: Da will ja niemand Wasserstoff erzeugen!
01:04:57: Wenn nicht für zwanzig Cent Wasserstoff verzeugt, dann kostet der Wasserstoff dreißig Cent.
01:05:01: und dann will ich aus Wasserstoff irgendwas machen.
01:05:02: Vielleicht Strom?
01:05:03: Dann kostet er Strom sechzig Cent Das will ja überhaupt niemand machen.
01:05:06: also wir müssen da die Flexibilität einfach zulassen und diese Preissignale auch wirken lassen.
01:05:12: Und wir sehen es ja bei Batterien ist funktioniert.
01:05:14: Die Batterien müssen wir zulassen im Stromnetz wo sie sinnvoll sind, da müssen wir schnell sein.
01:05:20: Die Batterien werden ja alle ohne Förderung gebaut.
01:05:23: Die ganzen Großspeicher werden hier alle ohneförderungen gebaut.
01:05:27: Wir müssen nur beschleunigen, dass die möglichst schnell kommen.
01:05:32: Wir brauchen kein Kapazitätsmarkt für die Batterien.
01:05:36: Für die flexiblen Kraftwerke brauchen wir ein Kapazitätsmarkt.
01:05:40: Ja aber ich meine diese Abitrage ist natürlich auch irgendwann roben?
01:05:46: Ja!
01:05:48: Aber wir haben relativ... wir werden in die Erneuerbaren eine gewisse Überbauung führen müssen Und diese Überbauung wird schon relativ groß sein, dass wir da relativ viel in die Batteriespeicher einspeichern können.
01:06:01: Wir müssen damit leben das wir die Erneuerbaren in die Überbauungen führen weil sonst werden wir die erneuerbaren wären wir nicht auf hundert Prozent kommen.
01:06:11: also wir müssen damit Leben dass wir auch abregeln.
01:06:14: wir hatten es ja auch immer einen Grafiken gesehen.
01:06:17: Es würde mich funktionieren mit der Nutzung jeder Volllass jeder Betriebsstunde aus einer Windkraftanlage.
01:06:24: Das ist kein betriebliches Optimum.
01:06:32: Jutta ist in der Partei bekannt, dass sie immer... die schwierigsten und glücksten Fragen stellt.
01:06:39: Allerdings ist die gute Nachricht, dass häufigste Opfer sind nicht irgendwelche freundlichen Wissenschaftler oder Parteifreunde sondern die europäische Kommissionen und irgendwelchen nervigen Lobbyisten usw.
01:06:52: Also das gehört mit zum Programm.
01:06:57: Ich will eines noch sagen zu dieser ganze Frage mit dem Wetter und dem Klima.
01:07:01: wie sich das eigentlich ändert ob es immer wärmer wird ist ja gar nicht sicher.
01:07:07: Wir kriegen immer größere Debatte, ob die Atlantische Zirkulation nachlässt.
01:07:14: Deshalb haben wir in zwei Wochen Professor Stefan Rahmstorff zu einem großen Klima-Update eingeladen um seine Forschung dazu vorzustellen.
01:07:25: und ehrlich gesagt ist das alles einigermaßen erschreckend Weil etwas, was wie eine unwahrscheinliches Szenario wirkte.
01:07:34: Nämlich diese sogenannte Abschwächung des Golfstroms in den Daten immer wahrscheinlicher aussieht und das würde bedeuten dass es im Norddeutschland kühler wird... Und dann die Temperaturdifferenz zu Südeuropa steigt und wir entsprechend mehr Stürme, Überflutung der gleichen Unerfreulichkeiten bekommen.
01:07:59: Wer das möchte ich habe hier schon mal reingepostet wo ihr euch da anmelden könnt in zwei Wochen.
01:08:05: Das wird sich natürlich sehr viel Interesse erzeugen.
01:08:09: So jetzt haben wir immer noch diese eine Frage Hier offen wie kriegen wir die Verteilnetzbetreiber dazu, das entsprechende Netz auszubauen?
01:08:20: und es gibt auch noch eine Frage von A&F.
01:08:24: Wann werden wir in Deutschland endlich in der Lage sein unsere Elektroautos als Solarspeicher zu verwenden?
01:08:30: Wir sind mal wieder deutlich hinter unseren Nachbarn.
01:08:33: also Stichwort B-direktionale Wallbox
01:08:36: usw.,
01:08:38: aber viele der Fragen habe ich schon immer parallel an Micha gedacht Weil Michael hat ja gerade die Koalitionsverhandlungen begleitet in Baden-Württemberg, wo es ja auch viel um Energiefragen ging.
