Europe Calling Leuchttürme #1 - STOFF2
Shownotes
Das Berliner Start-up STOFF2.
STOFF2 hat eine innovative Lösung für ein grundlegendes Problem der Energiewende entwickelt: Überschussstrom aus Sonne und Wind wird für 4 Stunden gespeichert und produziert dann einen ganzen Tag grünen Wasserstoff. Dezentral und kostengünstig. Die innovative Elektrolyse-Technologie (“Zink-Zwischenschritt-Elektrolyse (ZZE)”) vereinigt Speicherung und Wasserstoffproduktion. Sie ist voll modulierbar und passt in einen Standard-Container.
Die Gründer von STOFF2, Andrew Zwinkels und Alexander Voigt, verfügen über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Energie- und Solarindustrie. Die industrielle Serienfertigung ist in Vorbereitung. Alexander Voigt kommt zu uns ins Webinar und stellt die Technologie vor.
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen zur ersten Folge unserer neuen Serie Leuchttürme bei Europe Calling.
00:00:07: Wir haben uns was Neues ausgedacht, bisher hat Europe Calling eigentlich Vorträge organisiert zu schweren politischen Themen, zu manchmal auch schweren gesellschaftlichen Fragen.
00:00:20: wir haben auch viele große Fragen der Wirtschaft der Gesellschaftspolitik diskutiert.
00:00:26: Aber wir glauben es ist Zeit auch für einen anderen Ansatz.
00:00:30: Und zwar Unternehmen und Initiativen vorzustellen, die wirklich neuen Grund schaffen, die dafür sorgen dass sich unsere Gesellschaft zum besseren wendet damit gute Laune zu verbreiten, Hoffnung zu stiften.
00:00:48: In einer Zeit in der viele Menschen das Gefühl haben dass die vielen Krisen hoffnungslos und mutlos machen.
00:00:57: Und deshalb nennen wir unsere Serie auch Leuchttürme.
00:01:00: Leuchthürme zeigen schon im Hier- und Jetzt es möglich ist Dinge zum Guten zu wenden.
00:01:09: Deshalb versuchen wir mit dieser Serie eine Bühne zu geben mit unserem großen Webinarverteiler für Unternehmungen, aber auch zivilgesellschaftliche Initiativen die Dinge nach vorne bewegen.
00:01:23: Das kann im Bereich Ökologie und Energie sein das kann in dem Bereich der Bekämpfung von Armut und den Kampf gegen soziale Ausgrenzung sein, aber genauso zum Beispiel auch im Bereich der globalen Entwicklungszusammenarbeit.
00:01:40: Solchen Leuchttürm wollen wir künftig regelmäßig Raum geben.
00:01:45: Und heute geht es los mit Stoff zwei und Alexander Vogt.
00:01:51: Alexander Vogte ist ein Solar-Seriengründer, ein Mehrfachtäter schon mehrfach große Unternehmen aufgebaut im Solarenergiebereich und als ich das erste Mal von Stoff Zwei gehört habe war ich total fasziniert die Idee Den Überschussstrom aus Wind und Sonnenkraft.
00:02:11: mehrere Stunden reichen aus, um den zu speichern.
00:02:15: Und dann daraus grünen Wasserstoff zu machen – modulierbar!
00:02:20: Wir haben so viel reden über modulare Lösungen bei Fusionskraftwerken die wir vermutlich niemals wirtschaftlich bekommen Und Alexander Vogt arbeitet mit zwanzig Leuten in einem Berliner Start-up an der modulierbaren Umwandlung von Überschussstrom, den wir häufig abschalten und auch immer wieder im Überschluss haben werden.
00:02:43: In einem erneuerbaren Energiesystem – in grünen Wasserstoffen!
00:02:47: Das Projekt besser zu verstehen, das werden wir heute gemeinsam machen.
00:02:51: Europe Calling ist eine Webinarplattform für politische europäische Webinare und wir bedanken uns ganz besonders bei den Förderinnen und Förderern von Europe Calling.
00:03:09: Über tausend neunhundert seid ihr inzwischen, ihr macht das möglich die kostenlose Teilnahme an die an Europas größter Webinar Serie und wir freuen uns über jeden und jede der oder die sich ums anschließt.
00:03:23: aber So weit erstmal dazu und wir jetzt gebe ich sehr direkt an Alex Vogt.
00:03:33: Wir sind gespannt zu lernen, wo stehst du mit deinem Unternehmen?
00:03:38: Was ist eure Idee?
00:03:39: Und was wir auch immer gerne wissen wollen – was steht euch im Weg?
00:03:44: Was kann Politik?
00:03:45: Was können Kundinnen und Kunden andere Unternehmen tun, damit es fair zugeht.
00:03:51: In vielen Unternehmenssektoren haben wir unfairen Wettbewerb zum Beispiel durch falsche Subventionen aber auch durch bürokratische Hemmnisse.
00:04:00: und für uns ist natürlich wichtig nicht nur zu erfahren was macht ihr sondern auch was können Kundinnen und Kunden Bürgerinnen und Bürger Politik tun um Euren Unternehmen und ähnlichen Unternehmungen das Leben leichter zu machen.
00:04:15: Großartig, dass sich zweitausendfünfhundert Menschen heute angemeldet haben zu diesem Staat!
00:04:21: Das ist echt ein Zeichen für diesen Leuchtturm.
00:04:23: Alex du hast das Wort.
00:04:26: Ja vielen Dank, vielen Dank für euer Interesse auch.
00:04:31: Zu dem Thema der sich hoffentlich für euch zu einem Leuchtturm herauskristallisiert.
00:04:37: In der Vergangenheit, Sven hat das eben erzählt, haben wir schon einige Themen mit den Teams hier aus Berlin herausgerockt, die erste netzparallelgeschaltete Photovoltaikanlage überhaupt, das damals erste große Solarkraftwerk mit über zehn Megawatt Die erste große stationäre Batterie, die überhaupt gezeigt hat das was Batterien in unserem Stromnetz möglich machen können.
00:05:03: Mit dem Junaikros Team also ich würde sagen so einige Leuchttürme an der sich nachher auch die Wirtschaft orientieren konnte sind wir bereits mit meinen Teams hier aus Berlin raus gelungen.
00:05:15: Ich hoffe wenn wir heute fertig sind dann seid ihr ja auch der Meinung dass wir wieder es mit einem Leuchtsum zu tun haben und nicht nur mit einem kleinen Irlicht.
00:05:25: Ich würde jetzt mal so ein bisschen, schon mal versuchen meine Präsentation mit euch zu teilen.
00:05:30: Hoffe das gelingt von Anfang an.
00:05:36: Stoff zwei ich habe es eben schon angedeutet ist ein Unternehmen dass eigentlich in einer ganzen Reihe von Gründungen hängt.
00:05:43: Das hat sich so ein bischen entwickelt.
00:05:45: warum?
00:05:45: weil wenn man sich anfängt einen Thema reinzuarbeiten bei mir ist das Thema CO-Zweifelreihe dekarbonisierte Energiewirtschaft dann lernt man eigentlich die Probleme, die vor einem stehen immer erst beim Arbeiten kennen.
00:06:00: Also man ist ja nicht von Anfang an schlau für alles sondern man entdeckt das ganze auf dem Weg.
00:06:05: und die Idee zu Stoffzwei ist letztendlich mitgeboren aus großen Projekten bei denen wir im Jahr zwei tausend acht, zweitausend neun angefangen haben ganze Inseln eine Insel im Atlantischen Ozean aus der Azorengruppe der EG ist vor Griechenland, von damals Diesel-Schweröl Energieversorgung auf Wind Sonne und Batteriesysteme umzubauen.
00:06:33: Und es ist nämlich dabei aufgefallen dass wenn man ein elektrisches System wirklich zu hundert Prozent mit Erneuerbaren fahren will also die Erzeugung auf komplett erneuerbare Umstellt Das dann einfach aus Dimensionierungsgründen immer Energie übrig bleibt, die die Solarmodule machen können.
00:06:53: Die die Windturbinen erzeugen könnten.