01:08:51: Wo ihr auch die Fortsetzung der Energiewende vereinbart habt mit Staatenzielen und in Europa ist er zuständig für den Ausbau der Netze Und das sind ja Nitze, also das Grits
01:09:05: Package
01:09:05: der Europäischen Kommission.
01:09:07: Deshalb Micha würde ich dir gerne das Wort geben und wenn du noch irgendwelche Tipps hast wie man
01:09:11: Katharina
01:09:12: Reiche beeinflussen kann, dann sind die natürlich auch von dir gern gesehen.
01:09:18: Also erst mal vielen Dank und vielen vielen Dank für diese Studie!
01:09:21: Ich fand es wirklich extrem interessant jetzt gerade zuzuhören und sich das auch nochmal so durchzudenken, wie das funktionieren kann.
01:09:29: Ich finde ehrlich gesagt, also die Herangehensweise ist ja keine grüne Studie.
01:09:33: Das ist erstmal eine technologieoffene Studie, die irgendwie optimiert und das müsste jetzt erst mal sozusagen eine Herangehnensweise sein für alle offen ist.
01:09:43: und dann wenn ich es richtig sehe aber in den Verhältnissen sieht man vielleicht nicht, ist es schon auch relativ viel Power to X was dann dort drin passiert?
01:09:53: Und wenn ich das richtig verstehe, Die Flexibilität kommt schon auch sehr stark durch, zum Beispiel grün Wasserstoff und Biogas.
01:10:05: Also ich glaube das sind ja schon mal Dinge... Ich kann euch hier im Vertrauen sagen, ich habe gestern hoffentlich den letzten Runde gedreht für die Verhandlungen über die vereinfachten Permitting also Genehmigung für den Netzausbau und das was der CDU am wichtigsten war, war vor allen Dingen Biogas.
01:10:32: Also wenn man sie damit bekommt vielleicht kriegt man sozusagen da ein bisschen was oder kriegt dann wieder über die Schwelle.
01:10:40: Was ich so sagen wollte ist Ich finde es extrem wichtig.
01:10:43: also wie kriegt Man das hin?
01:10:45: wir müssen uns halt auch richtig planen haben Sie ja gerade gesagt, also diese Netzplanung ist das Zentrale und da machen wir gerade auf der Europäischen eben den Versuch wenigstens sozusagen diese Planung vom Kopf auf die Füße zu stellen.
01:10:58: Also dass wir sozusagen so eine zentrale Netzplanungen machen für Europa auch mit solchen Szenarien in Richtung, dass wir klimaneutral werden und dann diese Netze in die Richtung ausbauen und das wird sozusagen pan-europäisch aber National.
01:11:16: Und das sind so, also und dann muss ich natürlich auch dran gehalten werden müssen die Bundesnetzagenturen in den verschiedenen Ländern und dann auch sozusagen solche Planungen machen.
01:11:25: aber ich glaube da also könnte man das hinbekommen die Netze sinnvoll auszubauen.
01:11:30: und was ja interessant finde ist auch immer wieder diese Zahl dass wir wenn wir es so sozusagen effizient und insgesamt planen dass wir dann eine halbe Billionen einsparen können europaweit für den netzausbau, weil gerade eben ist es sozusagen siebenundzwanzig Mitgliedslendetplan ihre eigene Netze.
01:11:51: Das andere was wir versucht haben jetzt bei dieser ganzen Frage von der Genehmigungsverfahren ist das Verhältnis von den Verteilnetzbetreibern und den Stromeinspeisern oder Stromnutzer etwas abzuändern.
01:12:08: also zum Beispiel dass Ein Verteidigungsbetreiber, wenn ich einen Stromanschluss haben möchte, der es nicht einfach nach sagen kann.
01:12:16: Nein den gibt's hier nicht.
01:12:18: oder dass er innerhalb von sechs Monaten antwortet sondern diese Antworten müssen dann innerhalb von drei Monaten kommen und sie müssen mit verschiedensten Optionen kommen und es müssen vor allen Dingen auch die Datenpunkte offengelegt werden.
01:12:29: und das ist wie auch gesagt seit dieser Transparenz extrem wichtig dass man weiß, hier kann ich anschließen oder nicht.
01:12:37: Und gerade eben wird das alles ziemlich stark zurückgehalten.
01:12:40: Also da gibt es verschiedenste Sachen.
01:12:42: Ich meine, haben wir noch ganz viele andere Sachen gemacht.
01:12:46: Wenn es so kommt, dass man ein Megawatt Charging Stations jetzt komplett ohne Genehmigung bauen darf und so weiter also das alles zu beschleunigen.
01:12:55: Aber das ist vielleicht sozusagen eine Antwort.
01:12:56: Nein ich hätte was mich nochmal einfach interessieren würde.
01:12:59: Also zwei Beobachten.
01:13:00: Ich weiß nicht vielleicht sind die auch nicht richtig aber das eine ist wenn ich mir das anschaue wie die Industrie verbraucht dann ist sie eigentlich nicht sehr stark in diese Flexibilitäten eingebunden.
01:13:09: Sondern das sind vor allen Dingen ist es der Verkehr Und das sind die Haushalte mit den Wärmepumpen.
01:13:15: Und da frage ich mich, sind das einfach nicht... oder woran liegt es?
01:13:18: Sind dann nicht so viele Potenziale?
01:13:21: Mein erster Punkt und das hatten wir auch in Bandwürttemberg besprochen ist dass wir versuchen im Bandwirk machen jetzt einen Netzausbau-Beschleunigungsgesetz.
01:13:29: Dass wir erst mal diese großen Flexibilitäten heben und die sind nun erstmal in der Industrie.
01:13:35: Der zweite Punkt an den Fragen wollte noch einmal Ich finde es interessant, dass die Strom-Import und Export wie das aus so europäische Ausland dazu gemodelt wurden.
01:13:46: Hat es einen ähnlichen Hochlauf?
01:13:48: Wie in Deutschland oder bleibt es gleich?
01:13:52: Die Idee von diesem paneuropäischen Stromsystem ist, dass da noch viel mehr Austausch stattfindet.
01:14:03: Wenn wir eine europäischer Kupferplatte haben... Und das natürlich dann auch nochmal sehr stark die Preise senkt, aber auch sozusagen Flexibilitätenschaft.
01:14:14: Also wie es sozusagen aus Europa gemordelt worden ist.
01:14:19: Ja also kann ich, das sind ja im Prinzip zwei Punkte.
01:14:22: Kann ich kurz darauf eingehen.
01:14:23: erst vielleicht Industrie Flexibilität?
01:14:25: Da haben wir jetzt zum einen erstmal in der Industrie sehr viele Anwendungen wo Strom gar nicht so des Hauptding ist.
01:14:32: Also in vielen Produktionsprozessen treibt es Maschinen an die aber eigentlich was produzieren und wo Strom nur ein ganz kleiner Input-Parameter ist, da ist eigentlich gar nicht so viel Flexibilität drin.
01:14:45: Und viele Studien kommen zu dem Ergebnis das diese ganzen heutigen Stromanwendung gar nicht flexibel gefahren werden.
01:14:52: Das haben wir deswegen auch gar nicht stark flexibilisiert.
01:14:55: Was jetzt in Württemberg passiert ist dass man versucht Wärmeerzeuge erstmal sozusagen ergänzt zu hybrigen Systeme, dass man Gasversorgung ergänzt über der Stromversorgungs- oder Wärmeerzeugung und dann sozusagen die Stromerzeugungen immer flexibel fährt um sozusagen in günstigen Stunden diese Stromerzeugung erstmal anzufahren.
01:15:21: Wir haben tatsächlich jetzt nicht so viel Flexibilität in der Industrie vorgesetzt weil das Thema schwierig ist, einfach von der Datenlage zu sagen ja da ist ganz viel Flexibilität drin.
01:15:34: Viele Industrien sagen sie wollen oder können ihr Personal etc.
01:15:39: nicht so schiften das es sich lohnt.
01:15:41: und wir haben jetzt an dieser Stelle haben vielleicht noch Potenzial unser Modell zu verbessern aber im Moment des Ergebnisses deckt erst mal ein relativ starkes Verhalten ab.
01:15:51: Europäisch haben wir aktuell in dieser Modellrechnung so berücksichtigt, dass im Ausland auch was passiert.
01:15:58: Wir haben die Möglichkeit das Strom abgenommen werden kann im Auslands aber nicht muss!
01:16:06: Wir haben hier keine explizite Abbildung von Europa und arbeiten gerade daran.
01:16:18: Das Modell ist fertig wird eingesetzt.
01:16:20: Die nächste Studie ist dann zu Europas, versprech ich.
01:16:24: Da machen wir wieder ein Webinar dazu.
01:16:27: Das sieht doch so aus als wenn das ein Angebot ist Micha.
01:16:33: Ich glaube so macht man Marketing, wenn man solche Studien schreibt.