00:06:55: aber es ist gerade keine Laster respektive die Speicher die man hat sind voll.
00:07:00: jetzt denkt man kann das durch Optimierung lösen kann ja jeder mal probieren kann man nicht.
00:07:05: wir haben dann immer ein Teil der sich zwischen dreißig und vierzig Prozent bewegt den wir als Ingenieure Access Energy nennen.
00:07:14: Das ist also Energie, für die Schlichtweg im elektrischen System kein Platz hat.
00:07:20: Und zu diesem Thema haben wir lange rumgearbeitet und was dabei rausgekommen ist – Wir brauchen noch eine neue Art von Speichern neben der reinen Batterie in die man ja Strom reinsteckt aus der man aber auch kurze Zeit später den Strom wieder rausholt.
00:07:41: Die dann, wenn wir zu viel Strom haben in der Lage ist die Energie einzulagern und sie dann als Moleküle, als speicherbare Energieträger wieder ausspuckt.
00:07:53: Und genau das haben wir jetzt nach langer Zeit, haben wir eine chemische Reaktion gefunden, die das Ganze kann.
00:08:00: Und seit zwei Tausend neunzehn arbeiten wir daran, das ganze Thema umzusetzen.
00:08:07: Wenn wir uns das Thema Grüne Stromversorgung angucken.
00:08:12: Das ist glaube ich ein Thema, dass viele die jetzt hier in dem Callsinn und auch mich natürlich komplett antreibt möglichst viel mit grünen Elektronen zu machen, möglichst viel von der sagen mal alten molekularen Welt Kohlekraftwerke, Gaskraftwerken hinter uns zu lassen und in die Welt der Electrostates wie es modern heißt überzuwechseln mit Elektroautos.
00:08:38: das wollen wir Aber wir haben es letztendlich auch mit einem Erbe zu tun, Industrial Heritage.
00:08:46: Also wir haben das mit dem Ist-Zustand zu tun und darüber hinaus halt eben auch einfach eine ganze Anzahl an Themen die uns schon heute an Grenzen bringen.
00:09:02: Da fangen wir mal an mit dem Thema Stromnetzausbau.
00:09:07: Es ist ja so dass Der Stromnetzausbau ist ja lange Zeit.
00:09:12: Wir erinnern uns vielleicht noch an unseren Wirtschaftsminister Altmaier, der gesagt hat wir müssen den Erneuerbarenausbau an die Stromnetze koppeln.
00:09:22: Ist dazu missbraucht worden letztendlich die Erneuernbahn zu deckeln und auszubremsen?
00:09:28: Sehen wir jetzt gerade übrigens bei der Wirtschaftsministerin, die ja damals seine Staatssekretärin war deutlich wieder.
00:09:36: aber auch wenn man davon absieht Ist der Stromnetzausbau einfach ein gigantisches Thema?
00:09:42: Man muss immer berücksichtigen, dass wir bislang ungefähr achtzig Prozent der Energie in unserem Land über Moleküle erzeugen und zwanzig Prozent über Strom.
00:09:53: Das wird sich bis ins Jahr zweizigfünfundvierzig mindestens mal umkehren in achtzig prozent Strom- und zwansichprozent Molekühle.
00:10:03: Aber um dann diese gigantische Menge an Strom zu verteilen, brauchen wir Stromnetzausbau.
00:10:10: Dass der Strom auch zu den Industriekunden kommen kann.
00:10:14: Da hüpfe ich jetzt gleich mal ganz nach rechts in dem Diagramm nämlich den deutschen Mittelstand.
00:10:20: Ein Großteil der Energieversorgung in Deutschland des Energieverbrauchs wird in der Industrie verbraucht und die ist bei uns mittelständisch organisiert.
00:10:30: Wir haben natürlich so ein paar große Klopper wie BRSF und auch die Automobilfabriken, aber der große Teil ist einfach über das ganze Land verstreut.
00:10:41: Und bevor die letztendlich ihre Energieversorgung komplett auf Strom umstellen müssen brauchen sie erst mal die größeren Netzanschlüsse.
00:10:50: Das ist ein Thema, dass früher oder später werden wir es in den Griff kriegen, aber das bringt eine enorme zeitlichen Druck auf das Thema.
00:10:59: Dann haben wir quasi das Thema Batterien.
00:11:02: Ja, Batterien brauchen wir werden jetzt ja auch fast immerhin.
00:11:08: zwanzig Jahre nachdem wir in Berlin die erste große Batterie gebaut haben hat es auch unser Regulator und unser Gesetzgeber erkannt und die Zeichen werden so gestellt dass man Batterien nicht mehr aktiv verhindert sondern sich zumindest in Bereichen darum kümmert, die auch ins Netz einzubauen.
00:11:25: Aber Batterien können halt immer nur für einige Stunden Strom aufnehmen und vor allem müssen sie Ihnen dann an der Stelle wo Sie sind eben wieder in Stromnetz abgeben.
00:11:35: das nutzt uns wenig wenn wir es mit saisonalen oder monatelangen Überschüssen zu tun haben.
00:11:42: Und dann haben wir letztendlich noch die Komponente Strompreis.
00:11:46: Wenn jetzt die Industrie umsteigt von dem Gas, im Augenblick gerade würde sie das vielleicht sogar gerne tun bei den irrsinnigen Gaspreisen, die da draußen bezahlt werden.
00:11:58: Aber generell ist der Strompreis natürlich ein wichtiger Punkt und bei dem Stromprei selber sind die Komponente, die sich eben Netzentgelt nennt also die Kosten für die Infrastrukturnutzung auftreten in Zukunft der alles entscheidende Teil.
00:12:13: Das heißt, wir müssen im Prinzip wenn wir die Elektrifizierung in der Industrie sehen wollen dann müssen wir darauf achten dass die Netzentgelte also das Geld des Interstromnetze investiert wird so effizient passiert wie nur irgendwie möglich.
00:12:28: und damit kommen jetzt schon an Stoff zwei und unser Ansatz.
00:12:37: Für viele von euch ist vielleicht der Bedarf an Wasserstoff überhaupt nicht so griffig.
00:12:45: Wasserstoff, alles grauer Wasserstoff mit einem winzig kleinen Anteil grüner Wasserstoff weltweit erzeugt zu viel CO-Missionen wie der weltweite Flugverkehr.
00:12:55: wenn man jetzt auf der Straße fragen würde Ist es denn wichtig was gegen Die Emissionen der Luftfahrt zu tun werden wahrscheinlich allermeisten mit schlechtem Gewissen sagen, ja das ist notwendig.
00:13:09: Bei Wasserstoff kennt man das Thema überhaupt nicht.
00:13:12: Das wird draußen überhaupt nicht diskutiert.
00:13:14: aber der Bedarf an grauen Wasserstoff ist riesengroß und deswegen ist die Decarbonisierung dieses Sektors eben auch so wichtig.
00:13:22: Darüber hinaus ist die Menge an grünem Wasserstoff, den wir brauchen.
00:13:27: Weil wir eben nicht nur die Menge, die heute als grauer Wasserstoff benötigt wird sondern weil wir eben auch das klassische sehr stark klimaschädliche und CO-Zwei-Ausstoß belastete Erdgas entlasten wollen.
00:13:43: dann sehen wir, dass da eine gigantische Aufgabe vor uns liegt und das ganze Thema werden wir nur hinkriegen.
00:13:52: Da kommen wir am Schluss drauf wenn wir auch die richtigen Policies im Game haben.
00:14:01: Wenn ich mir die erneuerbare Erzeugung anschaue Wind- und Solarenergie Dann das kennen wir alle, haben wir bestimmte Erzeugungsmuster bei Sonne, Wetter, Tag, Nacht.
00:14:14: Bei Wind sind es letztendlich die großen Tief- und Hochdruckgebiete, die über die Region ziehen.
00:14:20: Und auf der anderen Seite bei der Industrie aber das trifft letztendliche auf Gemeinden und Kommunen genauso zu, haben eine Nachfrage, die einen ganz eigenen Rhythmus hat.
00:14:32: Was beiden gleich ist, dass wir letztendlich eine verlässliche Versorgung haben wollen.
00:14:37: Also wir können ja nicht Prozesse stoppen beliebig oft weil dann draußen auf einmal doch nicht zu viel Sonne scheint und so weiter.
00:14:45: das heißt zwischen die klassische Erzeugungen und die klassischen Nachfrage hatte man früher die Netzinfrastruktur und in der erneuerbaren Welt braucht man dazwischen geschaltet Speicher.
00:15:00: wenn es jetzt um Molekülwelt geht, dann hat man da eigentlich eine ganze Kette.
00:15:07: Man hat nämlich die Elektrolyse so wie wir das aus der Schule kennen.
00:15:11: also ich habe einen Elektrolysörer-Legestrom an und je mehr Strom ich anlege desto mehr Blubberts auf der einen Seite Sauerstoff auf der anderen Wasserstoff.
00:15:20: Ich zerlege das Wasser.
00:15:23: um das Ganze zu puffern kann man der Elektrodyse noch mal eine Batterie vorschalten Ein Wasserstoffdrucktank daneben stellen.
00:15:32: Das gibt mir dann für ein paar Stunden einen Pufferwirkung.
00:15:36: Ich kann Wasserstoff im Untergrund speichern, das hat aber auch sehr lange Planungszulassungszeiten ist teuer.
00:15:44: Es wird auch viel diskutiert über den sogenannten Netzpuffer.
00:15:48: Das funktioniert im Erdgas hervorragend.
00:15:51: Das heißt ich habe eine riesige das Volumen an Gas permanent in meinen Pipelinerohren und wenn ich da einfach den Druck erhöhe, ähnlich wie mit der Fahrradpumpe im Fahrradschlauch.
00:16:02: Dann kriege ich halt mehr Gas in diesem Netzsystem unter, dass sich dann später entspannen kann.
00:16:09: Das ist nur leider ein Thema, das bei Wasserstoff wegen der physikalischen Eigenschaften nicht so gut funktioniert.
00:16:16: Und um jetzt genau diese Zwischenrolle – wir haben auf der einen Seite was man klassisch Sektorkopplung nennt, also die Umsetzung von Strom in Moleküle.
00:16:27: Und wir haben die Energiespeicher Thematik, haben wir die Stoff II ins Leben gerufen.
00:16:34: Andrew unser Mehrn-Mitgründer und CTO hat schon vor über zwanzig Jahren hier in Berlin mit uns angefangen an Energiespeichern zu arbeiten ist dann sehr alter Hase.
00:16:48: Auf der rechten Seite in der Grafik habe ich euch noch mal dargestellt, woher der Druck kommt den wir verspüren.
00:16:56: Also weswegen wir so viel Dampf auch hinter unsere Thematik lesen?
00:17:01: Wir haben in der Grafik die ihr oben seht haben wir einfach mal gezeigt, wie letztendlich über die letzten Jahre – also das ist alles Ist-Zahlen.
00:17:11: Wir es geschafft haben den Energieverbrauch zu reduzieren.
00:17:14: und auf der unteren Linie haben wir gezeigt, wies uns gelingt, die erneuerbaren Deckungsgrad nach oben zu kriegen.
00:17:22: Und wenn ihr euch das anguckt dann ist da am Ende der Zeit, die wir uns genommen haben um zu dekarbonisieren einfach noch wahnsinnig viel Luft nach oben.
00:17:32: Wir müssen die Umsetzungsgeschwindigkeit verdoppeln und dazu müssen wir eben schauen, dass wir Lösungen an den Start bringen, die uns da näher finden.
00:17:42: Es ist also ein weiter.
00:17:44: so kann eigentlich für jedem dem das Leben so wie es jetzt im Augenblick hier in Mitteleuropa sich anfühlt.
00:17:50: Wem das was wert ist, ist ein weiterso bei Weitem viel zu wenig.
00:17:56: Jetzt macht was macht die Zink Zwischenstrittelektrolyse?
00:18:01: die die Basis, die technologische Basis unserer Technologie ist.
00:18:07: Das ist eine Batterie.
00:18:09: Eine Batterie, die relativ mit starkem Strom schnell beladen werden kann.
00:18:16: also wir können die von null auf hundert innerhalb von vier Stunden vollladen.
00:18:20: man kann sich auch bis zu sechs Stunden Zeit lassen.
00:18:23: Also Wir können die Flexibel je nachdem wie Leistungspiks auftreten.
00:18:29: Um genau zu sein, das sind nicht nur Leistungspiek sondern de facto haben wir ja im Stromnetz immer eine Erzeugung und eine Nachfrage.
00:18:37: Und dass Delta zwischen Erzeugungen und Nachfrage ist das was letztendlich eigentlich sehr gut Platz in unserem Elektrolyseur hat.
00:18:46: Statistisch sind es in dem Mix den wir in Deutschland anstreben werden es zwischen vier und sechs Stunden am Tag sein wo wir einfach den Strom besser woanders speichern als im Stromnetz.
00:19:02: Man muss sich immer klar machen, wir haben im Augenblick hundert Gigawatt PV installiert.
00:19:07: das muss ein Faktor vier nach oben bis zwanzigvierundvierzig.
00:19:10: Wir haben Wind installiert Das müssen Faktort drei nach oben.
00:19:13: also wir haben da Zubauten zubaum Mengen wir haben gerade mal einen Drittel bis zum Viertel ungefähr geschafft in den letzten vierzig Jahren.
00:19:21: das heißt es muss zackig gehen und wir können uns es nicht leisten, einfach die Erzorgungsspitzen wegzuschmeißen.
00:19:29: Wenn ich dann das System entlade, dann kommt regelbar je nachdem wie stark ich den Hahn auftrehe kann ich die zwischen in zwölf und sechzehn Stunden entleeren und dann habe ich den Wasserstoff derzeit entsteht als Einspeisungen im Kernnetz oder für die Versorgung von Industrieprozessen zur Verfügung.
00:19:55: Wir sind der Ermöglicher von hundert Prozent erneuerbarer Energie, warum?
00:20:01: Weil wir Hundert Prozent der Elektronen die von Wind und Sonne kommen helfen auch nutzbar zu machen.
00:20:08: Ich habe euch vorhin gesagt, wenn der Anteil der erneuerbaren Energien nach oben geht, steigt auch der Anteil an Excess-Energie im elektrischen System.
00:20:17: Wir sind quasi das Abschleurkleis, wo die ganzen Elektronen, die einfach im elektrischen System keinen Platz mehr haben in Moleküle und Wasserstoff gespeichert werden können.
00:20:28: Wir bauen auf resilientl Lieferketten.
00:20:32: der Haushauptmaterial, dass wir für unseren Elektrolyseur brauchen ist Stahl und Gummi.
00:20:37: Also es sind keine PFAS, keine seltenen Erden.
00:20:40: Keine Importbeschränkungen von irgendwas mit.
00:20:42: dabei ist eigentlich ein sehr klassisches deutsches Produkt und wir haben einen guten Wirkungsgrad, siebzig Prozent Effizienz von Strom in den Wasserstoff.
00:20:57: der Rest wird großteils in Form von Wärme frei wie man in einem intelligent gebauten Verbundsystem auch noch nutzen kann Und das Ganze hat einen extrem langlebigen Betrieb und ist darüber hinaus danach eben auch sorgend rein recycelbar.
00:21:11: Also wir sind eigentlich Kreislaufwirtschafts-Ready, wenn man das so will.
00:21:18: Die Schlafzwei hat jetzt in fünf Jahren den Weg von dem einen Slide kurz gesehen, so ein lustiger Laborkläser.
00:21:25: So hat Andrew und das Team die Chemiker angefangen.
00:21:28: Wir sind jetzt aus einem Labor rausgewachsen.
00:21:30: Wir haben in diesem Sommer in Berlin Tegel ganz linkes Bild.
00:21:34: Wir haben jetzt die erste Anlage am öffentlichen Stromnetz.