01:16:43: Hier sind noch zwei weitere Fragen einmal auch anonym Wie wird sich der jährliche Stromverbrauch ändern, wenn mehr Wärmepumpen und E-Fahrzeuge im Betrieb sein werden?
01:16:54: Das hattest du gezeigt.
01:16:55: Vielleicht kannst Du die Folie nochmal zeigen damit wir das noch mal in den Fokus bekommen.
01:17:02: Das kann man glaube ich sehr schnell hier treffsicher beantworten.
01:17:09: Also im Prinzip sieht man es in diesem
01:17:13: Schalb Wenn Sie da noch gar nichts, dann müsstest du es erstmal teilen.
01:17:23: Eine Panik.
01:17:25: So viel Zeit muss sein, aha!
01:17:31: Man sieht es eigentlich in diesem Schaubild relativ gut.
01:17:35: Wir haben diesen großen Bereich Strom.
01:17:37: Da haben wir die Gebäude und es ist ungefähr so... Also hier sieht man ja auch die Umweltwärme.
01:17:45: Es ist quasi die UmweltWärme, die aus der Luft entzogen wird Und entsprechend ist ca.
01:17:51: ein Drittel dieser Menge ist der Strom, der in Wärmepumpen hier in die Gebäude reingeht.
01:17:57: Man muss sich vorstellen, in die Gebäude geht ja noch sehr viel mehr Strom rein.
01:18:00: wir sind da auch Gewerbe im Gebäulebereich drin.
01:18:03: Wir haben aber natürlich auch ein Ofen und Licht was hier hineingeht in die gebäude Und man sieht jetzt zum Beispiel den Verkehr.
01:18:11: das ist quasi diese komplette Breite.
01:18:14: Ich kriege jetzt die Zahl nicht auswendig hin.
01:18:17: Von der Größe müsste es ja ungefähr hundert bis zweieinhalb Terawattstunden sein, die in den Verkehr reingehen also sowohl in einen EKW als auch im PKW-Verkehr wo eben größtenteils elektrisch versorgt wird.
01:18:31: Wenn man noch genauer hinschaut gibt's auch noch Flüssigkraftstoffe.
01:18:34: im Verkehr ist aber vor allen Dingen der Flugverkehr der eben ja auch abgedeckt werden muss und er nicht elektrifiziert worden ist.
01:18:41: Ich gehe direkt weiter mit den Fragen.
01:18:44: Dr.
01:18:44: Philipp Schmargold, ein bekannter Parteifront aus Schleswig-Holstein fragt wie kann Offshore Windenergie Nutzung in Nord und Ostsee angesichts des Rückzugs von Investoren gestärkt werden?
01:18:57: Längere Vergütungen statt frühzeitiger Rückbau.
01:19:01: kein Rückbau der kompletten Fundamente wenn sich schon Artenvielfalt gebildet hat.
01:19:07: was noch?
01:19:08: Danke und Klimaschutzfreundliche Grüße, Philipp.
01:19:12: Mag jemand dazu etwas sagen?
01:19:17: Offshore, die Begeisterung behält sich in Grenzen.
01:19:21: Offshore-Energie in Rheinland-Pfalz zum Baden-Württemberg ist auch nicht so Topthema ... äh, die ähm, ne?
01:19:28: So, Christoph!
01:19:30: Ich kann zumindest kurz etwas dazu sagen.
01:19:33: Wir hatten ja die Situation, dass die letzte Ausschreibung gescheitert ist.
01:19:39: Es gab keine Bieter und die beiden großen erfolgreichen Bietern für die Nordsee waren BP und Total und beide signalisieren recht deutlich sie haben keinen Bock zu bauen und zahlen lieber die Komventionalsstrafe.
01:19:56: Das ist alles höchst ärgerlich und ein großes Problem für die Energiewende.
01:20:02: Aus meiner Sicht kann man da zwei Sachen draus lernen, erstens muss man in diesem Bereich Konventionarstrafen hoch genug machen weil der Punkt ist einfach wenn Preise steigen oder man anderswo mehr Geld verdienen kann mit der gleichen Technik.
01:20:19: das gehört zum normalen Betriebsrisiko eines Bieters Und es geht nicht, dass man diese Auktion macht und dann wird nicht gebaut.
01:20:29: Also das finde ich ist wirklich ein großes Problem und darüber muss man sprechen.
01:20:35: Auf der anderen Seite müssen die Ausschreibungen so sein, dass es für die Investoren hinreichend attraktiv ist und zwischen diesen beiden Zielen muss man natürlich optimieren.
01:20:50: So und klar ist, das wäre vielleicht nochmal interessant an dem wie das im Modell ist.
01:20:57: Wie wichtig die der Aufschaubereich ist und welche Folgen es hat wenn die Jungs da nun nicht bauen?
01:21:06: Und dass sich noch lange hinzieht weil was ich höre ist aus dem Ministerium gibt es jetzt zwar Aktivitäten aber richtig Top Priorität Ist das noch nicht?
01:21:18: Was sehr bedauerlich ist, weil wir die Leistung als relativ stabile Leistungen brauchen.
01:21:23: Vielleicht könntest du auch in deinem Grafen nochmal zeigen welche Bedeutung die Offshore-Energie hat gerade in den Zeiten wenn als die Leistungen runtergehen aus dem erneuerbaren System.
01:21:45: Ja ich Ich habe gerade kurz nachgeschaut, ich habe in den Schaubildern immer Onshore und Offshore Wind zusammen abgebildet als eine Farbe.
01:21:52: Deswegen kann ich es jetzt nicht so gut zeigen.
01:21:54: Es ist getrennt aber dann der Einfachheit halber zu einer Farbe aggregiert.
01:21:59: Was kann man vielleicht noch aus so Systemesicht zur Offshore-Wind sagen?
01:22:04: Wir müssen natürlich uns erst mal anschauen, Onshore Wind ist häufig günstiger.
01:22:10: Müssen wir erstmal feststellen.
01:22:13: Onshore wind ist von der Erzeugung Lokalität immer näher am Verbrauch.
01:22:18: als Offshore müssen wir auch festhalten, der Onshore Wind Ausbau ist auch in den Bundesländern stark wo Offshore angeschlossen wird.
01:22:29: Also wir haben hier schon verschiedene Themen und gleichzeitig noch ein wichtiger Punkt die eigentlichen Betriebskosten sind bei Offshore Wind auch höher als bei Onshore wind.
01:22:40: also dadurch dass ich natürlich immer erst Anlagen abschalten, die teurer im Betrieb sind und natürlich habe ich einen Verschleiß höher auf sie als auf Land.
01:22:51: Ist es auch so dass ich eher mal eine Offshore-Anlage abschalte wenn ich sie nicht benötige dann kann ich natürlich auch weniger verdienen.
01:22:58: also wir haben da schon ein gewisses Thema das diese Anlagen nicht ganz günstig positioniert sind wie Sie aber glauben deswegen zu brauchen weil wir Onshore Wind nicht so viel zubauen wollen.
01:23:14: Wir könnten Onshore Wind mehr zubauen, wenn wir die Flächen damit vollstellen.
01:23:20: Also die Idee ist ja quasi, die Meeresflächen anstatt von Landflächen zu nutzen und... Ja!
01:23:26: Wir sind zu dem Ergebnis gekommen dass es sinnvoll ist eben nicht alles ein Land zu stellen weil uns irgendwann zu viel wird.
01:23:35: Das ist eigentlich der Beweggrund für Offshore.
01:23:37: Es gibt noch den Beweggrund das ich häufig Wind auf See hab Wenn ich mal ein Land nicht habe aber der Unterschied Da, ja.
01:23:46: Aber wir merken auch vielleicht nicht ganz so entscheidend.
01:23:50: also es gibt schon verschiedenste Stellschrauben die's halt auch nicht ganz einfach macht und wir müssen halt gucken dass wir die Regelung auch bei den Auktionen wie du gesagt hast so sinnvoll gestalten das die Projekte realisiert werden wenn wir sie haben wollen.
01:24:06: Es ist total verspannt.
01:24:07: wenn man das irgendwann nochmal sehen könnte Dann habe ich natürlich vorhin vergessen zu beantworten, dass dieses Webinar wie alle Eurocalling-Webinare aufgezeichnet wird und sich die Aufzeichnungen auf YouTube auch großer Bliebtheit erfreuen.
01:24:26: Und ihr sie natürlich gerne verbreiten dürft!
01:24:33: Haben wir hier noch Peterselmke, kann Biogas in Anführungszeichen etc.
01:24:39: aus extra angebauten Pflanzen überhaupt als grün betrachtet werden bei dem mehrfach höheren Flächenbedarf pro Kilowatt im Vergleich zu PV und Windkraft und das auf Kosten von Wäldern, Mohren, Nahrung, Wohnen und Flutschlotten Schutzflächen?
01:24:57: und da ich weiß, dass das ein Thema ist was Jutta besonders umtreibt würde ich dir das auch gerne gleich vorwerfen.
01:25:06: Ja genau vielen Dank!