00:21:38: Also wir sind raus aus dem Labor, wir sind in der Applikation noch weit entfernt davon ein industrielles Produkt zu sein dass man einfach ordern kann aus einem Lieferbuch und dann kriegt man eine Wartezeit und einen Lieferzeit und einen Preis.
00:21:52: bis dahin ist es noch ein Stück an Entwicklungsarbeit.
00:21:56: Aber wir haben jetzt die Technologie in den ersten Projekten, in der Anwendung.
00:22:02: Da werden letztendlich dann auch die ganzen Zuverlässigkeitsparameter erfasst, die später auch notwendig sind, dass das ganze Thema von Finanzierern finanziert werden kann.
00:22:12: Dasselbe Thema hatten wir am Anfang mit Photovoltaikanlagen und Wechselrichtern und Batterien.
00:22:17: Das dauert eine Weile bis sich das Geld, ich sag mal mit der neuen Technik angefreundet hat und gesehen hat dass man da auch ein gutes Geschäft mitmachen kann.
00:22:27: Da sind wir jetzt in einer Pipeline die sich langsam aufbaut.
00:22:33: Das ist eine tolle Sache vor allem auch weil Reformers, da sind wir schon in einem europäischen Verbundvorhaben tätig und wir sehen ja auch wie toll letztendlich das Echo aus unseren Nachbarländern ist auf die Technologie, die wir hier aufs Spielfeld fahren.
00:22:53: Unsere Technologie kann dort einen Beitrag leisten, wo ich entweder grauen Wasserstoff per LKW bekomme.
00:23:04: Wir haben ja in dem Sinne noch keine Wasserstoffinfrastruktur.
00:23:07: Viele Industriekunden bekommen den Wasserstoff-per-LKW überall, wo das der Fall ist.
00:23:14: Habe schon heute auch ein Preislevel für den grauen Wasserstoff, dass der grüne Wasserstoff eine Alternative sein könnte?
00:23:22: Da ist es wie gesagt so, bevor wir jetzt nicht nachweisen können dass unser Produkt eine gewisse Zuverlässigkeit hat und eine Belastbarkeit uns zahlen gibt wird dieser Markt sehr vorsichtig sein.
00:23:37: Die Investoren die bauen zwar auch Eigenbedarfsanlagen Photovoltaik auf ihre Dächer und haben dann damit zu tun was sie mit dem Strom machen den Sie nicht mehr vermarkten können.
00:23:48: Aber das ist ein Segment, aber es wird sich erst über die Zeit erschließen.
00:23:53: Wir haben als großes Segment natürlich die ganzen Abnahmen mit dem Wasserstoff-Kernnetz in Verbindung setzen.
00:24:02: Das Kernnetz ist ja genau gebaut um eben die Kernindustrie mit Wasserstoff anzuschließen.
00:24:09: und um das Kernnetze herum haben wir letztendlich auch die ganzen Themen Verteilnetze, die umgestellt werden auf der rechten Seite direkt in der Nähe von Wind- und Solarparks.
00:24:25: Bei den Wind-und Solarpark haben wir als Anwendung jetzt in den Fokus genommen, einen Kombisystem zu bauen Das dafür sorgt, dass die Stromspitzen aus Sonne und Wind – ihr habt vielleicht schon das Thema Netzanschlussüberbauung von Netzanschlüssen gehört.
00:24:47: Wir gehen da noch einen Schritt weiter.
00:24:50: Wir wollen dieses Thema so bauen, dass wir ungefähr fünfzig Prozent der Anschlussleistungen nur ans Netz anbinden.
00:24:59: Fünfzig Prozent der Energie von Wind und Sonne als grüner Strom ins Strommetz eingespeist wird.
00:25:09: Also es ist nicht so, dass wir die ganzen Elektronen jetzt irgendwie für den Wasserstoff wegsressen sondern wir nehmen vierzig Prozent von dem von der Energie aus dem Wind- und Solarpark und produzieren daraus mit unserem ZZE in Kombination auch mit einer klassischen Elektrolyse.
00:25:30: das ist einfach ein wirtschaftliches Optimum grünen Wasserstoff.
00:25:36: Was ist der Effekt dabei?
00:25:37: Der Effekt, dass die Netzinfrastruktur nur halb so stark ausgebaut werden muss wie im klassischen Verfahren.
00:25:46: ich die aber doppelt so gut ausnutze.
00:25:49: also bei einer normalen Netznutzung im verteilen Netz hat ungefähr zwanzig Prozent Ausnutzungen.
00:25:54: wir gehen auch fast fünfzig Prozent.
00:25:56: das reduziert und da waren wir vorhin die Netzentgelte potenziell dramatisch.
00:26:01: Deswegen glauben wir, sind wie ein Leuchtturm und ein Problem Solver und dicht nur irgendeine weitere Technologie.
00:26:07: Bei den Projekten, die wir jetzt kurzfristig machen gehen wir sogar noch mit einer Münchner Firma, mit der wir kooperieren einen Schritt weiter.
00:26:16: Wir nehmen biogenes CO-II und setzen den grünen Wasserstoff in einem Methanesör um im E-Methan.
00:26:23: Warum?
00:26:24: Weil die Erreichbarkeit von Gas Pipelines an Standorten, an denen große Wind- und Solarprojekte gebaut wird viel größer ist als Wasserstoff Pipelines.
00:26:36: Wenn wir später mal das Wasserstoff, die Wasserstoffinfrastruktur soweit ausgebaut haben würde man auf den Schritt verzichten und würde den Wasserstoff in die Wasserstoff Pipeline einspeisen.
00:26:46: aber wie wir alle gesehen haben ist das Thema Verdoppelung des Tempos eigentlich dass es mich vor allem antreibt Und deswegen ist der Weg über das biogene CO-Zweib, dass bei der Produktion von Biometharen anfällt.
00:27:02: Da der richtige Weg und es werden so die ersten Projekte sein, die wir umsetzen.
00:27:09: Was brauchen wir von der Politik?
00:27:12: Wir brauchen letztendlich stabile Märkte, weil nur die bringen Investoren dazu in die Thematiken zu investieren.
00:27:20: Sobald es irgendwie zappelig ist und man nicht genau weiß ob das irgendwie weitergeht, ist es sehr schwierig.
00:27:27: Dazu gehört eben dass die THG-Quote im Verkehr einfach stabil beibehalten wird.
00:27:33: Das ist jetzt eine super Plattform um dem grünen Wasserstoff ein Wert zu geben.
00:27:39: Wir brauchen letztendlich bei dem Thema stabile Absatzmärkte auch eine Politik, die wieder über die Parteikränzen hinweg konsensual die Energiepolitik nach vorne treibt.
00:27:49: diese Angst dass immer die nächste Regierung wieder alles umschmeißt ist die worunter wir im Augenblick sehr stark leisten und im Endeffekt brauchen wir von der Politik auch die Anschubfinanzierung für das Resilienzzellenkonzept.
00:28:01: warum?
00:28:02: weil eben die Stoff-II Elektrolyse bevor die Fabrik fertig gebaut ist, einfach noch ganz schön teuer ist.
00:28:08: Wir können aber die Fabrik nur bauen wenn wir auch einen Nachweis gebracht haben dass das Produkt am Markt wirklich sein Zweck erfüllt.
00:28:15: also wir müssen quasi die ersten Projekte so wie ihr es jetzt hier auf dem Bild seht in Handfertigung machen und das ist einfach ein ganzen Satz teurer als wenn später das Produkt aus der Fabrik kommt.
00:28:29: Ich hoffe, ich habe euch jetzt ein bisschen gezeigt, warum unser Team und ich mit Volldarm findert dem Thema bin.
00:28:35: Und freue mich auf die Diskussion und auf das Feedback, ob wir es hier mit einem Leuchtturm oder mit einem Ehrlich zu tun haben.
00:28:40: Vielen Dank!
00:28:42: Ja vielen dank Alex.
00:28:44: Das war sehr spannend.
00:28:45: Zunächst mal im Chat findet ihr den Link zu unseren Fragetools auf Slido.
00:28:53: Da könnt ihr eure Fragen eingeben und ganz wichtig... der anderen bewerten und die Fragen, die am meisten gewottet werden.
00:29:04: Die werde ich versuchen Alex jetzt in der verbleibenden halben Stunde auch zu stellen.
00:29:09: Und Ich werde kurz einsteigen mit einer Frage, die da auch angelegt ist.
00:29:15: aber vor allem erst mal sagen mir hat das gute Laune gemacht.
00:29:19: vielleicht muss man bisschen Faszination für Energiefragen haben, um sofort vom Herzen her davon angesprochen zu werden.
00:29:27: Aber die Bedeutung ist ja wirklich riesig!
00:29:30: Heute ist es so drei Prozent des erneuerbaren Stroms werden abgeregelt.
00:29:36: Das Problem wird völlig aufgelasen Solare Leistung und Windleistungen wird zubauen.
00:29:46: Was wir dringend brauchen, um zu hundert Prozent erneuerbaren zu kommen, desto größer wird das Problem, dass in dem Moment wenn der windkräftig bläst oder die Sonne kräftig scheint wie er auch abregeln kommt.
00:30:01: Erneuerbaren Energiesystem ganz normal, dass in zu manchen Zeiten wir Überproduktion haben und zu anderen Unterproduktionen.
00:30:09: Und genau da geht eure Lösung rein!
00:30:11: Und deshalb ist das so faszinierend.
00:30:14: Ich wüsste gern eines... Es gibt ja viele Anbieter die gesagt haben Grümel, Wasserstoff, das wird eine riesige Geschichte usw.. Warum ist eure Lösung besser?
00:30:26: Warum ist eure Lösung kostengünstiger?
00:30:29: Gibt es andere, die bessere Wirkungsgrade haben.
00:30:33: Was wird an?
00:30:34: wie ist eure Erwartung was das mal kostet?
00:30:38: weil die Elektrolyseure, die ich bisher gesehen habe Das waren in der Regel große Fabriken und ihr habt nun ein relativ kleines modulare System, was auch dezentraler einsetzbar ist.
00:30:50: Wie vergleicht sich dass zur anderen lösungen marken?
00:30:55: Also vielleicht erst mal dazu, es gibt ja Gründe warum der grüne Wasserstoff so sehr holpert ins Geschäft zu kommen.
00:31:06: Wir sehen die erste Welle wurde losgetreten noch von Altmaier mit Milliarden Förderungen medial unglaublich aufgeplasen.
00:31:17: jetzt geht's in Richtung grüner Wasserstoff und dann hat man gesehen dass sich das Thema noch gar nicht so richtig durchdacht hat.
00:31:27: Das wirklich das größte Problem ist eine Wirtschaftlichkeitsrechnung, die sich aus der Volllaststunden.
00:31:35: Ich hasse dieses Wort weil wenn man mit Erneuerbaren arbeitet gibt es den Begriff aus der fossilen Energietechnik eigentlich nicht in der Photovoltaikanlage hat keine Vollaststunden.
00:31:45: Die macht wahnsinnig viel auch über tausende von Stunden aber eben nie die Leistungen mit der sie eigenes spezifiziert.
00:31:52: Es ist ein reiner Labor wert.
00:31:55: Und die klassischen Elektrolyseure und die Ingenieure, die die auslegen kommen aber von der Zeit als man Elektrolysöre neben Wasserkraftwerke gebaut hat in Norwegen.
00:32:05: Da kommt es her!
00:32:07: Unsere Urgroßväter wollten schweres Wasser machen für komische Bomben ja und die haben da in Norwigen Wasserstoff produziert mit über acht tausend Verlaststunden.
00:32:18: Und wir kennen die ganze Diskussion alle alten Kompatanten, die Leute von der RWE und so weiter ohne das jetzt böswillig schlecht zu reden.
00:32:25: Die haben alle den politischen Kampf geführt.
00:32:28: Wir brauchen voller Stunden für die Elektrolyseure.
00:32:30: Wir müssen weg mit diesen blöden Red-Zwei oder Red-Kriterien, die machen den Wasserstoffmarkt kaputt.
00:32:37: Das ist der allergrößte Blödsinn!
00:32:38: Wir brauchen einfach eine Technologie, die zur Erzeugung mit Wind und Sonne angepasst ist – genau die liefern wir.
00:32:47: Und warum sind wir die Technologie, die sich durchsetzt?
00:32:49: Wir sind die Technologie weil wenn man einfach mal von den Materialkosten ausrechnet.
00:32:55: Also industrielle Produkte rechnen sich... Wenn man in meinem großen Maßstab baut, rechnet sich von den Materialkosten her mit einem industriellen Fertigungszuschlag.
00:33:04: und wenn ich mir die Materialkostn angucke liegen wir mit den Material kosten dreißig Prozent unter einem vergleichbaren Lithium-Ionen klassischer Elektrolysisystem Am Anfang.
00:33:16: jetzt sind wir natürlich beliebig viel teurer, warum?
00:33:19: Weil die Batterien kommen schon aus gigantischen Fabriken in China und so weiter.
00:33:22: Das ist ein voll industrialisiertes Produkt.
00:33:24: Die sind im Augenblick natürlich billiger aber on the long run wird sich unsere Technologie als die günstigere im großen Maßstab durchsetzen.
00:33:35: Und das hat eben zwei Gründe, das eine ist wir sind optimiert darauf genau das Missing Link zu sein in einer hundert Prozent erneuerbaren Energielandschaft.
00:33:46: die Erzeugungsprofile von Sonne und Wind zum Matchen mit dem Verbrauch.
00:33:52: Die klassische Kopplung von Elektrolyseuren in diesem Bereich, die uns auch gesagt wird es ist doch viel billiger wenn wir gar keine Speicher bauen sondern ich habe eine schnell regelbare PEM-Elektrolyse, das ist so im allgemeinen Traugucken unser größter Konkurrent.
00:34:08: Die ist ja viel billiger.
00:34:10: aber mit der PEM Elektrolysee die schnell regelbar ist übersetzt sich einfach nur den Erzeugungsspitze im Stromnetz in eine Einspeisespitze Im Wasserstoff Netz und das ist da noch viel kostspieliger und viel schwieriger.
00:34:24: es funktioniert einfach nicht.
00:34:26: also wir haben's bei der Wasserstoffwirtschaft mit Themen zu tun wo sich letztendlich der ganze Markt langsam reinarbeitet und ich habe das Gefühl, dass jetzt nach fünf Jahren die Vorteile unseres Systems auch mehr und mehr erkannt werden.
00:34:40: Und bin mir ziemlich sicher, dass wir das sehen werden ja.
00:34:45: Ja vielen Dank für diese Antwort!
00:34:48: Die top bewotete Frage ist eine, die im Zusammenhang mit Wasserstoff sehr oft gestellt wird.
00:34:56: Wie hoch ist der Wasserverbrauch bei diesem Prozess?
00:35:01: Die klassische Wasserstoffelektrolyse hat ja doch einen recht hohen Wasserverbrach, da in der Regel Wasser in Trinkwasserqualität benötigt wird und bei der Aufbereitung und Elektrolysen doch ein erheblicher Faktor entsteht.
00:35:17: Was sagst du dazu?
00:35:20: Also zum Einen wir gehen um den Verwendungen.
00:35:25: wenn wir nach Wasserverfügbarkeit gucken, überhaupt nie nach Trinkwasser.
00:35:30: Wir würden niemals Trinkwater verwenden für unsere Elektrolysen.
00:35:34: Die Wasserqualität muss für die Elektrolysse sowieso hergestellt werden.
00:35:38: Da kann man auch.
00:35:39: Trinkwasser ist viel zu träckig ums in einer Elektroloose umzusetzen und es hört sich jetzt blöd an.
00:35:44: aber von einem Klärwasser Abwasser in Trink-Wasser Um zu reinigen ist noch mal viel unkomplizierter als dann von der Stufe auf die Reinheitsstufe, die wir für die Elektrolyse brauchen.