01:25:08: Ich war gestern interessanterweise auf eine Lobby Veranstaltung extra um mir das mal anzuhören wie die das so behaupten.
01:25:15: by your guess the scalable solution ja also die skalierbare Lösung was natürlich ein absoluter Witz ist weil wenn wir etwas Wenn wir was haben, was wir ganz bestimmt nicht vermehren können ist das Land.
01:25:27: Also im Gegenteil es wird ja jetzt weniger mit steigenden Meeresspiegel.
01:25:31: Aber tatsächlich wurde dann also dort fröhlich behauptet man könne aus landwirtschaftlichen Resten und aus so benannten Cover crops, also Zwischenfrüchten die eben nicht als Futter verwendet werden oder als Lebensmittel verwendete werden Und aus irgendwelchen organischen Resten und natürlich auch nicht zu vergessen, aus Gülle und Dumm können man also Probleme super viel Biogas machen.
01:25:59: Ich sage es jetzt mal so – Natürlich ist auch Biogast Teil der Lösung gar keine Frage!
01:26:05: Aber wir werden es weder verwenden können, um damit Raumwärme zu erzeugen.
01:26:11: Also was Dämlicheres kann ich mir kaum vorstellen mit diesen kostbaren Molekülen und dankenswerter Weise war auch gesteinzifik da.
01:26:19: Sven wird sich an die erinnern das ist der europäische Chemieverband und die haben also gesagt die Erleute langsam, langsam Wir brauchen das Zeug ja und hört mal auf dass hier als die ultimative Lösung zu alles zu verkaufen.
01:26:33: Wir haben jede Menge fossilen Feedstock, also fossile, stoffliche fossile Nutzung die wir auch ersetzen müssen.
01:26:39: in der Tat Anbaubiomasse wird glaube ich von Uns Ökos ganz generell sehr kritisch betrachtet.
01:26:48: Anders sieht es natürlich bei Reststoffen aus, die nicht in den Tierfutterproduktion oder Vergleichbares gehen können und anders sehen das natürlich auch bei beispielsweise das was ihr vielleicht in eurer Biotonne habt.
01:27:01: Ob man das jetzt im Kompostwerk tut, ob man das in Biogasanlage tut, da streifen sich auch die Geiste.
01:27:08: Ich finde, es gibt für beides gute Gründe.
01:27:11: Wenn es um Gülle und Mist geht... Also ist mit Sicherheit besser als das Zeug auf den Felder zu kippen.
01:27:19: Wobei die Gerreste dann natürlich immer noch den ganzen Stickstoff erteilten.
01:27:23: Das heißt irgendwann kommt er dann doch wieder auf die Felder.
01:27:26: aber zu sagen dass es gar lieber würde auch natürlich bedeuten Wir brauchen dann noch mehr Tiere.
01:27:33: Und womit füttern wir die Tiere?
01:27:35: Mit so ja aus abgeholzten Regenwaldflächen, kann es also nicht sein.
01:27:38: Nein!
01:27:39: Also in der Tat... ...wir brauchen Biogas.
01:27:42: wenn überhaupt bin ich ein Fan davon Wildpflanzenmischungen zu nehmen, die man dann keine Ahnung alle drei Jahre mal absenzt und es zeugt dann in die Biogasanlage wirft von mir aus wenn ich den Boden abmagern will.
01:27:55: Aber ich bin kein Fan von anderen Bau-Biomasse auch nicht die sogenannten Kurzumtriebsplantagen.
01:28:01: Wir können mit dem Land wirklich was besseres anfangen.
01:28:06: Ich lass das mal so stehen.
01:28:08: Ich neige auch dazu dem im Großen zuzustimmen.
01:28:12: Ich glaube dass wir insgesamt in der ökologischen Bewegung noch nicht an einem Biogas- und Biomasse- und Bioenergie-Konsens sind.
01:28:23: Und das glaube ich nötig, also unterschiedliche Teile reden sehr unterschiedlich und wir sind dort nicht in der Klarheit die wir glaube ich insgesamt haben sollten.
01:28:34: Ich habe jetzt hier noch zwei Fragen, von Christoph Fallen und würde dann auch langsam zum Schluss kommen.
01:28:44: Und zwar gibt es zum einen die Frage auch anonym, im Dunkelflaute ist ja üblicherweise ein ideologischer Kampfbegriff.
01:28:55: Deutschland und Europa sind ja nicht so winzig, dass überall das gleiche Wetter herrscht.
01:29:02: Wenn an einer Stelle in Deutschland oder Europa gerade mal kein Wind weht, gibt es Garantierbereiche wo's kräftig weht.