00:35:58: Wir werden mit unserer Technologie immer nur in Regionen gehen, indem Nutzwasserseite, also auf der was wir klassisch Abwassersite sagen oder Regenwasserseitesagen eine ausreichende Verfügung haben.
00:36:10: Im Übrigen wird Wasserschutz in Deutschland da auch wirklich groß geschrieben.
00:36:14: die Mengen, die wir in dem Kontext brauchen.
00:36:19: Da habe ich jetzt kein passendes Bild dafür.
00:36:21: aber verglichen mit den Mengen ,die wir als Wasser in den thermischen Kraftwerken in die Atmosphäre blasen sind die Wassermengen, Nachlässigbar.
00:36:33: Also wir haben ein Viertel der Wassermengen, Süßwassermengen in Deutschland haben wir gebraucht um unsere AKWs zu kühlen und unsere Kohlekraftwerke.
00:36:40: Das ist eine riesige Menge.
00:36:41: da sind hier weit entfernt von.
00:36:44: genaue Zahlen müsste ich nachliefern hängt natürlich dann auch immer davon ab mit was vermeng man da rechnet ja.
00:36:49: Wir schicken ja hinterher immer noch mal den Link zur Aufzeichnung rum.
00:36:55: Beantworten wir das dann gerne mit.
00:36:57: Wäre ja auch mal interessant, wie das im Vergleich zu den Gaskraftwerken eigentlich aussieht, die jetzt gebaut werden.
00:37:07: Jedenfalls habt ihr eben den Nachteil dass bei Wasserstoff das Wort Wasser im Namen ist was natürlich an H zwei O liegt.
00:37:16: aber nun gut nächste Frage Wir haben hier wirklich Leute vom Fach.
00:37:24: Mich interessiert der Unterschied zwischen den Materialien.
00:37:27: Andere arbeiten mit Eisen und Aluminium, warum es zinkt besser?
00:37:33: Also aus meiner Sicht ist die Reaktion, die wir hier fahren und auch die Stabilität durch das metallisch abgeschiedene Zink auf dem Stahl letztendlich der Hauptfaktor.
00:37:53: Wir kriegen eine Energiedichte hin mit der wir gut leben können, also vielleicht um das zu verdeutlichen in einem großen Container wo ich heutzutage bei der größten Energiedichte ungefähr fünf Megawattstunden mit Lithium-Ionenbatterie hinkriegen werden wir ungefähr eine megawatt Stunde hinkregen.
00:38:11: Das hört sich erstmal vernichtend wenig an.
00:38:14: da aber unsere Technologie absolut sicher ist, also das kann weder brennen noch explodieren.
00:38:21: Noch macht es Emissionen, noch macht es Lärm können wir unsere Container viel enger stellen als ihr das von den typischen Aufnahmen von so Batterie Installationen seht.
00:38:31: Da seht Ihr hier alle paar Meter mal ein Container auf dem Acker stehen weil die wegen den Feuerabständen einen großen Abstand halten müssen.
00:38:40: und in einem Gesamtkontext Sortenreinheit der Materialien, Verwendung der Elektrodenmaterialien und so weiter hat bei uns Zink den absoluten Favoritenkarte gezogen.
00:38:55: Kann ich auch nochmal mit einer Matrix quasi Vorteile in den Anhang setzen wenn wir die Präsentation veröffentlichen?
00:39:06: Darf ich noch mal für ganz doof fragen wie muss sie mir das vorstellen?
00:39:12: Ich habe in Zukunft einen Windpark.
00:39:15: Wenn man dezentral den Überstoß möglichst dicht dran nutzen wird, wie viel Quadratmeter werden dann irgendwann mal eure modularen ZZE-Zellen dort verbrauchen?
00:39:29: Also wir sind es gerade dabei für ein mögliches erstes Projekt hier der Nähe von Berlin.
00:39:35: Haben wir das durchgerechnet und um einen Hundert MW Windpark plus ein Fünfzig MW Solar Park an Stets anzuschließen, brauchen wir für die gesamte Kette also Umsetzung mit dem ZZE plus dann Methanisierung des Wasserstoffs und um den halt eben ins Gasnetz einzuspeisen.
00:40:00: Also das ist verglichen mit den Flächen.
00:40:02: Fünfzig Hektar, die das Solarfeld braucht plus irgendwie dem Windpark ist es keine große Installation.
00:40:08: trotz allem wird es im Landschaftsbild wird es schon sichtbar.
00:40:11: also das ist jetzt nicht irgendwie bei den Größenordnungen ein kleiner Container und das war's macht.
00:40:17: man macht sich aber auch selten Vorstellungen was für Energiemengen da wirklich gehandhabt werden und diese Umspannwerke haben fast ähnliche Dimensionen.
00:40:26: Also das ist quasi nochmal neben dem Umsparenwerk eine vergleichbare Installation, aber es ist kein Chemiefabrik.
00:40:34: Und kann man die Dinger begrünen?
00:40:36: Na sicher, also das ist auch ein Punkt bei dem wir letztendlich stark am arbeiten sind.
00:40:43: Das ganze Thema Ästhetik im Landschaftsbild ist bei den Themen total wichtig für uns.
00:40:48: Ist es nicht nur die Begrünung, sondern generell auch die Gestaltung der ganzen Angelegenheit?
00:40:54: Wir finden diese Containerdörfer, die da mit den Batterien überall hingebaut worden sind jetzt nicht gerade so erklecklicht.
00:41:01: Das wird von uns natürlich mitgedacht
00:41:06: und gibt es Fragen die nochmal auf den technischen Prozess eingehen, die du glaube ich schon mal angesprochen hattest.
00:41:14: Aber das zeigt, dass es gut ist, das vielleicht immer zu wiederholen.
00:41:17: Die eine Frage ist was ist der Unterschied zwischen ZZE und der klassischen Elektrolyse?
00:41:25: Das ist die eine Frage.
00:41:28: Und die zweite Frage ist wie speichert Stoff II den erzeugten Wasserstoff?
00:41:36: Ja, genau.
00:41:36: Die beiden Fragen gehören enger zusammen als man das eigentlich denkt.
00:41:41: Elektrolyse die Zerlegung von Wasser findet dadurch statt dass ich Spannungen an das Wasseranlege über Elektroden und die klassische Elektrolysse zerlegt das Wassermolekül direkt.
00:41:55: Da kommt also Strom, wird eingeleitet.
00:41:57: Auf der einen Seite kommt Wasserstoffgas und auf den anderen kommt Sauerstoffgas.
00:42:01: Wenn ich die beiden zusammenführe, kriege ich das wunderbare Knallgas.
00:42:04: Dann habe ich wieder Wasser.
00:42:09: Bei der Zing-Zwischenschritt-Elektrolyse, da kommt jetzt das Wort Zwischenschritte ins Spiel, habe eine Ladephase.
00:42:18: Da stecke ich Strom rein.
00:42:20: Dann trenne ich letztendlich das Sauerstoffmolekül von Zink, also das ist alles im Elektrolytin-Lösung.
00:42:31: Sauerstoffsperrt aus, in der Ladephase kommt der Sauerstof raus und das Zink wird als metallisches Zink auf den auf die Elektrode, auf die Stahlelektrode abgeschieden.
00:42:42: Das ist so ein galvanischer Prozess ähnlich wie man auch Sachen vergolden kann oder versilbern und die Energie sitzt dann in diesem metallischen Zink.
00:42:50: wenn ich dann vom Laden aus Entladen umschalte Dann geht dieser Zink wieder in Lösung und weil der sich alleine fühlt robt er aus dem Wasser das Sauerstoffmolekül weg Und die beiden Wasserstoffatome verbinden sich zu H-II und perlen nach oben aus.
00:43:07: Das heißt, ich habe nicht eine synchrone Zerlegung des Wassers sondern in einem Zwischenschritt.
00:43:14: Die Energie ist deswegen so sicher gespeichert weil sie als Metall in unserem System sitzt.