01:29:09: Gleist sich das nicht irgendwie aus?
01:29:13: Das ist die erste Frage!
01:29:15: Und die zweite, die ich gerne hier noch vorlesen würde, ist von Volker Stelzner im Klammern KIT Zu den Prozentangaben der Erneuerbaren an der Stromproduktion.
01:29:27: gelten die Werte nur für die Währte, die über das öffentliche Netz eingeleitet werden oder absolut.
01:29:35: Hintergrund der Frage werden die Mängel, die selbst erzeugt und direkt verbraucht werden mitbetrachtet?
01:29:41: Die Frage habe ich mir ehrlich gesagt auch gestellt und deshalb habe ich sie einfach mal frech vorgezogen.
01:29:47: Christoph!
01:29:53: Die Eigenversorgung, die versuchen wir mitzug quantifizieren.
01:30:02: Ich bin mir nicht ganz hundertprozentig sicher ob sie drin ist.
01:30:06: Man findet die Werte für den Eigenverbrauchsschätzung für Solar auch auf den Energy Charts.
01:30:12: ich bin gerade nicht hundert prozentig sich sicher ob es in den Prozentzahlen drin ist Stichwort.
01:30:20: was war die andere Frage?
01:30:23: Wie weit sich der Ausgleich Solar und Wind in Europa?
01:30:29: Genau, also tatsächlich sehen wir immer wieder Wetterbedingungen wo wir europaweit insgesamt relativ wenig wind haben.
01:30:38: Und wir müssten ja auch uns vorstellen selbst wenn wir jetzt in Spanien ganz viel wind hätten dann müssten wir auch eine sehr dicke Leitung von Spanien nach Deutschland ziehen.
01:30:55: Wir wollten jetzt dreißig Kilowatt Windstrom aus Spanier nach Deutschland bringen, dann brauchen wir eine Leitung um diese Größenordnung die von Spania nach Deutschland geht.
01:31:07: In dieser Größenordnung haben wir das in unserem Modell auch nicht berücksichtigt und ich glaube es ist auch nicht ganz so.
01:31:12: ein gutes Optimum und diese Stromleitung in der Realisierung auf diese Entfernung, wenn sie nicht gerade durchs Meer gehen ist relativ schwierig.
01:31:21: Also wir haben die Importe berücksichtigt.
01:31:24: aber wie ich vorher gesagt habe es gibt eben auch Stunden wo es kein Import möglich ist.
01:31:29: Diese Hitzewelle gerade ist eigentlich ein gutes Beispiel auch dafür dass wir gerade relativ wenig Wind haben.
01:31:35: Wir haben viel Solareinstrahlung Aber jetzt zum Beispiel heute Abend sind die Strompreise deswegen so weil wir in Europa relativ wenig wind haben In der Summe gerade abends Weil durch diese Hitze Ja, das Wetter ist eben nicht so windig dass wir tatsächlich viel Winderzeugung gerade haben.
01:31:52: Eineinhalb Stunden gehen immer schnell rum wenn es spannend ist.
01:31:56: Ich würde gerne zwei drei abschließende Bemerkungen noch machen.
01:32:00: auf der Messe konnte man mit diesem Modell auch umspielen.
01:32:04: ich hoffe dass es das bald online gibt.
01:32:07: genauso gab's die Frage Also da konnte man Parameter ändern und dann sah man, wie sich der Preis ändert.
01:32:15: Und wie sich das Strohmix ändert.
01:32:17: Ich finde mir sicher Jutta wird das stundenlang machen.
01:32:20: Das ist ganz herrlich!
01:32:22: Da kann jeder mitspielen und man hat das Gefühl richtig Master of the Power System zu sein.
01:32:30: also ich kann nur sagen wer.
01:32:33: schön wenn es bald online ist.
01:32:35: Und genauso gab es den Wunsch nach einer Kurzfassung, wenn es sowas gibt oder wo das dann veröffentlicht ist.
01:32:43: Mir gerne schicken Christoph ich schicke dass allen angemeldeten dazu oder auch sonst wenn es Informationen gibt so dass das weitergetragen werden kann.
01:32:51: Das zweite ist was mir auf der Messe klar geworden ist die Frage wie kann man Katharina Reiche nur überzeugen?
01:33:00: Ich halte mich zurück persönliche Analyse zu machen warum und wie Sie drauf ist und so.
01:33:06: Aber eins weiß ich aus der Politik, wenn die Erneuerbaren Branche und ihre Freunde Netze Flexibilitäten Speicher usw.
01:33:16: genauso hart drauf wären wie unsere Bauern dann hätten wir eine ganz andere Debattenlage.
01:33:23: Ich habe den Eindruck das wird immer noch als ein Sonderteamer gesehen mit der Energie Obwohl so viele Menschen davon betroffen sind gibt es Bisher keinen Aufstand der Branche.
01:33:34: Die sind zwar extrem unglücklich und sagen, alles ist so unsicher und da werden Milliarden Investitionen auf Eis gelegt aber bisher sind die mit ihren Firmenwagen nicht nach Berlin gefahren.
01:33:47: Das fehlt Und ich bin mir sicher das würde sich auch Meinungsbildend auswirken.
01:33:54: Was auf jeden Fall Wirkung gezeigt hat, sind die Wahlsiege in Baden-Württemberg und München.
01:34:01: Auch dass ihr in Rheinland-Pfalz trotz von Kopf an Kopfrennen nicht total abgeschifft seid.
01:34:06: daher das macht natürlich Eindruck weil man daran sieht diese Themen der Grünen verschwinden nicht einfach sondern die sind weiter in der Gesellschaft und die Leute wollen, dass da Dinge passieren.
01:34:22: Aber ich würde mir wünschen, dass die erneuerbaren Branche da deutlicher wird vor allem weil wir es inzwischen mit Milliarden schweren Investitionsblockaden zu tun haben.
01:34:33: auf der Messe war ein zentrales Thema die Blockade bei den Speichern.
01:34:38: du hast das so nebenbei gesagt Christoph.
01:34:41: an Orten wo klar ist dass man sie eigentlich errichten kann, gibt es keine Transparenz.
01:34:49: Wo kann wie viel gebaut werden?
01:34:51: Viele Netzbetreiber brauchen ewig bis die Netzanschlussbegehren überhaupt zulassen obwohl das rein marktwirtschaftlich ohne Förderung errichtete Systeme sind.
01:35:03: und Da können wir noch große Fortschritte machen, wenn wir diese Blockaden lösen.
01:35:10: Das andere ist bei Wind und Sonne haben wir inzwischen richtig Schäden durch die hohe Unsicherheit im Markt.
01:35:17: auch da ginge viel, viel mehr.
01:35:19: Und zuletzt wo wir bei den Strompreisen mal landen wird auch stark davon abhängen wie gut die Preise sind und ich bin fest davon überzeugt Wir brauchen am Ende auch regionale Preis Signale dass die Preise dicht an der Realität der Elektronen sind und dann wird das ganze System auch marktwirtschaftlich effizienter.
01:35:42: Wir bleiben dran bei dem Thema, unsere Kampagne rettet die erneuerbaren Energien machen wir weiter in Deutschland und genauso seid ihr in Brüssel weiter an der Gesetzgebung.
01:35:54: ich weiß es sind schwierige Bedingungen als wir das schon mal hatten aber was Michael eben von den Genehmigungen erzählt hat, klang doch positiv.
01:36:03: Und Jutta du weißt ich war immer ein Fan davon zu versuchen dass wir uns mit der chemischen Industrie verbünden.
01:36:10: das ist schwierig.
01:36:11: und dass Du jetzt hier positives von Sefik sagst das macht mich natürlich froh.
01:36:17: und in der Tat werden wir unsere Industrie brauchen und egal wie wir es machen die Strompreise in Europa Wenn wir unsere energieintensive Industrie haben behalten wollen, da werden wir der Industrie-Sonderregime geben müssen wie wir es in der Vergangenheit übrigens auch fossil gemacht haben und das wird nicht aufhören.
01:36:41: Das gehört zur Ehrlichkeit dazu Und das heißt auch hier gibt es Flexibilitätsoptionen und Anreize sollten entsprechend gesetzt werden.
01:36:52: Aber der Strom, der nötig ist, den müssen wir denen zu wettbewerbsfähigen Konditionen geben oder ihnen umgekehrt grüne gesicherte Märkte in Europa für ihre Produkte sichern.
01:37:04: Aber Handlungs aber ignorieren können wir das Problem der Preise im Übergang nicht.
01:37:11: Ja, vielen Dank und wie gesagt in zwei Wochen geht es weiter mit Stefan Rahmstof und seinen neuen Studien- und am wissenschaftlichen Erkenntnissen, wie es mit der Klimakrise weitergeht.
01:37:25: so lange trinkt genug genießt das Eis Und macht's gut, alles Gute und bis zum nächsten Mal.
01:37:32: Besonderem Dank an Christoph Kost und seine Studie von Russlands Frauenhofer!
01:37:38: Tschüss!
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