00:43:23: Sie kann als Zink auf der Metallschicht, die kann weder brennen noch irgendwie Luft aufgehen, noch kann es explodieren usw.. Und wir halten das deswegen eben auch für einen idealen Energiespeicher, weil der halt eben auch... Ihr kennt das ganze Bild.
00:43:37: Es braucht nur irgendwie eine Kleinigkeit und so ein Lithium-Ionenspeicher fängt an zu brennen.
00:43:41: Deswegen gibt es ja auch diese Riesenabstände usw.
00:43:44: Wir haben hier eine sehr riesensichere und Störfallunanfällige Technologie gebaut die den Kern bietet genau.
00:43:54: Ja vielen Dank!
00:43:57: Das war glaube ich nochmal sehr erhellend.
00:44:00: Und jetzt gibt es eine Frage, die in verschiedenen Formen mehrfach gestellt wird, die etwas politischer ist.
00:44:06: Nämlich in welchem Zusammenhang steht eure Technik zu den geplanten Gaskraftwerken?
00:44:14: Wir sehen ja den Subventionsbedarf wir haben die neuesten Zahlen gesehen das schlackern einem Jahr die Ohren.
00:44:22: Was bei diesen Ausschreibungen für die neuen Gaskraftwerke gezahlt werden muss, in welchem Zusammenhang steht das?
00:44:29: und wie beurteilst du die Kosteneffizienz von der von Frau Reiche nun referierten Lösung?
00:44:44: Also erstmal unsere Technologie steht mit den Gaskraftwerk in gar keiner Verbindung.
00:44:49: Das muss man einfach definitiv so sagen und ich halte diese Entscheidung auch für grundlegend falsch.
00:44:55: Wir haben schon mal eine Entscheidungswelle gehabt, die Älteren werden sich erinnern, im Jahr zwei Tausend vier hat damals die Regierung ganz stolz die sogenannten Clean Coal Kraftwerke gepusht.
00:45:07: Die sind alle irgendwie wie in Morburg in Hamburg noch nicht einmal zwei Jahre gelaufen dann hat man sie weggeschmissen.
00:45:12: da sind auch hohe Milliardenbeträge in Kraftwerkstechnologie gegangen, die damals von gestern war.
00:45:18: Das haben alle eigentlich auch gewusst bis auf die Vertreter aus der jeweiligen Branche.
00:45:22: heute wiederholen wir aus meiner Sicht das selbe Thema noch mal mit dem Gas.
00:45:28: Das ist letztendlich kein Anwendungsfall für den Via letztendling weder den Absatz noch unsere Technologie planen.
00:45:36: Wir planen unsere Technologie so dass wir die Stromversorgung auf der Basis hundert Prozent erneuerbarer hinstellen können.
00:45:43: Und wenn man das tut, hat man halt immer in den meisten Fällen Überschüsse und mit denen müssen wir wohin?
00:45:50: Und da ist für uns grüner Wasserstoff einfach des Speichermediums zwischen Sommer- und Winter am besten vermittelt.
00:45:59: Wenn ich nochmal fragen darf natürlich könnte theoretisch der von euch erzeugte Grüne Wasserstoff helfen irgendwann diese reichischen Gaskraftwerke zu entcarbonisieren, aber trotzdem noch mal eine andere Frage.
00:46:16: Habt ihr einen Mengen Vorstellung?
00:46:20: Also wenn man den Ausbaupfad des EEGs für Wind und Sonne sieht wie viel Überschussstrom wird da entstehen?
00:46:28: würde man das in grünem Wasserstoff verwandeln?
00:46:32: welchen Anteil an dem Gesamtbedarf an grünen Wasserstoff wird man damit irgendwann einmal heime stecken können?
00:46:42: Ich werde mal Zahlen zitieren aus einer Studie, die von Frauenhofer und von Fichtnern und von EY gerade veröffentlicht worden ist.
00:46:52: Die besagt folgendes, dass wir... Und das hat was mit dem Zubau und dem Tempo von Change zu tun.
00:47:00: Wenn wir im Jahr twenty-fünfundvierzig klimaneutral werden müssen, dann werden wir ungefähr hundertfünfzig Terawattstunden.
00:47:10: Das sind ungefähr fünfzehn Prozent von dem heutigen Gasbedarf weiterhin als Methan-Bedarf haben.
00:47:17: und das ist zu viel, als dass man es nur mit Bio-Methan decken könnte jedenfalls aus den Schätzungen die im Augenblick vorliegen.
00:47:24: wir wollen ja alle keine Zukunft in der überall Kliphosatmeis angebaut wird um Biomethane zu erzeugen.
00:47:31: aber wenn man die nachhaltigen aus Reststoffen die Mengen sich anschaut dann könnten wir mit dem grünen Wasserstoff und dem CO-II, das bei der Biometharnherstellung frei wird, in einer Größenordnung von vielleicht sechzig Terawattstunden E-Methan kommen.
00:47:54: Und um diese Sechzig Megawatt-Stunden E Methan erzeugen zu können müssten wir ungefähr aus hundert Gigawatt Sonne und Wind gemischt, die Stromspitzen verarbeiten.
00:48:09: Also wenn man es mal andersrum sieht wir hätten im Prinzip und den kann keiner wegreden den Bedarf.
00:48:16: Wir haben auch in zwanzig Jahren noch einen so hohen Molekülbedarf an Methan einfach weil die Umrüstung von allen Anlagen nicht schnell genug gehen wird dass wir an stelle des Stromnetz für Unsum für tausend von Milliarden des Stromnetz auszubauen, sodass der Strom so teuer wird das wir nicht mehr leisten können.
00:48:38: Könnten wir eben mit unserer Methodik die überschießende Energie aus diesen hundert Gigawatt in Wasserstoff umsetzen und damit dafür sorgen, dass dieser Restbedarf an Gasmolekülen hergestellt werden kann.
00:48:54: Da sind wir jetzt also.
00:48:55: in den Modellen die Frauenhofer gerechnet hat ist der Bedarf an dunkel flauten Kraftwerke wie sie Reiche jetzt so postuliert überhaupt nicht da.
00:49:04: Also dieses Thema wird ja gnadenlos übertrieben.
00:49:08: Diese Studie kann ich auch im Anhang gerne nochmal hier in dem Leserkreis zur Verfügung stellen, das ist eine sehr spannende Sache.
00:49:16: Wir haben eine Frauenhofer-Studie hier schon mal vorgestellt die genau das auch gezeigt hat, wie man zu einem hundert Prozent-Szenario kommen kann.
00:49:27: Und dabei kam ihm auch raus, dass wir diese vielen Gaskraftwerke gar nicht benötigen, die wir aber dann trotzdem alle bezahlen müssen.
00:49:34: Das ist ja genau die Ironie dieser Geschichte.
00:49:38: Aber die andere Frage, die hier noch gestellt wurde, ist Wie speichert ihr den erzeugten Wasserstoff?
00:49:51: Und eine zweite Frage, die glaube ich viel gewoted wurde aber trotzdem auf einem Missverständnis beruht.
00:49:56: Aber trotzdem lese ich sie vor.
00:49:58: Wenn doch aktuell bei einer Vierundzwanzig Siebenproduktion der Elektrolyse von Wasserstoff, die dann noch viel zu teuer ist wie kann denn der Wasserstoff bei einer vierstündigen Produktion pro Tag wirtschaftlich werden?
00:50:15: Ich fange mal mit dem letzten Teil an.
00:50:19: wenn ich Wasserstoff produziere habe ich drei große Kostenblöcke.
00:50:23: Der größte ist der Energieeinsatz, dann kommt die Kosten des Kapitaleinsatzes Neudeutsch Krabbecks genannt und dann hab' ich noch Wartungs- und Betriebskosten.
00:50:36: In unserem Fall ist es so dass wir die Energie aufnehmen wenn sie extrem billig ist respektive also am Markt einfach keinen Wert hat.
00:50:47: Und unser System ist ein sogenannte asymmetrischer Speicher.
00:50:50: Das heißt, wir nehmen zwar nur vier bis sechs Stunden Strom aus aber wir geben zwölf bis achtzehn Stunden den Wasserstoff ab.
00:50:59: also die eigentliche Zeit in der unsere Maschine voll läuft ist wesentlich länger.
00:51:06: ja und das ist eigentlich der Hebel, der Klu, der diese ganze Thematik zum Laufen bringt vier Stunden Energie rein Und zwanzig Energie raus ist die Lösung, um diese Vollkosten-Volllaststundennummer zu bewegen.
00:51:23: Wir speichern in unserem System keinen Wasserstoff.
00:51:28: Wir Speichern die Energie in Form von Metall und Zink.
00:51:32: Der Wasserstoff wird erst dann erzeugt wenn wir die Batterie entladen und in der Regel wird der Wasserstoff so erzeuged dass es bedarfsgerecht ist.
00:51:41: Das heißt entweder, dass wir einem Einspeiseprofil einen Lastgang im Gasnetz folgen oder eben der Bedarfskurve eines Industriebetriebs.
00:51:50: Oder Stadtwerks oder wie auch immer.
00:51:52: Also der Wasserstoff wird quasi dann frisch erzeugt wenn er auch gebraucht wird und das gibt uns eben auch die erhöhte Sicherheit des Systems weil ich keine großen Mengen von diesem explosiven Gas vor Ort vorhalten muss.
00:52:06: Ja klar ja vielen Dank.
00:52:08: jetzt gibt es eine Frage.
00:52:10: ganz praktisch ist und mehrfach gestellt wurde, kann man in euer Unternehmen investieren.
00:52:16: Können Kleinanleger bei euch investieren?
00:52:20: Im Augenblick noch nicht!
00:52:22: Also das ist letztendlich auch immer so ein bisschen so einen Reifheitsgrad.
00:52:26: Ihr wisst ja vielleicht wir haben damals mit der Solona G als Seed Company... Wir haben es nur hingekriegt weil wir mit der Hilfe von Kleinanlegern den Börsengang gemacht haben.
00:52:36: Wir waren damals jetzt die totalen Frontrunner Und die ganze Solarindustrie ist eigentlich nur entstanden, weil Kleinanleger, die komplett unvernünftig investiert haben.
00:52:49: Die Industrie vom Prinzip losgekickt haben.
00:52:54: Wir werden in den nächsten Finanzierungsrunden auch für Kleinanlege Instrumente ins Leben rufen, dass man damit investieren kann.
00:53:01: Das ist uns auch wahnsinnig wichtig Weil ohne das wir eine Bewegung hinter unser Thema kriegen jetzt mal im weitesten Sinne das nicht fliegen.
00:53:09: Wir haben so viele Widerstände an allen Ecken gegen die wir laufen, es merken wir jeden Tag.
00:53:14: da brauchen wir euch dazu und dann solltet natürlich auch eine Möglichkeit geben damit zu investieren.
00:53:20: Das werden wir aber mit nach Vermögen mit unseren Lautsprechern schon auch mitteilen.
00:53:25: wenn soweit ist
00:53:27: ok ja Ich würde sagen, erst mal im Namen von Europe Calling ganz herzlichen Dank zu diesem ersten Leuchtturm.
00:53:36: Ich weiß nicht wie es euch ging ich fand's faszinierend.
00:53:40: Zu den...ich will sagen, ich wünsche euch alles Gute!
00:53:45: Möge der Beste gewinnen wie es im Wettbewerb so ist wer mit den niedrigsten Kosten am effizientesten und umweltfreundlichsten dieses Problemen lösen kann.
00:53:56: was wir mit dem Überschussstrom machen und umgekehrt kosteneffizient grün-wasserschoff zu ertäugen, wird ein wichtiges Element der Energiewende sein.
00:54:07: Und natürlich ist auch die Lösung, die ich im Ministerium vorgefunden habe, dass man grünen Wasserstoffe im Wesentlichen importiert.
00:54:16: angesichts der hohen Abhängigkeiten, die wir gesehen haben und auch den hohen Aufwand natürlich nicht das was unser Herz höher schlagen lässt.
00:54:29: und insofern eine heimische und bezahlbare Lösung zu finden, ist wirklich hilfreich.
00:54:34: Und insbesondere wenn das eben vermeidet einen neuen großen Nachfrage im System zu bekommen der viele Volllaststunden braucht.
00:54:44: Genau!
00:54:45: Ich erinnere mich an die Rechtsdebatten rund um die Erneuerbaren-Richtlinie drei.
00:54:52: Das war ein großes Theater.
00:54:55: Ich spare euch die Details, aber ich glaube wenn wir eure Lösung da schon in der Debatte gehabt hätten hätte mir das manche Nerven mit anderen europäischen Kollegen gespart.
00:55:09: Ja also das war Leuchtturm Nummer eins!
00:55:12: Wir freuen uns.
00:55:14: Alex du willst nochmal rein?
00:55:17: Dann gerne
00:55:19: Ja, ich wollte nur sagen mich würde es interessieren wenn ihr mich wissen lasst ob das jetzt für euch mehr Leuchtturm oder ehrlicht war.
00:55:25: und auch wenn Fragen weiter da sind lasst es bitte den Sven Wissen.
00:55:29: wir werden noch mal ein Foliensatz auffrischen.
00:55:32: Auch mit den Punkten die euch interessiert haben.
00:55:36: Wir haben alle fragen auch die nicht so hoch gewoltet sind hier in unserem Tool.
00:55:42: Die schicken wir euch gerne und dann könnt ihr auf die Sachen eingehen, wo euch das sinnvoll erscheint.
00:55:47: Das ist echt toller Service!
00:55:50: Das hatten wir glaube ich noch nie in über zweihundertfünfzig Euro Calling Webinar also super.
00:55:57: Ansonsten was wir uns natürlich alle wünschen ist Stabilität in der Klimapolitik und dass geht allen Anbietern mit innovativen Lösungen so.
00:56:08: diese Unsicherheit macht alles teuer und kompliziert.
00:56:13: Nichts würden wir uns mehr wünschen, dass SPD CDU CSU die Klimapolitik wieder entdecken.
00:56:21: Und ich glaube die letzten Wahlen haben ja gezeigt vielen Wählerinnen und Wählern ist das wichtig.
00:56:27: vielleicht erzeugt es ja dann mal ein Nachdenken.
00:56:31: Wir tun was wir können und wir sind auch natürlich bereit eine Stabilität herzustellen in der Klimapolitik.
00:56:40: Und davon sind wir nur leider Gottesweit entfernt, wenn ich sehe was in Brüssel gerade mit dem europäischen Green Deal gemacht wird wo eine Mehrheit aus Christdemokraten und Rechtsextremen das nach und nach schwächt was wir mühevoll nach den Protesten von Fridays for Future aufgebaut haben, dann ist das natürlich das Gegenteil von dem, was du an der Politik verlangt hast.
00:57:05: Ja
00:57:06: also das war Leuchttürm Nummer eins.
00:57:08: Vielen Dank Alex!
00:57:10: Neue Leuchthürme kommen.
00:57:12: dazu will ich noch sagen schickt uns gerne eure Vorschläge für weitere Leuchhtürme die gerne in anderen Bereichen sein können Sozialentwicklung Demokratie Was auch immer euch für euch leuchtet und Leuten Mut macht, mit guter Laune für eine Welt einzutreten.
00:57:31: Die soziale, ökologische und gleichzeitig wirtschaftlich zukunftsfähig ist.
00:57:37: Das interessiert uns.
00:57:38: dem wollen wir hier eine Bühne geben.
00:57:40: Und vielen Dank an Amelie aus dem Team von Europe Calling, dass du das alles hiermit ermöglicht hast.
00:57:48: also bis zum nächsten Mal!
00:57:49: Das Ganze wird natürlich wie immer online gestellt dann auch hinweisen auf der Webseite von Europe Calling.
00:57:58: Findet ihr die Aufzeichnung?
00:58:00: Vielen Dank an Alex, danke fürs dabei sein!
00:58:03: Wir leuchten weiter.
00:58:04: Tschüss!
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